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Prelicz-Huber Katharina · Nationalrat · 2008-12-16

Prelicz-Huber Katharina · Nationalrat · Zürich · Grüne Fraktion · 2008-12-16

Wortprotokoll

Ich spreche zum Antrag der Minderheit Lachenmeier. Wir sind nach sehr verantwortungsvollen Überlegungen zum Schluss gekommen, diese Mannschaftswagen seien abzulehnen. Gemäss Botschaft sind ja diese Mannschaftswagen für den Einsatz im Innern und im Ausland da. Die Vorstellung nun, dass wir in der Schweiz nicht mehr mit offenen Wagen fahren können, ist schlicht absurd. Wir sind nicht in einem Kampf gegen Aufständische und paramilitärische Organisationen und haben glücklicherweise auch keine bürgerkriegsähnlichen Zustände. Wir können also diese Mannschaftswagen getrost ablehnen.

Wir sind auch nicht für die Auslandeinsätze, bei denen diese Mannschaftswagen nötig wären, und da sind wir nicht allein. Gemäss Untersuchungen würden gerade 5 Prozent der Schweizer Bevölkerung diese Mannschaftswagen beziehungsweise diese Einsätze unterstützen. Mit diesen 396 Millionen Franken können wir weit Gescheiteres tun, beispielsweise bei der Minenräumung, im Kampf gegen den Hunger, bei der Bildung, bei der Förderung von Alternativenergien. Gerade für die Sicherheit sind zivile Investitionen weit besser.

Als Schlussbemerkung Folgendes zur CVP: Selbstverständlich denken wir an Arbeitsplätze. Aber auch diese Studien sollten Sie kennen: Ein Rüstungsarbeitsplatz generiert sieben zivile Arbeitsplätze.

Ich bitte Sie also, die Beschaffung der Mannschaftswagen abzulehnen.

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