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Décision

RRB Nr. 162/2013

Lotteriefonds, Allgemeine Fondsmittel, Beiträge 2013, 1. Serie

20 février 2013Allemand22 min

Source zh.ch

Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 20. Februar 2013

162. Lotteriefonds des Kantons Zürich (Allgemeine Fondsmittel, Beiträge 2013, 1. Serie) Gemäss § 61 Abs. 3 des Gesetzes über Controlling und Rechnungs- legung kann der Regierungsrat in eigener Zuständigkeit aus den allge- meinen Mitteln des Lotteriefonds pro Jahr Beiträge bis 10 Mio. Franken bewilligen. Der einzelne Beitrag darf dabei Fr. 500 000 nicht übersteigen. Zulasten dieses Gesamtbetrages sind im laufenden Jahr noch keine Beiträge bewilligt worden. Da mit RRB Nr. 1503/2007 zugunsten der Staatskanzlei (Konto «Staatsbeiträge an Kongresse, Veranstaltungen usw.») jährlich ein Beitrag von Fr. 200 000 bewilligt wird, stehen dem Regierungsrat zulasten der Quote 2013 somit insgesamt Fr. 9 800 000 zur Verfügung. Die Finanzdirektion beantragt im Einvernehmen mit den zuständigen Fachdirektionen im Rahmen einer 1. Serie 2013 die folgenden Beitrags- leistungen aus dem Lotteriefonds:

1. Flora des Kantons Zürich Bereich Ökologie gesuchstellende Zürcherische Botanische Gesellschaft (ZBG): Organisation Der Verein wurde 1890 gegründet mit dem Zweck, das Wissen um die heimische Flora zu verbessern. Projektrahmen Die erste und einzige Übersicht zur Flora des Kantons wurde vor 173 Jahren verfasst. Seit- her hat sich die Umwelt stark verändert. Der damit verbundene Wandel der Flora wurde nur ansatzweise dokumentiert. Projektinhalt Mit dem Projekt soll eine aktuelle Gesamt- dokumentation der Flora im Kanton mit allen Farn- und Blütenpflanzen entstehen. Die Feld- arbeit (Kartierung) erfolgt durch Freiwillige über die Dauer von fünf Jahren. Das Vor- haben umfasst zeitlich-räumliche Vergleiche unter Verwendung früherer Daten und Her- barien, das Erstellen von Verbreitungskarten (mit Online-Abfrage) und das Bereitstellen von Informationen für Öffentlichkeit, Schulen, Hochschulen usw. Dadurch erfüllt das Projekt

den Auftrag des Naturschutzkonzeptes des Kantons (RRB Nr. 3801/1995), wonach Beob- achtungsprogramme für Natur und Landschaft zu verwirklichen sind und die Bevölkerung vermehrt für Natur- und Landschaftsschutz zu sensibilisieren ist. Kosten Fr. 1 937 520 gewünschter Betrag Fr. 500 000 übrige Finanzierung Die Eigenleistung der ZBG beläuft sich auf Fr. 500 000. Die Gemeinden unterstützen das Projekt voraussichtlich mit Fr. 90 000, das AWEL mit Fr. 10 000 (für die Erhebung von Neo- phyten). Fr. 195 000 werden von Sponsoren erwartet. Der Restbetrag muss über Dritte gedeckt werden. Würdigung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Es stellt eine sinnvolle und notwendige Ergänzung der kantonalen Natur- schutzaktivitäten dar und stimmt mit den Zielen des Naturschutz-Gesamtkonzeptes (RRB Nr. 3801/1995) überein. Die grossflächig angelegte Kartierung, die grosse freiwillige Beteiligung und der öffentliche Nutzen der erarbeiteten Produkte rechtfertigen einen Bei- trag des Kantons von Fr. 500 000. bewilligter Betrag Fr. 500 000 Auflage(n) Die Gewährung des Beitrages ist an folgende Auflagen gebunden: – Das gesamte Vorhaben ist mit der Fachstelle Naturschutz abzusprechen. In der Projekt- kommission ist (wie im Projektbeschrieb vorgesehen) der Fachstelle Naturschutz eine Vertretung einzuräumen. – Insbesondere sind alle Daten (auch Neo- phytendaten, Daten zu gefährdeten Arten usw.) unmittelbar nach der Erfassung elek- tronisch der Fachstelle Naturschutz unent- geltlich und uneingeschränkt zur Verfügung zu stellen. Dies ist bis spätestens drei Mona- te nach der Gewährung des Beitrages mit der Fachstelle Naturschutz zu vereinbaren. – Der Fachstelle Naturschutz ist ein jährlicher Zwischenbericht zuzustellen.

