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Décision

RRB Nr. 177/2014

Lotteriefonds, Allgemeine Fondsmittel, Beiträge 2014, 1. Serie

12 février 2014Allemand33 min

Source zh.ch

Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 12. Februar 2014

177. Lotteriefonds des Kantons Zürich (Allgemeine Fondsmittel, Beiträge 2014, 1. Serie) Gemäss § 61 Abs. 3 des Gesetzes über Controlling und Rechnungslegung kann der Regierungsrat in eigener Zuständigkeit aus den allgemeinen Mitteln des Lotteriefonds pro Jahr Beiträge bis 10 Mio. Franken bewilli- gen. Der einzelne Beitrag darf dabei Fr. 500 000 nicht übersteigen. Zulasten dieses Gesamtbetrages ist im laufenden Jahr ein Beitrag von Fr. 500 000 als Soforthilfe für die Opfer des Taifuns Haiyan bewilligt worden. Da mit RRB Nr. 1503/2007 zugunsten der Staatskanzlei (Konto «Staatsbeiträge an Kongresse, Veranstaltungen usw.») jährlich ein Bei- trag von Fr. 200 000 bewilligt wird, stehen dem Regierungsrat zulasten der Quote 2014 somit insgesamt noch Fr. 9 300 000 zur Verfügung. Die Finanzdirektion beantragt im Einvernehmen mit den zuständigen Fachdirektionen im Rahmen einer 1. Serie 2014 die folgenden Beitrags- leistungen aus dem Lotteriefonds:

1. Ausstellung und Publikation «Verborgene Feste» Bereich Kultur Gesuchstellende Verein KuDoRel, Basel: Der Verein wurde 2012 Organisation gegründet und bezweckt die Förderung inter- religiöser Projekte. Ausgangslage Während eines Jahres hat eine Religionsredak- torin mit einem Fotografen zwölf verschiedene Religionsgemeinschaften in der Schweiz bei ihren Festen besucht und Zeremonien und Men- schen fotografisch dokumentiert. Im Kanton Zürich wurden die spanischsprachige katholi- sche Missionskirche und die tibetischen Bud- dhisten begleitet. Projektziel Vermittlung von Wissen über die verschiede- nen in der Schweiz verbreiteten Religionen und Anregung zu einem Dialog. Projektbeschrieb Aus dem erarbeiteten Material entstand einer- seits eine Wanderausstellung und anderseits ist eine Publikation in Vorbereitung. Die Wander- ausstellung wurde ab Dezember 2013 während vier Wochen im Haus der Kulturen/Casa d’Ita- lia in Zürich gezeigt. Die Begleitpublikation

erscheint im Verlag rüffer & rub in Zürich. Sie umfasst rund 190 Seiten mit etwa 140 Abbil- dungen. Die Auflage beträgt 500 Exemplare. Der angestrebte Verkaufspreis beträgt Fr. 48. Kosten Fr. 510 000 Gewünschter Betrag Fr. 40 000 Übrige Finanzierung Die Eigenleistung beträgt Fr. 52 500. Von den anderen Kantonen werden insgesamt Fr. 230 000 erwartet. Hinzu kommen die Einnahmen aus dem Publikationsverkauf von rund Fr. 14 000. Der offene Restbetrag muss durch Dritte ge- deckt werden. Beurteilung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Das Projekt kann zum interreli- giösen Dialog und zum Verständnis der Glau- bensgemeinschaften untereinander beitragen. Das Vorhaben ermöglicht einem breiten Pub- likum, mehr über Menschen zu erfahren, die einer anderen Religion angehören. Bewilligter Betrag Fr. 40 000 Auflage Die Gewährung des Beitrages ist an die Auflage gebunden, dass dem Kanton gratis fünf Beleg- exemplare der Publikation zugestellt werden.

2. Erhöhung des Stiftungskapitals Bereich Verwaltung Gesuchstellende Stiftung für die Auszeichnung guter Bauten: Organisation Zweck der Stiftung ist die Auszeichnung von Hochbauten mit vorbildlicher und zukunfts- weisender Architektur von mindestens regio- naler Bedeutung im Kanton Zürich. Ausgangslage Seit der Gründung der Stiftung im Jahr 2000, zu welcher der Lotteriefonds einen Beitrag von Fr. 400 000 geleistet hatte (RRB Nr. 1708/ 2000), wurden dreimal Auszeichnungen verge- ben, letztmals im Jahr 2006. Seither erlauben die vorhandenen finanziellen Mittel und die un- genügenden Kapitalerträge aus dem Stiftungs- kapital keine weiteren Auszeichnungen mehr. Projektziel Mit einer einmaligen Kapitalerhöhung soll die Stiftung in die Lage versetzt werden, wieder re- gelmässig Auszeichnungen vergeben zu können.

