David Eugen · Ständerat · St. Gallen · Fraktion CVP/EVP/glp · 2008-06-03
Wortprotokoll
Die Massnahmen, die hier vorgeschlagen werden, sind im Text formuliert; es steht dort, was vorgesehen ist. Ich beziehe mich jetzt insbesondere auf die Massnahmen, die die Strecke Zürich-St. Gallen betreffen, das sind die Ziffern 15 bis 18. Das Entscheidende ist aber, dass die Ziele der Bahn 2000 umgesetzt werden - auch in der Ostschweiz. Im Gesetzestext scheint das für mich so nicht mehr auf. Ich möchte das daher vom Bundesrat jetzt nochmals bestätigt haben. Das Entscheidende ist, dass St. Gallen im System der Bahn 2000 - wie es seit zwanzig Jahren vorgesehen ist, seit jener denkwürdigen Abstimmung von 1986 - den Status eines Vollknotens hat und die Strecke Zürich-St. Gallen auch in den Stundentakt einbezogen wird. Das ist eine ganz entscheidende Systemvoraussetzung; das System muss in die Ostschweiz weitergeführt werden. Ich möchte nochmals wissen, ob mit den Formulierungen, die bei den Ziffern 15 bis 18 in den Texten stehen, gesichert ist, dass das auch so realisiert wird. Das bedeutet faktisch eine Verkürzung der Fahrzeit zwischen St. Gallen und Zürich um 15 auf 60 Minuten, damit man diesen Stundentakt erreicht. Es bedeutet ausserdem, dass zwischen Zürich und St. Gallen zusätzliche Züge geführt werden müssen, die die dazwischenliegenden Stationen bedienen. Ich bitte den Bundesrat, mir das hier noch zu bestätigen, damit wir nachher in Bezug auf den Inhalt der Ziffern 15 bis 18 keine Divergenzen haben.