– Arbeiten für das AWEL und allenfalls wei- tere kantonale Stellen sind im Finanzplan klar abzugrenzen. – Der Fachstelle Naturschutz sind jeweils 30 Exemplare der Veröffentlichungen und dem Lotteriefonds jeweils ein Exemplar zuzu- stellen.

2. Historische Arbeit in Heimerziehung Bereich Geschichte, Soziales gesuchstellende Verein Integras, Fachverband Sozial- und Son- Organisation derpädagogik: Der Verein besteht seit rund 80 Jahren und engagiert sich in der sozial- und sonderpädagogischen Förderung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die entsprechende Unterstützung benötigen. Projektrahmen Die sozial- und sonderpädagogische Arbeit ist in stetigem Wandel. Dieser Wandel spiegelt sich auch in den Fortbildungstagungen, die Integras seit rund 80 Jahren für Heimleitende aus Kinder- und Jugendeinrichtungen durch- führt. Ein wichtiges Thema dieser Tagungen war jeweils die Fremdplatzierungs-Problema- tik von Kindern und Jugendlichen. Projektinhalt Integras möchte die Entwicklung der Fremd- platzierung und der Heimerziehung über die vergangenen acht Jahrzehnte analysieren und die Ergebnisse dieser historischen Untersu- chung als Publikationen veröffentlichen. Dafür werden Referate der Fachtagungen ausge- wertet. Die Untersuchung wird ergänzt durch Berichte und Interviews mit betroffenen Heimleiterinnen und Heimleitern sowie ehe- maligen Heiminsassen und Verdingkindern. Ziel der Publikation ist es, nicht nur unter Fachleuten, sondern auch in der Öffentlichkeit eine Sensibilisierung zu erreichen und eine Diskussion anzustossen. Kosten Fr. 178 500 gewünschter Betrag Fr. 25 000

übrige Finanzierung Die Eigenleistung beträgt Fr. 24 000. Aus dem Verkauf der Publikationen werden Fr. 12 000 erwartet. Das Bundesamt für Justiz unter- stützt das Projekt mit Fr. 10 000. Verschiedene Institutionen leisten Beiträge von insgesamt Fr. 88 750. Von den Kantonen Thurgau und Aargau werden je Fr. 7500 erwartet. Der Rest- betrag muss über Dritte gedeckt werden. Würdigung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Die Analyse der Schweizer Heimpädagogik der letzten 80 Jahre bildet eine gute Grundlage für eine kritische Diskus- sion über die Methoden der Heimerziehung. Da im Kanton angesiedelte Institutionen die Diskussion über Fremdplatzierung von Kin- dern und Jugendlichen über Jahrzehnte präg- ten, ist ein Beitrag in der Höhe von Fr. 25 000 angemessen. bewilligter Betrag Fr. 25 000

3. Jubiläumspublikation Bereich Kultur gesuchstellende Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), De- Organisation partement Darstellende Künste und Film: Das Departement Darstellende Künste und Film bietet Bachelor- und Masterausbildungen in den Bereichen Theater, Tanz und Film sowie Weiterbildungsangebote in Stimmbildung/Spre- chen, Volkstheater und Theaterpädagogik an. Projektrahmen 2012 feierte die professionelle Schauspielaus- bildung in Zürich ihr 75-jähriges Bestehen. Seit der Gründung des Bühnenstudios 1937 bis zum heutigen Departement Darstellende Künste und Film der ZHdK haben sich das Berufs- bild, die Lehrgänge und die Kulturpolitik we- sentlich verändert. In einer Publikation soll diese Entwicklung nachgezeichnet werden. Projektinhalt Den Hauptteil des Buches bildet die histori- sche Darstellung der Entwicklung der Schau- spielausbildung aufgrund archivalischer Quel- len ( ZHdK, Stadtarchiv usw.). Ein zweiter Teil besteht aus Anekdoten, persönlichen Erinne- rungen usw. Der dritte Teil bietet statistische

Angaben. Das Buch erscheint im Limmat- verlag und umfasst etwa 250 Seiten mit rund 120 Abbildungen. Geplant ist eine Auflage von 1000 Exemplaren. Der Verkaufspreis beträgt voraussichtlich Fr. 34. Kosten Fr. 169 000 gewünschter Betrag Fr. 60 000 übrige Finanzierung Die Eigenleistung beträgt Fr. 79 000. Aus dem Verkauf werden Einnahmen von Fr. 5000 er- wartet. Der Verein Freunde der Theaterausbil- dung hat einen Beitrag von Fr. 3000 zugesagt. Von der Alumni-Organisation der ZHdK rech- net die Gesuchstellerin mit einem Beitrag von Fr. 2000. Zudem wurde die Stadt Zürich um einen Beitrag von Fr. 5000 ersucht. Der Rest- betrag muss über Dritte gedeckt werden. Würdigung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. bewilligter Betrag Fr. 60 000 Auflage(n) Die Gewährung des Beitrages ist an die Auf- lage gebunden, dass der Kanton fünf Belegs- exemplare erhält.

