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Blocher Christoph · Bundesrat · 2004-05-06

Blocher Christoph · Bundesrat · Zürich · 2004-05-06

Wortprotokoll

1. Also ich muss Ihnen sagen, man könnte noch darüber sprechen, ob man die Stagiaires ins Gesetz aufnehmen will, wir haben ja Stagiaire-Abkommen. Mit Ihrem Antrag für einen Buchstaben f bei Absatz 3 verlangen Sie aber nicht Stagiaires, weder Sie noch Herr Weyeneth. Herr Weyeneth verlangt "Hilfskräfte", Sie verlangen "Arbeitskräfte" und sprechen von "Ländern, mit welchen die Schweiz Stagiaire-Abkommen" hat. Das heisst aber nicht, dass das dann Stagiaires sind. Stagiaire-Abkommen haben wir, und Sie haben auch das Recht, Stagiaires zu haben. Ob es hier eingeführt werden sollte: Da bin ich jetzt überfragt; ich muss abklären, auf welchen gesetzlichen Grundlagen diese Abkommen gründen.

2. Zu Ihrer Frage in Bezug auf die Kanadierin, die sich eine gewisse Zeit in einem Hotel in der Schweiz ausbilden lassen will, um dann wieder nach Kanada zurückzukehren: Das haben wir auch, das haben wir heute Morgen schon behandelt. Leute, die eine gewisse Zeit für Ausbildung und Arbeit in die Schweiz kommen - bei Aufenthalten bis 18 Monate ist die Ausbildung notwendig -, sind die so genannten Praktikanten. Das ist möglich, davon haben wir heute 1600 aus diesen Ländern. Das ist hier also auch nicht gemeint. Auch Aufenthalte bis vier Monate sind möglich; für diese Fälle geben die Kantone die Bewilligungen. Aber die Praktikanten gehen nach Ablauf der Frist alle wieder zurück, der Sinn ihres Aufenthaltes ist die Ausbildung.

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