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Keller-Sutter Karin · Bundesrat · 2026-06-18

Keller-Sutter Karin · Bundesrat · St. Gallen · 2026-06-18

Wortprotokoll

Der Bundesrat beantragt Ihnen die Ablehnung der Motion. Die Bundesverwaltung zieht dort externe Beratung hinzu, wo sie nicht über das notwendige Wissen verfügt. Diese temporären und flexiblen Mandate sind in den meisten Fällen günstiger als dauerhafte Festanstellungen. Die von der Motion verlangten Kürzungen bei den Beratungsmandaten würden in einigen Bereichen also zu dauerhaft höheren Personalausgaben führen, und das sehen wir kritisch. Die Verwaltungseinheiten sollen grundsätzlich selbst entscheiden können, wie sie ihre Globalbudgets zur Erfüllung ihrer Aufgaben am effizientesten einsetzen. Die Plafonierung einzelner Aufwandarten lehnt der Bundesrat ab. Wie Sie wissen, hat der Bundesrat im Rahmen des Entlastungspakets 27 auch die Verwaltungsausgaben um 300 Millionen Franken gekürzt. Sie werden also gekürzt. Der Spielraum für die Ämter in ihren Globalbudgets wird deshalb ohnehin enger, auch für externe Beratungen.

Ich bitte Sie deshalb im Namen des Bundesrates, die Motion abzulehnen.

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