4. Beschaffung von zwei Fahrzeugen Bereich Soziales gesuchstellende Verein pro handicap Behinderten-Reisen: Das Organisation Ziel des Vereins besteht in der Schaffung ge- eigneter Transportmöglichkeiten für Menschen mit einer Behinderung. Damit soll ein Beitrag zur gesellschaftlichen Integration geleistet werden. Projektrahmen Pro handicap betreibt mit 14 Fahrzeugen einen Fahrdienst, um Ausflugs-, Reise- und Ferienbe- dürfnisse von Menschen mit einer Behinderung abzudecken. Projektinhalt Vier dieser Fahrzeuge müssen ersetzt werden. Pro handicap ersucht den Kanton, den Kauf von zwei Fahrzeugen zu finanzieren. Sie erset- zen Fahrzeuge, die einen Kilometerstand von weit über 300 000 km aufweisen. Kosten Fr. 279 000 gewünschter Betrag Fr. 140 000

übrige Finanzierung Das Sozialdepartement der Stadt Zürich un- terstützt die Investitionen mit einem Beitrag von Fr. 4800. Der Restbetrag muss über Dritte gedeckt werden. Würdigung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Der Verein leistet wichtige Arbeit und entlastet mit seiner Tätigkeit die öffentli- che Hand. bewilligter Betrag Fr. 140 000

5. Neupositionierung Schreinerei Bereich Soziales gesuchstellende Verein Noveos: Der sozialpsychiatrische Ver- Organisation ein bietet in der Region Zürcher Oberland seit 39 Jahren Menschen mit einer psychisch be- dingten Leistungsbeeinträchtigung Arbeits- möglichkeiten und Wohnangebote an. Projektrahmen Aufgrund neuer Rahmenbedingungen nimmt Noveos eine Neupositionierung seiner Ange- bote vor und setzt dabei zwei voneinander unabhängige Vorhaben um, die sich auf zwei unterschiedliche Zielgruppen ausrichten: Ei- nerseits betreibt er eine Schreinerei mit ge- schützten Arbeitsplätzen. Dafür erhält er Be- triebs- und Investitionsbeiträge des Kantons. Anderseits offeriert er jungen Erwachsenen mit psychischer Beeinträchtigung Ausbildungs- plätze im Schreinereibereich an, die Jugend- lichen sollen so auf den Arbeitsmarkt vorbe- reitet werden. Die Kosten werden grundsätzlich durch die IV mitgetragen. Fallen jedoch ein- malige, hohe Investitionskosten an, können diese zu einer Finanzierungslücke führen. Beide Angebote werden an einem gemein- samen Standort in Hadlikon umgesetzt (die heute auf Stäfa und Rüti verteilten Arbeits- und Ausbildungsplätze werden zusammengefasst). Dies hat den Vorteil, dass die Fachleute der geschützten Arbeitsplätze bei Bedarf auch im Ausbildungsbereich eingesetzt werden können. Die Kosten für beide Projektbereiche betra- gen Fr. 1 338 000.

Projektinhalt Der vom Lotteriefonds gewünschte Beitrag dient dazu, es dem Bereich Ausbildungsplätze durch den Kauf von Spezialmaschinen zu er- leichtern, hochwertige Einzelprodukte her- zustellen. Vorgesehen ist unter anderem der Kauf einer Kantenschleif- und Breitband- schleifmaschine, einer Furnierpresse, einer Furnierzuschnitt- und Furnierklebemaschine sowie einer Horizontalbearbeitungsmaschine mit Absaugvorrichtung. Kosten Fr. 460 000 gewünschter Betrag Fr. 460 000 Finanzierung Da Stiftungen und andere Institutionen um Beiträge zugunsten des Teilprojektes geschützte Arbeitsplätze ersucht wurden, wünschte No- veos vom Lotteriefonds die Finanzierung aller Anschaffungen im Bereich Ausbildungsplätze. Würdigung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Jungen Menschen mit psy- chischen Beeinträchtigungen soll Hilfe gebo- ten werden. Durch die Wiedereingliederung von jungen Erwachsenen mit IV-Massnahmen wird der Kanton finanziell entlastet. Die In- vestitionen sind jedoch auch über Dritte zu finanzieren. Zudem ist die Mitfinanzierung durch die IV zu beachten. Eine Unterstützung des Kantons ist im Umfang der Hälfte des nachgesuchten Beitrages angemessen. bewilligter Betrag Fr. 230 000

6. Ausbau Fachstelle Kloten Bereich Soziales gesuchstellende Verein Fachstelle für Alkoholprobleme Be- Organisation zirk Bülach (fabb): Der Verein bietet Men- schen mit Alkoholproblemen und deren An- gehörigen seit vielen Jahren ein Beratungs- und Behandlungsangebot. Für Arbeitgeber und Behörden ist die fabb Anlaufstelle für Informationen zur Alkohol- und Medikamen- tensuchtproblematik.