Projektbeschrieb Die Stiftung will das vorbildliche Bauen auch weiterhin in den vorstädtischen und ländli- chen Gebieten unterstützen und damit einen Beitrag zur Förderung des Diskurses über die Baukultur als mitbestimmendem Faktor für die Standortqualität des Kantons leisten. Die Stiftung will sich auf eine nachhaltig gesunde finanzielle Grundlage stellen und regelmässig, d. h., alle drei Jahre, beispielhafte Bauten aus- zeichnen können. Geplante Kapital- Fr. 565 000 erhöhung Gewünschter Betrag Fr. 500 000 Übrige Finanzierung Die Gebäudeversicherung Kanton Zürich hat einen Beitrag von Fr. 35 000 zugesagt. Von der Zürcher Kantonalbank wird ein Beitrag von Fr. 30 000 erwartet. Der grosse Restbetrag muss durch Dritte gedeckt werden. Beurteilung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Mit einem nochmaligen Beitrag des Kantons soll die Stiftung in die Lage ver- setzt werden, regelmässige und dadurch brei- tenwirksamere Auszeichnungen vergeben zu können. Bewilligter Betrag Fr. 500 000

3. Ankauf einer ethnographischen Sammlung Bereich Bildung Gesuchstellende Völkerkundemuseum der Universität Zürich: Organisation Die Zweckbestimmung des seit 1889 beste- hende Museums ist die wissenschaftliche Pflege des Gesamtgebietes der Völkerkunde durch die Schaffung, den Unterhalt und die Förderung eines ethnographischen Museums. Ausgangslage Das Völkerkundemuseum der Universität Zü- rich unterhält eine grosse Sammlung an ethno- graphischen Objekten aus allen Teilen der Welt. Projektziel Zum Jubiläum 125 Jahre Ethnographische Sammlung der Universität Zürich, das 2014 zu- sammen mit der Wiedereröffnung nach einer einjährigen Gebäudesanierung begangen wird, soll mit der neu erworbenen Sammlung indi- scher Bildrollen und Tonaufnahmen eine Aus- stellung konzipiert werden.

Projektbeschrieb Die angebotene Sammlung umfasst rund 700 bengalische Bildrollen, knapp 400 Ton- dateien (Bildrollengesänge und Interviews) und 20 Stunden Videoaufnahmen aus Indien, die im Interesse einer langfristigen Bewahrung und Erschliessung für die wissenschaftliche Forschung gesichert werden sollen. Durch den Erwerb der Sammlung wird das Völkerkunde- museum zu einer vorrangigen Anlaufstelle für die Forschung zur indischen Philosophie und Literatur. Die Sammlung wird der Öffentlich- keit zugänglich gemacht. Kosten Fr. 260 000 Gewünschter Betrag Fr. 240 000 Übrige Finanzierung Der Differenzbetrag von Fr. 20 000 wird durch Dritte gedeckt. Beurteilung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Angesichts des Umfangs der Sammlung, ihrer ausführlichen Dokumenta- tion und der vielfältigen Möglichkeiten, die sich daraus für die Forschung ergeben, ist das Pro- jekt unterstützungswürdig. Zudem wird es dem Bildungsstandort Zürich zugutekommen. Bewilligter Betrag Fr. 240 000

4. Pilotprojekt Immersive Englischwochen «Longbridge» Bereich Bildung Gesuchstellende Volksschulamt: Das Volksschulamt ist im Rah- Organisation men der kantonalen Verwaltung das für den Volksschulbereich zuständige Amt der Bil- dungsdirektion. Ausgangslage Fremdsprachen gehören zu einer guten Allge- meinbildung. Die Volksschule hat den Auftrag, die wichtigsten Grundkenntnisse zu vermitteln. Damit soll den jungen Menschen eine Grund- lage für das Verständnis anderer Kulturen und für den Umgang mit den sprachlichen Ansprü- chen einer mobilen Gesellschaft gegeben wer- den. Projektziel Im Rahmen des Pilotprojektes «Longbridge» soll eine neue Form des Englisch-Unterrichtes, insbesondere die Englisch-Lagerwoche, getes- tet werden.

