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Abate Fabio · Nationalrat · Tessin · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2008-12-01

Wortprotokoll

Der Bundesrat verabschiedete die Grundzüge des Voranschlages vor den Sommerferien und stellte ihn Ende August dem Parlament zu. Wir begannen mit unserer Prüfung Mitte September mit dem Eintreten auf den Voranschlag. In den letzten Monaten veränderte sich die Ausgangslage erheblich. Trotz einiger Alarmsignale über die sich anbahnende Finanzkrise war deren Ausmass nur schwer abzuschätzen. Wir wissen, dass das nächste Jahr schwierig sein wird und die Auswirkungen der erwähnten Krise sogar zu einem Szenario des Nullwachstums führen könnten. Deswegen stellt sich für mich die Frage, ob wir hier noch über einen soliden, zuverlässigen Voranschlag abstimmen. Die Frage, welchen Spielraum das Parlament hat, um effizient einen Beitrag für die Lösung dieses Problems zu leisten, ist sicher schon gestellt worden und bedarf hier einer Antwort.

Zuerst ist es wichtig, zu betonen, dass wir heute nicht in der Lage sind, mit Sicherheit zu sagen, wohin sich die Volkswirtschaft bewegt und wie intensiv sich die Finanzkrise im Jahr 2009 auf die Realwirtschaft auswirken wird. Blosse Vermutungen sind kein Rechtfertigungsgrund, um proaktiv mit Fantasien oder Provokationen parlamentarisch tätig zu werden. In diesem Zusammenhang dürfen wir nicht vergessen, dass die Staatstätigkeit auf vertraglich und gesetzlich gebundenen Aufgaben und Ausgaben beruht. Notwendige Korrekturen dürfen und können nicht über die Änderung des Voranschlages realisiert werden. Die Sachpolitik hat klare Grundsätze, die zudem dem Volkswillen entsprechen. Auch Ihre Finanzkommission verfügt über keinen Spielraum, sie zu ändern. Anders ausgedrückt: Trotz der Finanzkrise ist es klar, dass die Ausgaben für das Jahr 2009 bewilligt und die entsprechenden finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden müssen.

Als zusätzliches Element möchte ich betonen, dass das Parlament Vertrauen in den Bundesrat haben muss. Die erfolgreiche Finanzpolitik der letzten Jahre liefert dafür gute Gründe. Im Übrigen erinnere ich an die Korrektur des Voranschlages, die Ihrer Finanzkommission als Nachmeldung beantragt worden ist. Es handelt sich um eine prompte Reaktion des Bundesrates und der Finanzkommission, die beweist, dass das Bewusstsein für die Schwere der Situation vorhanden ist. Im Jahr 2009 sind zusätzliche Beschlüsse zu erwarten, die auf Stufe Nachtragskredite die parlamentarische Kompetenz involvieren werden.

Ich bedanke mich beim Bundesrat und bei der Eidgenössischen Finanzverwaltung für die geleistete Arbeit, und ich gratuliere ihnen dazu.

Non è semplice affrontare il dibattito sul preventivo 2009, quando chiunque in questa sala è ben consapevole della portata dei problemi, che stanno attanagliando i mercati finanziari e che probabilmente si estenderanno all'economia reale nel corso del 2009. L'apparato numerico che concerne le uscite e le entrate risale addirittura alla primavera di quest'anno e la vostra commissione se ne sta occupando dal mese di agosto.

Ora, tutti siamo altresì consapevoli che le cifre del conto economico, rispettose del principio del freno all'indebitamento, ancor più che in passato appaiono provvisorie e dunque suscettibili di modifiche nel corso del 2009. Sono già state preannunciate minori entrate nella misura di oltre un miliardo di franchi. La commissione si è già chinata su alcune importanti modifiche e misure, risalenti allo scorso [PAGE 1608] 12 novembre, postulate e adottate dal Consiglio federale; penso alla soppressione del blocco dei crediti oppure ad aumenti di spesa mirati. Altre misure sono previste nel corso del 2009 per fronteggiare una situazione di crisi preannunciata ma non ancora chiara nelle sue dimensioni effettive.

Dunque, ritengo importante, in questo momento difficile, evitare provocazioni oppure azioni dimostrative, che nulla hanno a che vedere con un atteggiamento responsabile. Iniezioni a sostegno del sistema economico non devono essere interpretate come un assalto alla diligenza. Ma nemmeno le preoccupazioni legate alle incertezze dell'anno prossimo giustificherebbero tagli lineari oppure interventi sproporzionati, perché non si possono ignorare i compiti della Confederazione ancorati nelle norme di legge e nei vari impegni assunti. Il Consiglio federale ci dimostra di saper reagire in modo adeguato. Attenzione dunque alla smania di profilarsi, nemica di un lavoro serio e ponderato.