Projektrahmen Seit Juli 2011 arbeitet die fabb mit der Inte- grierten Psychiatrie Winterthur–Zürcher Unter- land zusammen. Dadurch konnte sie ihr Ange- bot um eine medizinisch-psychiatrische Kompo- nente mit neuen Dienstleistungen (ambulanter Entzug, psychodiagnostische Testungen) er- weitern. Zudem wurde neu eine Gruppe zur Rückfallverhütung gebildet. Die fabb plant nun, auch Angebote für die Bereiche illegale Drogen und substanzungebundene Sucht (z. B. Onli- ne- und Spielsucht) zu schaffen. Für diese An- gebotserweiterung bedarf es jedoch weiterer Fachkräfte und entsprechender Infrastruktur. Projektinhalt Diese Infrastruktur-Anpassungen umfassen folgende Massnahmen: – Erweiterung der Mietfläche (im 1. OG): Die bereits gemieteten Räumlichkeiten (ehe- maliges Tanzstudio) müssen umgebaut wer- den. – Möblierung und technische Infrastruktur für erweiterte Mietflächen – Renovationen im 2. OG. – Erneuerung der gesamten IT-Infrastruktur. Die vorhandene IT-Infrastruktur ist mehr als sechs Jahre alt und nicht mehr betriebssicher. Kosten Fr. 445 161 gewünschter Betrag Fr. 259 000 übrige Finanzierung Die Eigenleistung beträgt Fr. 16 161. Verschie- dene Stiftungen unterstützen das Vorhaben mit insgesamt Fr. 20 000. Die Standortgemeinden übernehmen einen Anteil von total Fr. 150 000. Der Restbetrag muss über Dritte gedeckt wer- den. Würdigung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Die fabb leistet wertvolle Ar- beit, was sich in der stetig steigenden Nach- frage zeigt. Eine Unterstützung der Angebots- erweiterung ist angebracht, allerdings soll sich das Engagement des Kantons nach demjeni- gen der beteiligten Gemeinden richten. bewilligter Betrag Fr. 150 000

7. Kauf von Hilfsmitteln Bereich Soziales gesuchstellende visoparents schweiz: Die als Verein organisierte Organisation Selbsthilfeorganisation von Eltern blinder, seh- und mehrfach behinderter Kinder fördert die Erziehung und die schulische und berufliche Integration dieser Kinder. Zudem berät und informiert sie Eltern, Bezugspersonen, Schulen und Behörden. Projektrahmen Der Verein bietet den Kindern mit Behinde- rung eine Tagesstruktur. Zur gezielten Förde- rung der Kinder zählen auch Abwechslung und Erholung, damit Kraft, Konzentration und Selbstständigkeit der Kinder gesteigert werden können. Für diese aufwendige individuelle Schulung benötigt der Verein Hilfsmittel. Projektinhalt Vorgesehen ist der Kauf von Pflegebetten mit Matratzen, von besonderen Einrichtungs- möbeln, einem Holzhaus mit Sozialtrainings- elementen, technischen Hilfsmitteln, einer Kleinkindschaukel und einer Gartensonnen- abdeckung. Kosten Fr. 43 000 gewünschter Betrag Fr. 20 000 übrige Finanzierung Die Eigenleistung beträgt Fr. 5000. Der Rest- betrag muss über Dritte gedeckt werden. Würdigung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Der Verein leistet im Raum Zürich eine wichtige Arbeit und entlastet die öffentliche Hand. Mit einem Beitrag von Fr. 21 000 können der Ankauf der Pflegebetten und des Holzhauses (zu 50%) sichergestellt werden. Eine Erhöhung des nachgesuchten Betrages auf Fr. 21 000 ist gerechtfertigt. bewilligter Betrag Fr. 21 000

8. Erholungslandschaft am Zürichsee Bereich Ökologie gesuchstellende Verein Zürichsee Landschaftsschutz (ZSL): Organisation Der Verein bezweckt, die bestehenden Natur- ufer am Zürichsee zu schützen und zu erhalten und in der Öffentlichkeit das Verständnis für die Einheit des Landschaftsbildes und der Ufergebiete zu fördern.