Projektbeschrieb Mit dem Pilotprojekt werden Englisch-Lager- wochen für Schülerinnen und Schüler der Se- kundarstufe I des Kantons Zürich durchgeführt. Schülerinnen und Schüler erhalten Gelegen- heit, in Gruppen während eines Lagers in der Schweiz in die englische Sprache und Kultur einzutauchen. Die Leiterinnen und Leiter aus England, den USA, Kanada oder Irland spre- chen nur Englisch. Die direkte Begegnung mit der Fremdsprache ermöglicht eine bestmögliche Nutzung der Lernzeit und verstärkt die Wir- kung der Lernmaterialien. Kosten Schuljahre 2014/15 bis 2017/18 (4 Jahre) Fr. 880 000 Gewünschter Betrag Fr. 490 000 Übrige Finanzierung Der Anteil der Gemeinde und der Eltern be- trägt Fr. 390 000. Beurteilung Das Projekt entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Die Bildungsdirektion hat gros- ses Interesse an den Ergebnissen der Evalua- tion. Bewilligter Betrag Fr. 490 000

5. Neues Kühlfahrzeug Bereich Soziales Gesuchstellende Stiftung Hoffnung für Menschen in Not, Ker- Organisation zers: Die Stiftung bietet bedürftigen Menschen in der Schweiz direkte und praktische Hilfe an. Seit 2001 führt sie das Projekt «Schweizer Tafel» durch. Ausgangslage Ziel der «Schweizer Tafel» ist es, bei Grossver- teilern, Produzenten usw. überschüssige Lebens- mittel einzusammeln und gleichentags gratis an soziale Institutionen zu verteilen, die sich um bedürftige Menschen kümmern und Mahl- zeiten gratis oder vergünstigt abgeben. Zur Verteilung dieser Lebensmittel (13,8 Tonnen pro Tag) in mehreren Regionen der Schweiz (unter anderen Aargau/Zürich) stehen 31 Kühl- fahrzeuge im Einsatz. Insgesamt acht dieser Wagen müssen ersetzt werden, wovon zwei der Region Aargau/Zürich.

Projektziel Kauf eines Kühlfahrzeugs. Projektbeschrieb Vorgesehen ist die Beschaffung von Mercedes- Benz-Fahrzeugen Sprinter 3 Kompakt mit Kühl- ausrüstung. Vom Kanton wird ein Beitrag zum Kauf eines Fahrzeuges für die Region Aargau/ Zürich ersucht. Kosten für die gesamte Erneuerung Fr. 600 000 Kosten für die Erneuerung Fr. 150 000 Region ZH/AG Gewünschter Betrag Fr. 75 000 Übrige Finanzierung Die Stiftung wünscht Beiträge von den betrof- fenen Kantonen und anderen Stiftungen. Von den anfallenden Kosten für die Region Aargau/ Zürich sind bereits Fr. 70 000 durch Private ge- deckt, der Kanton Aargau hat eine Beitrags- leistung abgelehnt. Die offenen Restkosten von Fr. 80 000 sind durch Dritte zu decken. Beurteilung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Die «Schweizer Tafel» ist ein wir- kungsvolles, gut eingespieltes Versorgungsnetz von sozialen Institutionen wie Obdachlosen- heimen, Gassenküchen, Notunterkünften und Hilfswerken. Zahlreiche Menschen im Kanton können davon profitieren. Bewilligter Betrag Fr. 75 000 Auflage Die Bewilligung des Beitrages ist mit der Auf- lage verbunden, dass das vom Kanton finan- zierte Fahrzeug in erster Linie innerhalb des Kantons eingesetzt wird.

6. Pilotprojekt Domicil Plus Bereich Soziales Gesuchstellende Stiftung Domicil, Zürich: Die Stiftung vermit- Organisation telt seit 18 Jahren vornehmlich in der Stadt Zürich Wohnungen an sozial und wirtschaft- lich benachteiligte Menschen und sichert so den Wohnraum nachhaltig. Ausgangslage Die Situation auf dem Wohnungsmarkt ver- schärft sich zunehmend auch ausserhalb der Stadt Zürich und so ist die Nachfrage nach Dienstleistungen von Domicil in den letzten

