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Rösti Albert · Bundesrat · 2025-06-18

Rösti Albert · Bundesrat · Bern · 2025-06-18

Wortprotokoll

Die Schweiz bringt bereits heute zahlreiche Innovationen im Bereich Power-to-X hervor. Forschung und Entwicklung sind entscheidend. Diese sollen weiter unterstützt werden. Zurzeit ist aber nicht davon auszugehen, dass die Schweiz ein grosser Produzent von Wasserstoff und synthetischen Energieträgern wird; wir haben das auch in der Wasserstoffstrategie aufgezeigt. Dazu bräuchte es einen grossen Energieüberschuss und geeignete Speichermöglichkeiten. Power-to-X-Produkte werden deshalb wohl hauptsächlich importiert werden. Für deren Bereitstellung ist die Energiebranche zuständig.

In der Wasserstoffstrategie hat der Bundesrat beschlossen, die Notwendigkeit einer finanziellen Absicherung für den Anschluss ans europäische Wasserstoffnetz zu prüfen. Zudem engagiert sich der Bund auf diplomatischer Ebene und unterstützt die Wirtschaft bei Bedarf mit Absichtserklärungen. Der Anschluss an das europäische Wasserstoffnetz wird für die Nutzung der Power-to-X-Massnahmen zentral sein, damit wir Wasserstoff auch importieren können. Hier sind wir intensiv an der Arbeit mit den Nachbarländern Deutschland und Italien, damit dereinst auch eine Leitung durch die Schweiz geführt werden kann und die Schweiz nicht über Wien bzw. Österreich umgangen wird. Die aktuellen Diskussionen sind positiv unterwegs, aber noch nicht zu Ende.

Die Wasserstoffstrategie sieht weiter ein Monitoring vor. Dies erlaubt es, die massgeblichen Entwicklungen und Fortschritte zu beobachten und dann einen allfälligen Handlungsbedarf jeweils zeitgerecht zu analysieren. Die Analyse der international geltenden Regulierungen und Förderinstrumente im Bereich Power-to-X kann dazu beitragen, allfällige Wissenslücken zu füllen.

In diesem Sinne ist der Bundesrat gleicher Meinung: Dieses Postulat soll angenommen werden. Wir werden dann einen entsprechenden Bericht erstellen.