Projektrahmen Der Raum Zürichsee ist durch intensiven Sied- lungsbau geprägt. Der ZSL möchte bei Politi- kerinnen und Politikern, Behörden, Planungs- fachleuten und einer interessierten Öffent- lichkeit einen Meinungsbildungsprozess zur zukünftigen Entwicklung des Raumes Zürich- see auslösen. Projektinhalt Zusammen mit der Hochschule für Technik Rapperswil (Institut für Landschaft und Frei- raum) will der ZSL eine gesamtlandschaftli- che Vision entwickeln: Für fünf bis acht aus- gewählte Gebiete entlang des Zürich- und des Obersees soll an ausgewählten Beispielen auf- gezeigt werden, wie Siedlungen, Erholungs- räume, schützenswerte Natur- und Kultur- landschaften künftig im Gleichgewicht gehal- ten werden können. Kosten Fr. 166 000 gewünschter Betrag Fr. 30 000 übrige Finanzierung Die Eigenleistung des ZSL beträgt Fr. 60 000. Verschiedene Stiftungen unterstützen das Vorhaben mit insgesamt Fr. 30 000. Mehrere Zürcher, Schwyzer und St. Galler Gemeinden aus der Region beteiligen sich mit ins- gesamt Fr. 20 000. Vom Kanton Schwyz wer- den Fr. 10 000 und vom Kanton St. Gallen Fr. 15 000 erwartet. Der Restbetrag muss über Dritte gedeckt werden. Würdigung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Ein Beitrag des Kantons im Umfang von Fr. 30 000 ist angemessen. bewilligter Betrag Fr. 30 000 Auflage Die Gewährung des Betrages ist an folgende Auflage gebunden: Der ZSL muss die weite- ren Projektarbeiten mit dem «Leitbild Zürich- see 2050» des Kantons abstimmen.

9. Pilotprojekt «Fit für die Sek A» Bereich Bildung gesuchstellende Verein Lernturbo: Der 2011 gegründete Ver- Organisation ein verfolgt den Zweck, Kinder aus bildungs- fernen Familien oder aus bescheidenen finan- ziellen Verhältnissen in ihrer Schullaufbahn zu fördern.

Projektrahmen Untersuchungen zeigen, dass bei Kindern aus sozial benachteiligten Familien die Gefahr be- steht, dass sie beim Oberstufenübertritt nicht ihrem Potenzial entsprechend eingestuft wer- den. Mit dem vorliegenden Pilotprojekt soll – Kindern der 5. Klasse, deren Potenzial für den Übertritt in die Sek A erkannt wurde und deren Eltern jedoch nicht die Möglich- keit haben, bestehende Wissenslücken zu schliessen, geholfen werden, den Eintritt in die Sek A zu schaffen. – die richtige Form zur Unterstützung für Kinder dieser Zielgruppe gefunden bzw. ausgetestet werden. Projektinhalt Im ersten Jahr des Projektes können sechs bis acht Kinder am Pilot teilnehmen, danach 12 bis 16 Kinder. Die Kinder erhalten über den Zeitraum von zwei Jahren (ab Beginn der 5. Klasse bis zum Ende der 6. Klasse) einmal wö- chentlich zwei bis drei Trainingslektionen zur fachlichen, persönlichen und sozialen Förde- rung. Bei Bedarf erhalten sie zudem Unter- stützung während des ersten Halbjahres in der Sekundarschule. Kosten Fr. 282 000 gewünschter Betrag Fr. 10 000 übrige Finanzierung Die Eigenleistung des Vereins beträgt Fr. 27 600. Die beteiligten Schulen leisten einen Beitrag von insgesamt Fr. 18 000. Von der Stadt Zürich werden Fr. 10 000 erwartet, von Stiftungen insgesamt Fr. 216 400. Würdigung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Die Klärung der geeigneten Lernförderungsform für Kinder aus sozial benachteiligten und fremdsprachigen Familien hilft allen Beteiligten. Ein Beitrag von Fr. 10 000 ist gerechtfertigt. Weil dem Vorhaben grosse Bedeutung zukommt, kann im vorliegenden Fall auf den üblicherweise notwendigen mindestens fünfjährigen Leistungsausweis der gesuchstel- lenden Organisation verzichtet werden. bewilligter Betrag Fr. 10 000

Auflage(n) Die Gewährung des Beitrages ist an die Auf- lagen gebunden, dass die Bildungsdirektion periodisch über das Vorhaben orientiert wird und ihr Erfahrungs- und Auswerteberichte vorgelegt werden.