Jahren auch ausserhalb der Stadtgrenze ge- wachsen. Um diese Dienstleistungen kompe- tent wahrzunehmen, fehlt es der Stiftung je- doch an einem übergreifenden Gesamtkonzept auf Kantonsebene. Domicil stösst heute oft an Grenzen, wenn es darum geht, für Sozialhilfe- beziehende aus anderen Gemeinden als der Stadt Zürich Wohnraum zu finden. Projektziel Domicil will seinen Wirkungskreis auf den ganzen Kanton ausdehnen. Mit einem Pilot- projekt soll diese Ausweitung angegangen und geprüft werden. Projektbeschrieb Das dreijährige Pilotprojekt «Domicil Plus» umfasst unter anderem die Erschliessung des Potenzials an bezahlbaren Wohnungen im gan- zen Kanton, eine Bedarfsabklärung bei den Gemeinden, den Aufbau von zwei Anlaufstel- len für Wohnungssuchende und Mietende und die Evaluation des gesamten Projektes. Lang- fristig sollen die Dienstleistungen von Domicil Plus über Leistungsvereinbarungen mit den teilnehmenden Gemeinden finanziert werden. Kosten Fr. 460 000 Gewünschter Betrag Fr. 260 000 Übrige Finanzierung Die Eigenleistung beträgt Fr. 50 000. Das Bun- desamt für Wohnungswesen wurde um einen Beitrag von Fr. 100 000 angefragt. Hinzu kom- men Fr. 50 000 seitens einer Stiftung. Der offene Restbetrag muss durch Dritte gedeckt werden. Beurteilung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Es stellt einen wichtigen sozia- len Beitrag dar für die Bevölkerung des Kan- tons und ist durch die Finanzierung über Leis- tungsvereinbarungen mit den teilnehmenden Gemeinden nachhaltig. Mit «Domicil Plus» wer- den die Gemeinden wirkungsvoll entlastet. Bewilligter Betrag Fr. 260 000

7. Patientenschutz Bereich Gesundheit Gesuchstellende Schweizerische Stiftung SPO Patientenschutz: Organisation Die 1981 gegründete Stiftung schützt und för- dert die Patientenrechte im Gesundheitswesen. Ausgangslage Die Stiftung will die Patienten- und Versicher- tenrechte durch Beratung, Information und Öffentlichkeitsarbeit noch stärker als bisher ins alltägliche Bewusstsein bringen und damit den Patientenschutz stärken. Projektziel 2013 hat die Stiftung ein neues Aufbaupro- gramm für die nächsten vier Jahre begonnen mit dem Ziel, das Lobbying zugunsten der Patien- tinnen und Patienten zu stärken, den Stellen- wert des Patientenschutzes und der Patienten- rechte zu steigern und die Kenntnisse des Medizinalpersonals sowie der Patientinnen und Patienten über ihre Rechte und Pflichten zu verbessern. Projektbeschrieb Das Programm umfasst mehrere Massnahmen- felder: Einerseits soll eine stärkere Beratung von Patientinnen und Patienten möglich wer- den und dadurch eine Verbesserung der Kennt- nisse bzw. der Sorgfalts- und Aufklärungsplicht der Medizinalpersonen. Anderseits wird eine Ombudsstelle für die Spitäler eingerichtet, die auch als Anlaufstelle für Ärztenetzwerke, Ge- sundheitszentren und Gemeinschaftspraxen sowie kommunale Institutionen (Sozialdienste, Vormundschaftsbehörden, Alters- und Pflege- heime usw.) dient. Hinzu kommen Schulungs- und Informationsveranstaltungen, die Heraus- gabe von Merkblättern und Themenheften und eine intensive Medienarbeit (Reportagen in Konsumentenzeitschriften, Plakataushang usw.). Kosten Fr. 331 800 Gewünschter Betrag Fr. 20 000 Übrige Finanzierung Die Eigenleistung beträgt Fr. 31 800. Die Kan- tone BL, TG, ZG und LU wurden je für einen Beitrag von Fr. 20 000 angefragt, das Bundes- amt für Gesundheit für Fr. 50 000. Hinzu kommt ein Beitrag von insgesamt Fr. 150 000, der bei Stiftungen erbeten wurde. Der offene Restbe- trag muss durch Dritte gedeckt werden.

