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Rösti Albert · Bundesrat · 2025-12-03

Rösti Albert · Bundesrat · Bern · 2025-12-03

Wortprotokoll

Danke für den Schutzhund. Das ermöglicht mir auch noch, die Antwort auf die Frage, die Herr Clivaz bei der letzten Motion gestellt hat, zu präzisieren. Sie [PAGE 2011] haben natürlich recht: Von 2022 bis 2023 waren insbesondere auch die Massnahmen für einen erhöhten Herdenschutz massgebend für eine Reduktion. Ich bleibe aber bei meiner Aussage, dass die proaktive Regulierung nützt. Denn wir haben einen weiterhin steigenden Bestand und weiter sinkende Zahlen; einfach damit das hier auch korrekt ist.

Betreffend diese Motion möchte ich mich jetzt nicht wiederholen. Es ist weitgehend die gleiche Argumentation des Bundesrates wie bei der vorangegangenen Motion. Ich möchte hier einfach zusätzlich sagen, weshalb der Bundesrat die Motion zur Ablehnung empfiehlt.

Die behördlich angeordneten Abschüsse von Wölfen können ausserhalb der Schutzgebiete durchgeführt werden. Wolfsterritorien sind mit durchschnittlich 250 Quadratkilometern deutlich grösser als die eidgenössischen Jagdbanngebiete - das grösste hat eine Fläche von 94 Quadratkilometern -, sodass wir meinen, dass der Abschuss ausserhalb der Schutzgebiete nicht unmöglich sei. Ich würde aber nicht sagen, dass das nicht durchaus auch herausfordernd ist, wie das vorhin der Jäger aus dem Kanton Graubünden gesagt hat. Der Bundesrat ist also auch hier der Meinung: Warten wir doch jetzt diese saubere Analyse ab.

Aber nochmals: Wir sind bereit und setzen alles daran, das Problem zu lösen, und wir haben gesehen, wie klar die Motion angenommen wurde. Wahrscheinlich wird auch diese angenommen, und dann ist es unsere Aufgabe, das auch entsprechend umzusetzen.

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