10. Einbau eines behindertengerechten Lifts Bereich Kultur gesuchstellende Stiftung Sigristenkeller Bülach: Die Stiftung Organisation betreibt in einer Liegenschaft der Evangelisch- reformierten Kirchgemeinde Bülach ein Kul- turzentrum, in dem vor allem Theaterauffüh- rungen stattfinden. Dem Zentrum ist eine Werkgalerie angegliedert. Projektrahmen Die Kirchgemeinde erstellt zusammen mit der Stadt Bülach einen behindertengerechten Zugang zu den Räumlichkeiten. Der einzu- bauende Lift führt auch in das Untergeschoss, wo sich der Sigristenkeller befindet. Die Stif- tung muss die Kosten für ihren Anteil am Vorhaben übernehmen. Projektinhalt Die Stiftung will gleichzeitig mit dem Einbau des Liftes eine behindertengerechte WC-An- lage einbauen und feuerpolizeiliche Auflagen erfüllen (zusätzlicher Notausgang, Einbau von Rauchmeldern, Nasslöschposten, Notbeleuch- tung und Rauchgas-Abluftanlage). Kosten für Stiftung Fr. 250 000 gewünschter Betrag Fr. 250 000 übrige Finanzierung Die Stiftung wünscht den gesamten Betrag für ihre Aufwendungen vom Lotteriefonds (in einer ersten Gesuchseingabe plante sie eine Eigenleistung von Fr. 50 000). Bemerkung Der Lotteriefonds übernimmt in der Regel nie 100% der anfallenden Kosten. Vielmehr ver- langt er eine Eigenleistung der gesuchstellen- den Organisation, ein Engagement der Stand- ortgemeinde und eine Leistung Dritter. Würdigung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Das Projekt dient vor allem der Erfüllung behördlicher Auflagen. Von den baulichen Massnahmen profitieren insbeson- dere Menschen mit einer Behinderung, dies

erleichtert ihnen zukünftig den Besuch des Sigristenkellers. Allerdings hat die Stiftung einen Anteil von Fr. 50 000 zu übernehmen bzw. durch Dritte zu decken. bewilligter Betrag Fr. 200 000 Auflage Die Auszahlung des bewilligten Betrages er- folgt erst, wenn die Stiftung nachweist, dass die Kosten von Fr. 250 000 vollumfänglich ge- deckt sind.

11. Kritische Robert Walser-Ausgabe Bereich Kultur gesuchstellende Stiftung für eine Kritische Robert Walser- Organisation Ausgabe, Basel: Die Stiftung bezweckt die wissenschaftliche Erforschung des literarischen Werkes und Nachlasses von Robert Walser und die Erstellung und Herausgabe einer um- fassenden Robert Walser-Ausgabe (KWA) nach historisch-kritischen Prinzipien in Buch- und elektronischer Form. Projektrahmen Der Schriftsteller Robert Walser gilt heute als einer der originellsten und produktivsten Schweizer Autoren des 20. Jahrhunderts. Das vorliegende Projekt arbeitet dessen literari- sches Schaffen erstmals umfassend auf. Zwi- schen Walser und dem Kanton besteht unter anderem ein biografischer Bezug: Walser lebte zeitweilig als Büroangestellter in Zürich und hat hier auch sein literarisches Debüt «Fritz Kocher’s Aufsätze» niedergeschrieben. The- matische Bezüge zum Kanton bestehen auch in den Romanen «Geschwister Tanner» und «Der Gehülfe». Projektinhalt Die KWA umfasst – 23 kleinformatige und – 22 grossformatige Bände, – eine Briefedition bestehend aus vier Bänden und – ein Band zur Wirkungsgeschichte. Davon sind bereits fünf Bände erschienen. Die editorische Arbeit wird an den Universi- täten Basel und Zürich geleistet. Das Projekt hat arbeitstechnisch seinen Hauptsitz in Zürich.

Die angestrebten Verkaufspreise liegen pro Band (je nach Umfang) zwischen Fr. 70 und Fr. 140. Kosten (Gesamtvorhaben) Fr. 13 802 475 Der Nationalfonds leistet einen Beitrag von 5,8 Mio. Franken, die Universitäten Zürich und Basel übernehmen insgesamt 2,5 Mio. Franken. Druckkosten Fr. 3 675 000 gewünschter Betrag Fr. 300 000 übrige Finanzierung Es ist vorgesehen, die Druckkosten über Bei- träge des Bundes (Fr. 200 000), mehrerer Kantone (insgesamt 1,15 Mio. Franken) und Stiftungen zu decken. Der Kanton Basel-Stadt hat Fr. 300 000 bewilligt, der Kanton Basel- Landschaft Fr. 100 000, der Kanton Bern leis- tet Fr. 240 000. Würdigung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Die KWA ist aus kulturpoli- tischer Sicht wichtig, denn durch ihre Voll- ständigkeit wird sie die Grundlage für künf- tige Studien- und Leseausgaben bilden. Da zwischen der KWA und dem Kanton inhalt- liche und organisatorische Bezüge bestehen, ist eine Beitragsleistung gerechtfertigt. Ge- messen an den Leistungen des Kantons Basel- Stadt (Standortkanton der Stiftung) und des Kantons Bern (Heimatkanton von Walser) steht ein Beitrag des Kantons von Fr. 125 000 in einem angemessenen Verhältnis. bewilligter Betrag Fr. 125 000 Auflage Die Gewährung des Beitrages ist an die Auf- lage gebunden, dass dem Kanton fünf Exem- plare der KWA zugestellt werden.