Beurteilung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Es gibt eine wachsende Zahl von Patientinnen und Patienten und Betroffenen, die medizinische Handlungen infrage stellen und ihr Anliegen bei verschiedenen Stellen vor- bringen. In dieser Situation ist eine unabhän- gige Patientenorganisation wichtig. Die SPO ermöglicht durch ihre Arbeit nicht nur, dass Betroffene zu ihrem Recht kommen, sondern auch, dass für den Staat kostspielige Verfahren verhindert werden können. Bewilligter Betrag Fr. 20 000

8. Fach- und Beratungsstelle für Männer Bereich Soziales Gesuchstellende Verein «mannebüro züri»: Der Verein besteht Organisation seit 1989. Er betreibt eine Fach- und Beratungs- stelle. Die Arbeit des Vereins ist vor allem auf die männliche Gewalt gegen Frauen (häusliche Gewalt) und andere Konflikte bzw. Krisensitua- tionen ausgerichtet. Ausgangslage Neben Gewaltfragen stehen vermehrt Fragen zu männlicher Sexualität im Vordergrund. Prob- lematische Männersexualität hat Auswirkun- gen im privaten wie auch im öffentlichen Raum und verursacht auch Kosten. Projektziel Der bestehenden Nachfrage nach Beratung möchte das «mannebüro» mit einem neuen nie- derschwelligen Pilotangebot der Sexualbera- tung für Männer entsprechen. Projektbeschrieb Das neue Beratungsangebot soll die Ausei- nandersetzung mit der eigenen Sexualität för- dern, Wissen vermitteln und sexuelle Störun- gen behandeln helfen. Die Kontrolle der eige- nen Sexualität wirkt auch präventiv, um die Übertragung von Geschlechtskrankheiten zu verhindern. Das Pilotprojekt ist auf zwei Jahre ausgelegt. Es wird begleitet durch das Zürcher Institut für Sexologie und Sexualtherapie ZISS und das Zentrum für interdisziplinäre Sexo- logie und Medizin ZiSMed. Kosten Fr. 160 000 Gewünschter Betrag Fr. 50 000

Übrige Finanzierung Die Eigenleistungen betragen Fr. 23 600. Die Gesundheitsförderung Schweiz wurde um einen Betrag von Fr. 50 000 angefragt. Hinzu kommen Fr. 16 400 von verschiedenen Stiftungen. Der Erlös aus den Beratungen ist mit Fr. 20 000 budgetiert. Beurteilung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Eine niederschwellige Sexual- beratung für Männer ist (insbesondere aus Sicht der Gleichstellung und der Gewaltprävention) wünschenswert. Sie fehlt im Grossraum Zürich (mit Ausnahme eines Angebotes für sexsüch- tige Männer). Der gewünschte Betrag ist je- doch zu hoch angesetzt, u. a. weil das «manne- büro» über einen Leistungsauftrag vom Kan- ton Betriebsbeiträge erhält. Bewilligter Betrag Fr. 25 000 Auflagen Die Gewährung des Beitrages ist an folgende Auflagen gebunden: – Die Stadt Zürich beteiligt sich direkt oder über eine stadtnahe Stiftung mit mindestens Fr. 25 000 am Vorhaben. – In einem Zwischenbericht an den Lotterie- fonds wird aufgezeigt, wie das Angebot nach Abschluss der Pilotphase finanziert werden soll.

9. Neubau Besuchszentrum Bereich Ökologie Gesuchstellende Stiftung Schweizerische Vogelwarte Sempach: Organisation Die Stiftung bezweckt, durch den Betrieb der Vogelwarte in Sempach die schweizerische ornithologische Forschung und den Vogelschutz zu fördern. Ausgangslage Die Schweizerische Vogelwarte betreibt und unterstützt ornithologische Forschung, über- wacht die Entwicklung der Vogelwelt, sammelt wissenschaftliches Material, fördert den Vogel- schutz und informiert und berät Behörden und Private zum Thema Vogelschutz. Ausserdem ist sie offizielle Beringungszentrale der Schweiz. Mit einem Informations- und Umweltbildungs- angebot will die Vogelwarte insbesondere neue Bevölkerungskreise sensibilisieren.

