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Schmid Samuel · Bundesrat · 2007-12-10

Schmid Samuel · Bundesrat · Bern · 2007-12-10

Wortprotokoll

Bisher wurde die Munition sowohl per Bahn als auch mit Armeefahrzeugen mehrheitlich von einem Standort - dem Munitionszentrallager in der Region Thun - zur Truppe transportiert und am Ende der Dienstleistung wieder dorthin zurückgeschoben. Das neue Konzept sieht vor, dass die Munition für die Ausbildung künftig ab verschiedenen Munitionslagern der Truppe direkt auf die Ausbildungsplätze zugeführt wird. Dies bedingt, dass für die Verteilung vermehrt Armeefahrzeuge eingesetzt werden. Wo sinnvoll, erfolgen weiterhin Bahntransporte. Durch den Strassentransport entfallen mehrfache Umladungen der Munition. Dabei kann einerseits die Truppe schneller und günstiger bedient werden, andererseits wird aufgrund der reduzierten Umladeaktivitäten das Unfall- und Diebstahlrisiko weiter reduziert. Schliesslich wird durch diese Massnahme ein weiterer Beitrag zur Erfüllung der Sparvorgaben im Logistikbereich geleistet und die Bringversorgung im Echteinsatz durchgeführt. Das Gros der übrigen Güter - Systeme, Material, Verpflegung - wird nach wie vor per Bahn zu den Verbrauchern geführt. Das ergibt einen Anteil der Bahn von rund 75 Prozent und einen Anteil der Strasse von rund 25 Prozent.

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