12. Zürcher Waffenbestand goes public Bereich Militärgeschichte gesuchstellende Mathematisch-Militärische Gesellschaft von Organisation Zürich (MMG): Die MMG besteht seit 1765. Sie befasst sich mit militärischer Führung, Ausbildung und Sicherheitspolitik.

Projektrahmen Bei der Gründung des Schweizerischen Lan- desmuseum (heute Schweizerisches National- museum SNM) Ende des 19. Jahrhunderts ging die rund 10 000 Einheiten umfassende kantonale Waffensammlung an das Museum über. Seither wird diese Waffensammlung vom Landesmuseum gepflegt. Sie ist in Europa hin- sichtlich Umfang und Bestückung einzigartig. 2006 hat sich das Staatsarchiv (auf Seite des Kantons verantwortlich für die Waffensamm- lung) mit dem Landesmuseum darauf verstän- digt, das die Sammlung elektronisch zu er- schliessen sei. Projektinhalt Das Vorhaben umfasst die Erschliessung des gesamten Zürcher Zeughausbestandes in der Datenbank des SNM. Dabei wird die Teilsamm- lung Stangenwaffen (rund 2000 Objekte) um- fassend inventarisiert, fotografiert und his- torisch kontextualisiert. Die Sammlung der Stangenwaffen wird anschliessend im Internet veröffentlicht (als Pilotprojekt für die sukzes- sive Veröffentlichung der gesamten SNM- Waffensammlung). Das Ziel der Veröffent- lichung bzw. des gesamten Vorhabens besteht darin, die Sammlung für Forschung und Öf- fentlichkeit besser zugänglich zu machen. Kosten Fr. 266 000 gewünschter Betrag Fr. 185 000 übrige Finanzierung Die Eigenleistung der MMG beträgt Fr. 5000. Das Landesmuseum übernimmt Fr. 75 000 und die Gesellschaft Landesmuseum leistet Fr. 1000. Der Restbetrag von Fr. 185 000 muss über Dritte gedeckt werden. Würdigung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Angesichts der Einzigartigkeit der Sammlung ist deren Aufbereitung und elektronische Veröffentlichung sinnvoll. bewilligter Betrag Fr. 185 000

13. Alpine Rettung Schweiz: Betriebsbeitrag 2013–2015 Bereich(e) Freizeit, Sicherheit gesuchstellende Stiftung Alpine Rettung Schweiz (SARS): Die Organisation Stiftung leistet Rettungseinsätze für in Not ge- ratene Menschen im alpinen, voralpinen und schwer zugänglichen Gebiet der Schweiz und im angrenzenden Ausland. Projektrahmen Gestützt auf einen Beschluss der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren von 1996 beteiligen sich die Kantone (mit Aus- nahme des Wallis) mit 4 Rappen pro Einwoh- nerin und Einwohner pro Jahr an den Kosten des alpinen Rettungswesens. Dem Kanton ist, da seine Beiträge seit 1997 dem Lotteriefonds entnommen werden, keine vertragliche Ab- machung mit der Stiftung möglich. Die Finanz- direktion hat – nach Rücksprache mit der dama- ligen Direktion für Soziales und Sicherheit – der Stiftung mit Schreiben vom 21. Oktober 1997 zugesichert, vorderhand im Dreijahres- rhythmus Beiträge an das Rettungswesen zu leisten. So erfolgten mit den RRB Nrn. 285/ 1998, 1587/2001, 1445/2004 und 1332/2007 Leis- tungen von Fr. 150 000 und mit RRB Nr. 1835/ 2010 eine Beitragsleistung von Fr. 165 000 für den Zeitraum von jeweils drei Jahren. 2011 wurden 23% mehr Einsätze zugunsten verunfallter Menschen geleistet. Deshalb und aufgrund der Teuerung wünscht die Stiftung ARS neu einen Beitrag von Fr. 56 000 pro Jahr. Kosten für den Zeitraum 2013–2015 Fr. 12 500 000 gewünschter Betrag Fr. 168 000 übrige Finanzierung Die Restfinanzierung erfolgt durch andere Kantone, Einnahmen aus Einsätzen und durch Gönnerbeiträge. Würdigung Die Richtlinien des Lotteriefonds erlauben in der Regel keine wiederkehrenden Beiträge und keine Betriebsbeiträge. Zugunsten der SARS wird jedoch eine Ausnahme gemacht. Der gegenüber 2010 höhere Beitrag stützt sich auf die grössere Bevölkerungszahl des Kan- tons und ist demnach gerechtfertigt. bewilligter Betrag Fr. 168 000