Projektziel Um das Umweltbildungsangebot noch besser auf die heutigen Bedürfnisse von Schulen, Lehr- personen und Besuchern auszurichten, ist ein Neubau des Besuchszentrum geplant, in dem die Besucherinnen und Besucher sich in viel- fältiger Weise mit den Vögeln beschäftigen können. Projektbeschrieb Das bestehende Besucherzentrum von 1954/55 liegt in der Seeuferschutzzone des Sempacher- sees. Die Bausubstanz ist schlecht, das Gebäude müsste vollständig, aber ohne Möglichkeit äus- serer Veränderungen, renoviert werden. Die Vogelwarte hat sich daher entschlossen, für das Besucherzentrum einen Neubau ausser- halb der Schutzzone zu errichten. Das mit einem Wettbewerb ermittelte Projekt sieht den Bau eines in die Landschaft eingebetteten Gebäu- dekomplexes aus Lehm und Holz vor, der die notwendigen Ausstellungs- und Schulungs- räume enthalten wird. Die Ausstellung – inter- aktiv und nach modernen didaktischen Anfor- derungen gestaltet – umfasst vier Bereiche: – Erlebnisausstellung zu den Themen: Fort- pflanzung, Fressen, Überleben, Federn, Flie- gen und Ziehen, – multimediale Schau zum Thema «Singen» (Vogelsprache), – Kino zum Thema «Vogeljahr» und – Garten und Voliere zur Vertiefung der The- men durch Beobachten der dort lebenden Vögel. Kosten Fr. 14 370 000 Gewünschter Betrag Fr. 500 000 Übrige Finanzierung Die Eigenleistung der Stiftung beträgt Fr. 1 986 000. Der Bund beteiligt sich mit Fr. 1 500 000. Der Standortkanton Luzern hat einen Beitrag von Fr. 750 000 zugesprochen. Die übrigen Kantone werden insgesamt um einen Beitrag von Fr. 2 856 054 ersucht. Die Kantonsanteile sind gemäss Bevölkerungszahl aufgeschlüsselt. Der Zürcher Anteil beträgt Fr. 523 398. Neben dem Kanton Luzern haben acht Kantone ihre Beiträge bereits zugesichert.

Die Stadt Sempach leistet einen Beitrag von Fr. 100 000. Von Privaten und Stiftungen liegen Zusicherungen über insgesamt Fr. 6 577 000 vor. Der verbleibende Restbetrag muss durch Dritte gedeckt werden. Beurteilung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Die Kosten für das attraktive und zweckmässige Vorhaben sind hoch, jedoch nachvollziehbar in Anbetracht der erforderli- chen Ausstattungen und der Lage am Seeufer, die aufwendige Pfählungen und Wasserhal- tungsmassnahmen erforderlich macht. Das Bildungsangebot der Stiftung wird von Schu- len aus dem Kanton Zürich genutzt. Zudem unterstützt die Stiftung den Kanton bei Pla- nung und Vollzug in den Bereichen Naturschutz, Jagd, Raumplanung, Land- und Forstwirtschaft. Bewilligter Betrag Fr. 500 000 Auflagen Die Gewährung des Beitrages ist an folgende Auflagen gebunden: – Die Ausstellungsgestaltung muss mit Natur- schutz-Zentren im Kanton Zürich und in der Schweiz abgeglichen und Ausstellungsma- terial muss mit diesen Zentren ausgetauscht werden. – Wenn möglich sollte im Besucherzentrum auch ein Raum für wechselnde Ausstellun- gen zur Verfügung stehen. – Bei der Umgebungsgestaltung ist auf stand- ortgerechte und die Artenvielfalt fördernde Bepflanzung zu achten.

10. Bauliche Erneuerung Bereich Kultur Gesuchstellende Die Stiftung Tibet-Institut Rikon sorgt für die Organisation geistliche Betreuung der tibetischen Bevölke- rung in der Schweiz, betreibt eine wissenschaft- liche Tibet-Bibliothek und setzt sich für den Dialog zwischen der westlichen und der tibe- tischen Kultur ein. Ausgangslage Das klösterliche Tibet-Institut wurde in den 60er-Jahren gegründet. Heute ist das buddhis- tische Kloster mit seiner tibetischen Mönchs-

gemeinschaft ein unverzichtbarer Teil des kul- turellen und religiösen Lebens der Tibeterinnen und Tibeter in der Schweiz. Aber auch für die ständig wachsende Zahl westlicher an Buddhis- mus und Tibet interessierter Personen sind die vielfältigen kulturvermittelnden Aktivitäten des Tibet-Instituts bedeutend. Projektziel Das Tibet-Institut plant mehrere bauliche Er- neuerungsprojekte. Vorgesehen sind technische, betriebliche und energetische Massnahmen. Daneben soll auch die Gartenanlage instand gestellt werden. Projektbeschrieb Es handelt sich unter anderem um folgende Projekte: – Neue Fenster: Alle Fenster sind noch aus dem Erstellungsjahr. Aus energetischer Sicht ist eine Sanierung unumgänglich. – Erneuerung Sanitär- und Elektroanlagen: Auch die sanitären Einrichtungen stammen aus dem Erstellungsjahr. Sie müssen zwecks Instandhaltung, Hygiene und Nachhaltigkeit erneuert werden. – Essraum-Erweiterung: Der Essraum des Ins- tituts, der sowohl von der Mönchsgemein- schaft als auch für Gäste genutzt wird, bie- tet Platz für 32 Personen. Er soll um rund 40% vergrössert werden. – Küchen-Erneuerung: Aufgrund der inten- siven Nutzung sind Armaturen und Geräte störanfällig und das Holzmobiliar abgenutzt. Die Küche soll deshalb durch eine Stahl- küche ersetzt werden, die den Bedürfnissen bezüglich Robustheit und Hygiene ent- spricht. – Installation Audio- und Videoanlage: In An- betracht der beschränkten Platzverhältnisse im Versammlungsraum ist die Installation einer Audio- und Videoanlage zur Übertra- gung ins 1. und 2. Obergeschoss geplant. – Elektronisches Tibetisch-Deutsches Wörter- buch: Die Printfassung des Wörterbuches erschien 2012. Nun wird eine digitale Aus- gabe vorbereitet.

