Huber-Hotz Annemarie · 2005-03-14
Huber-Hotz Annemarie · Bern · 2005-03-14
Wortprotokoll
Das Erscheinungsbild des Bundes ist von einer grossen Vielfalt geprägt. Der Bund, die sieben Departemente, die Bundeskanzlei und die siebzig Bundesämter haben alle unterschiedliche Logos. Die Einheitlichkeit des Regierungs- und Behördenauftritts ist weitgehend verloren gegangen.
Der Bundesrat hat deshalb im November 2003 entschieden, dass die Departemente und Ämter ein einheitliches Erscheinungsbild erhalten sollen. Zu diesem Projekt gehört auch die Überprüfung von Departements- und Amtsbezeichnungen, insbesondere um Anglizismen zu ersetzen, wie dies auch von einigen parlamentarischen Vorstössen gefordert wurde.
Die in der Presse erwähnten Abkürzungen für die Departemente sind in einer interdepartementalen Arbeitsgruppe diskutiert worden. Bis jedoch konsolidierte und auch abgesprochene Vorschläge vorliegen, wird der Bundesrat inhaltlich nicht darauf eingehen.
Die Einführung eines einheitlichen Erscheinungsbildes des Bundes trägt nicht nur zur gemeinsamen Identität für die gesamte Bundesverwaltung bei, sondern ermöglicht auch jährlich wiederkehrende Einsparungen von rund 7 Millionen Franken. Insofern lohnen sich auch die Kosten von 25 Millionen Franken, verteilt auf die Jahre 2005 bis 2007. Davon sind rund 9 Millionen externe und 16 Millionen interne Aufwendungen, insbesondere für die IT.