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AB 63860

Humbel Näf Ruth · Nationalrat · Aargau · Christlichdemokratische Fraktion · 2006-03-22

Wortprotokoll

Die CVP-Fraktion unterstützt ebenfalls die Kommissionsmehrheit. Wir sind für die Verlängerung der Mindestbeitragsdauer von einem auf drei Jahre und für die Abschaffung des Karrierezuschlags. Es ist zuzugeben, dass die Streichung des Karrierezuschlags für die Betroffenen einschneidend ist. Aber wir müssen gewisse Abstriche machen. Die IV kann nicht mehr alle bisherigen und vorgesehenen neuen Leistungen finanzieren. Bei der Einführung des Karrierezuschlags war das Umfeld ein ganz anderes. Die Zahl der IV-Rentner lag deutlich unter 1 Prozent, und die Wirtschaft bot jungen Menschen die Aussicht auf Karriere. Heute entspricht der Karrierezuschlag nicht mehr den realen Gegebenheiten. In der heutigen Arbeitswelt ist es für junge Leute nicht mehr selbstverständlich, einen lohnwirksamen Karrieresprung zu machen. Es ist folglich auch richtig und angemessen, den Karrierezuschlag bei der Rente abzuschaffen. Wichtig ist, dass die existenzielle Absicherung der IV-Rentnerinnen und -Rentner gewährleistet ist. Gerade die Ergänzungsleistungen sind für diese Situation vorgesehen, sie sind zuständig für die existenzielle Absicherung.

Die CVP-Fraktion unterstützt die Kommissionsmehrheit, lehnt beide Minderheitsanträge ab und bittet Sie, dies auch zu tun.