Kosten Fr. 558 000 Gewünschter Betrag Fr. 464 000 Übrige Finanzierung Die Eigenleistungen betragen Fr. 46 000 (ein- schliesslich Erlös aus dem Verkauf des Wörter- buches). Von Sponsoren wird ein Beitrag von Fr. 45 000 erwartet. Die Gemeinde Rikon leis- tet einen Beitrag von Fr. 3000. Der offene Rest- betrag muss durch Dritte gedeckt werden. Beurteilung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. 45 Jahre nach Erstellung des Ge- bäudes sind umfangreiche Sanierungsmassnah- men notwendig und gerechtfertigt. Die einzel- nen Massnahmen sind sorgfältig ausgearbeitet, soweit möglich aufeinander abgestimmt und technisch wie auch betrieblich sinnvoll. Bewilligter Betrag Fr. 464 000

11. Investitionen Teleskop Bereich Bildung Gesuchstellende Verein Astronomische Gesellschaft Winterthur: Organisation Die Sternwarte Eschenberg leistet astronomi- sche Öffentlichkeitsarbeit für die regionale Be- völkerung und ist in der Beobachtung von kos- mischen Kleinkörpern aktiv. Ausgangslage Die Winterthurer Sternwarte bietet sternkund- liche Führungen für ein breites Publikum, Schu- len und Gruppen und wird seit 1998 auch für wissenschaftliche Aufgaben genutzt. Sie leistet seit ihrer Eröffnung 1979 anerkannte und ge- schätzte Dienste in der astronomischen Öffent- lichkeitsarbeit für die regionale Bevölkerung. Über 50 000 Besucherinnen und Besucher ha- ben bis heute von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Das ursprünglich sehr einfach ein- gerichtete und bis heute rein ehrenamtlich be- triebene Observatorium hat sich zu einer etab- lierten Institution im regionalen Kultur- und Bildungsangebot und zugleich zu einer inter- national anerkannten Beobachtungsstation für erdnahe Asteroiden und Kometen entwickelt. Projektziel Anschaffung eines modernen computerge- steuerten Hauptteleskops.

Projektbeschrieb Die anfänglich sehr bescheidene Instrumen- tierung wurde etappenweise erweitert, ist aber heute wieder an ihre Grenzen gelangt. In einem weiteren Ausbauschritt soll das heute nicht mehr ausreichende Hauptinstrument der Stern- warte im öffentlichen Beobachtungsraum durch ein computergesteuertes 60-cm-Teleskop mit modernster CCD-Kamera ersetzt werden. Kosten Fr. 160 000 Gewünschter Betrag Fr. 80 000 Übrige Finanzierung Die Eigenleistung (Rückstellungen aus Jah- resbeiträgen der Stadt Winterthur) beträgt Fr. 40 000. Aus Spenden werden Fr. 32 000 er- wartet, die ehrenamtlich geleistete Arbeit ent- spricht einem Betrag von Fr. 8000. Der Rest- betrag muss durch Dritte gedeckt werden. Beurteilung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Um auch weiterhin als Institu- tion im Kultur- und Bildungsangebot der Region attraktive Programme anbieten zu können, ist der Ersatz des Teleskops unumgänglich. Die erhöhte Leistungsbilanz und der Mehrwert für die Öffentlichkeit sind ausgewiesen. Bewilligter Betrag Fr. 80 000

12. Erneuerung der Informatik, Jubiläumsaktionen Bereich Gesundheit Gesuchstellende Schweizerische Vereinigung Morbus Bechte- Organisation rew: Der 1978 gegründete Verein ist eine Patien- tenselbsthilfeorganisation mit Sitz in Zürich. Er hat sich zum Ziel gesetzt, auf gesamtschwei- zerischer Ebene den Personen Hilfe zu bieten, die von Morbus Bechterew oder einer ver- wandten Krankheit betroffen sind. Ausgangslage Das Team der Geschäftsstelle leistet zugunsten der Betroffenen professionelle Hilfe und Un- terstützung. Es umfasst zehn Mitarbeitende und leitet den Einsatz von rund 100 Freiwilligen. Diese haben in den vergangenen Jahren über 10 000 Arbeitsstunden erbracht. Die für diese Arbeit zur Verfügung stehende Informatik der Geschäftsstelle muss erneuert werden.