14. Winterthurer Weiterbildungsinitiative Bereich Bildung gesuchstellende Stadt Winterthur, Departement Schule und Organisation Sport, Bereich Familie und Jugend Projektrahmen Kinder profitieren mehr von einer frühen Förderung, wenn ihre Bezugspersonen (Krip- pen- und Spielgruppenleiterinnen, Mütter- und Väterberaterinnen und -berater, Hebammen usw.) gut ausgebildet sind. Es fehlen jedoch entsprechende, koordinierte Ausbildungsange- bote. Im Rahmen eines Pilotvorhabens will die Stadt Winterthur Module entwickeln und er- proben für die Ausbildung von Personen, die beruflich mit Kindern im Vorschulalter be- schäftig sind. Projektinhalt Das Vorhaben umfasst – die Entwicklung von fünf Modulen (Um- gang mit Heterogenität, Sprachförderung, Bewegung und Ernährung, Sinneserfahrun- gen und Natur, Zusammenarbeit mit Eltern) für die Ausbildung des ausgewählten Per- sonenkreises, – die Erprobung dieser Module in Winterthur (mit Auswertung) und – den anschliessenden Aufbau eines kosten- deckenden Angebotes in der Region Win- terthur. Kosten Fr. 1 107 400 gewünschter Betrag Fr. 250 000 übrige Finanzierung Die Eigenleistung der Stadt Winterthur be- trägt Fr. 262 400. Aus den Kostenbeiträgen der Teilnehmenden werden Fr. 120 000 erwartet. Der Restbetrag von Fr. 725 000 muss über Dritte gedeckt werden. Würdigung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Die mit der Weiterbildungs- initiative angestrebte Qualifizierung von Fach- leuten unterstützt wesentliche Ziele der Stra- tegie Frühe Förderung der Bildungsdirektion. Die Winterthurer Weiterbildungsinitiative ist

das einzige Angebot, bei dem die Teilnehmen- den sich für alle fünf Module als Ganzes auf einfache Art und Weise anmelden, über einen ihnen entsprechenden Zeitraum besuchen und ergänzt durch eine praxisorientierte Arbeit abschliessen können. bewilligter Betrag Fr. 250 000 Auflage Die Auszahlung des Beitrages ist an folgende Auflagen gebunden: – Die beabsichtigte konsequente Ausrichtung am Orientierungsrahmen für frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung ist kon- zeptuell noch einzuarbeiten. Die Bildungs- direktion ist darüber zu orientieren. – Das Konzept muss mit den aktuellen Be- strebungen der Strategie Frühe Förderung abgestimmt werden, ebenso mit der Strategie Sprachförderung, die in der Bildungsdirek- tion erarbeitet wird. – Die Ausbildung muss von einer in der Frühen Förderung qualifizierten Institution konzipiert werden. Die Auszahlung des bewilligten Betrages er- folgt erst, wenn dem Lotteriefonds das schrift- liche Einverständnis der Bildungsdirektion vorliegt, dass alle drei Vorgaben erfüllt sind.

Auf Antrag der Finanzdirektion beschliesst der Regierungsrat: I. Die Finanzdirektion wird ermächtigt, folgende Beiträge zulasten des Lotteriefonds auszurichten (Konto 3636 3 000): in Franken

1. Zürcherische Botanische Gesellschaft Projektbeitrag 500 000 2. Integras Publikationsbeitrag 25 000

3. Zürcher Hochschule der Künste Druckkostenbeitrag 60 000

4. pro handicap Behinderten-Reisen Investitionsbeitrag 140 000

5. Verein Noveos Investitionsbeitrag 230 000

6. Verein Fachstelle für Alkoholprobleme Bezirk Bülach Investitionsbeitrag 150 000

7. Visoparents Investitionsbeitrag 21 000

8. Verein Zürichsee Landschaftsschutz Projektbeitrag 30 000

9. Verein Lernturbo Starthilfebeitrag 10 000

10. Stiftung Sigristenkeller Bülach Investitionsbeitrag 200 000

11. Stiftung für eine kritische Robert Walser-Ausgabe Druckkostenbeitrag 125 000

12. Mathematisch-Militärische Gesellschaft von Zürich Inventarisationsbeitrag 185 000

13. Stiftung Alpine Rettung Dreijahresbeitrag 168 000

14. Stadt Winterthur Projektbeitrag 250 000 Total 2 094 000

II. Mitteilung an die Mitglieder des Regierungsrates und die Finanz- direktion.

Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:

Husi