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AB 298247

Maurer Ueli · Bundesrat · Zürich · 2022-03-15

Wortprotokoll

Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates. Wir sind in einer Situation, jetzt nach Corona, in der das Homeoffice immer mehr Einzug gehalten hat. Wir haben auch das Bedürfnis, all die Fragen, die in diesem Zusammenhang aufgetaucht sind, zu regeln, um dem Personal wieder Sicherheit zu geben. Es entspricht auch der zu Recht erhobenen Forderung der Personalverbände, dass wir hier Rahmenbedingungen schaffen sollen, die entsprechende Klarheit bringen.

Es ist zudem davon auszugehen, und das ist immer wieder in Erinnerung zu rufen, dass die Bundesverwaltung keinesfalls eine Einheit ist. Man könnte sagen, sie sei eine grosse [PAGE 417] Holdinggesellschaft mit sieben Subholdings, den Departementen, und achtzig Gesellschaften, den Bundesämtern. Hier bestehen unterschiedliche Bedürfnisse und unterschiedliche Arbeitsformen. Wir arbeiten zum Teil agil. Fixe Arbeitsplätze gehören langsam auch in der Bundesverwaltung der Vergangenheit an. Es gibt Open Desks, es gibt all diese Dinge.

Wir werden diese Fragen ohnehin prüfen. Wir werden sie auflisten, wir werden sie dann wohl auch Ihnen unterbreiten. In diesem Zusammenhang ergibt ein Bericht durchaus Sinn. Wir würden ihn machen, damit wir eine Gesamtauslegeordnung haben, damit auch Sie sehen, was in der Bundesverwaltung läuft, und damit Sie hier auch mitbestimmen können.

Das Postulat geht in die Richtung, in die wir ohnehin arbeiten. Wir sind ohnehin daran, diese Arbeiten an die Hand zu nehmen, und empfehlen deshalb das Postulat zur Annahme. Es ergibt Sinn, sich gerade jetzt, in der Nach-Corona-Zeit, Gedanken dazu zu machen, wie Arbeitszeiten und Arbeitsplätze geregelt werden können, damit die Arbeitnehmer und Arbeitgeber entsprechende Sicherheit haben.

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