Thalmann-Bieri Vroni · Nationalrat · 2025-03-05
Thalmann-Bieri Vroni · Nationalrat · Luzern · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2025-03-05
Wortprotokoll
Die am 15.[NB]Februar 2023 eingereichte Volksinitiative verlangt, dass genügend Bargeld im Umlauf ist und ein allfälliger Währungswechsel Volk und Ständen zur Abstimmung vorgelegt werden muss. Vieles wurde schon gesagt, und je öfter es gehört wird, umso besser. Der Öffentlichkeit sind Wahlfreiheit und Möglichkeiten anzubieten. In einer Gesellschaft wie der unseren ist es sehr wichtig, die Grundwerte von Finanzen und Wirtschaft zu erhalten, ich möchte fast sagen: wie die Traditionen unseres Kultur- und Volksguts. Auch muss es in der Erziehung und beim Erlernen des Umgangs mit Geld das Ziel sein, dass Bargeld als effektives Tauschmittel gesehen wird, und zwar zum Anfassen und somit auch zum Begreifen. Ansonsten gehen diese Sinne auch noch ganz verloren, und beim 24-Stunden-Einkauf gehen noch mehr "Kärtli"-Gebühren verloren, und zwar auf beiden Seiten.
Doch für die Privathaushalte hat das Bargeld als Zahlungsmittel an Bedeutung verloren. Nebst der technischen Entwicklung war sicher auch die Pandemie ein zentraler Faktor. Ich gebe zu, dass ich zwar im ländlichen Raum eher mit Bargeld bezahle. Für die Stadt stecke ich aber das "Bankkärtli" in den Hosensack und lasse das Bargeld lieber zuhause. Aber auch hier ist es zentral, das vorzuleben, beides zu gebrauchen und die Varianten zu nutzen.
Wir als Schweizer haben den Schweizerfranken mit der Abkürzung CHF. Da ist es ganz wichtig, dass dies in der Bundesverfassung so festgehalten wird. Alles andere macht ja keinen Sinn. Denn nur wenn dort "Schweizerfranken" - CHF - geschrieben steht, wird bei einem allfälligen Währungsersatz auch ein Volks- und Ständemehr gefordert werden können.
Besten Dank für die Unterstützung der Minderheit Hübscher.