Projektziel Um weiterhin einen problemlosen Betrieb ge- währleisten zu können, muss die EDV-Hard- und Software ersetzt werden. Projektbeschrieb Neben Netzwerkkomponenten müssen auch Server und Datensicherungsprodukte ersetzt werden. Die Kosten betragen Fr. 103 000. Neben der Informatikerneuerung führt die Vereinigung aufgrund des 35-jährigen Bestehens mehrere Jubiläumsaktionen durch (Weiterbildungen, Kampagne). Zur Finanzierung dieser Vorhaben (im Betrag von Fr. 144 458) werden mehrere Kantone um Beiträge ersucht. Für die Finan- zierung der Informatikerneuerung wird in ers- ter Linie der Kanton Zürich um eine Beitrags- leistung ersucht. Kosten Fr. 103 000 Gewünschter Betrag Fr. 70 000 Übrige Finanzierung Die Eigenleistung zugunsten des Informatik- vorhabens beträgt Fr. 18 000. Die Stephan-à- Porto-Stiftung hat Fr. 15 000 zugesichert. Die Kosten für die Jubiläumsaktionen müssen über Dritte (andere Kantone, Stiftungen) gedeckt werden. Beurteilung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Ohne funktionierendes EDV- System sind die administrativen Arbeiten des Vereins nicht zu bewältigen. Die Bechterew- Vereinigung erbringt bis zur Hälfte ihrer Dienst- leistungen für Betroffene aus dem Kanton Zü- rich. Das Angebot vermag zudem die öffentliche Hand wirkungsvoll zu entlasten, indem unter anderem die Betroffenen bei der Erhaltung der Berufsfähigkeit trotz gesundheitlicher Ein- schränkungen unterstützt werden. Bewilligter Betrag Fr. 70 000

13. Revision der Dampflokomotive 5811 «Habersack» Bereich Denkmalpflege Gesuchstellende Verein «Dampfgruppe Zürich» (VDZ): Der Organisation Verein wurde 2005 von der SBB Dampflok- führergruppe des Depots Zürich gegründet. Sein Ziel ist es, historische Lokomotiven als Kulturgut zu erhalten.

Ausgangslage Die in der Obhut des Vereins befindlichen Fahr- zeuge werden in betriebsfähigem Zustand er- halten und eingesetzt. Projektziel Die rund 100-jährige Dampflokomotive «Haber- sack 5811», Eb 3/5 5811, die in der Lokomo- tiv- und Maschinenfabrik Winterthur gefertigt wurde, soll als wichtiger Zeuge der Schweize- rischen Eisenbahn- und Industriegeschichte restauriert werden. Projektbeschrieb 1966 war die «5811» mit dem Spitznamen «Habersack» als letzte Personendampfloko- motive der SBB ausser Dienst gestellt worden. Sie soll nun fachgerecht renoviert und danach im Rahmen von Sonderfahrten auch auf dem zürcherischen Schienennetz eingesetzt werden. Kosten Fr. 1 031 150 Gewünschter Betrag Fr. 140 000 Übrige Finanzierung Die Eigenleistung in Form von Arbeitsleistung des VDZ beträgt Fr. 530 000. Gemäss Finan- zierungsplan wird von den Kantonen Aargau und Glarus je ein Betrag von Fr. 140 000 er- wartet. Der Rest muss durch Beiträge Dritter gedeckt werden. Beurteilung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Der Verein leistet mit der In- standsetzung und Wiederinbetriebnahme der «Habersack 5811» einen bedeutenden Beitrag zur Erhaltung von mobilem historischem Zür- cher Kulturgut. Bewilligter Betrag Fr. 140 000

14. Sanierung Studentenhaus Bereich Bildung Gesuchstellende Justinus-Verein Zürich: Der Verein unterstützt Organisation und fördert Hochschulstudentinnen und -stu- denten aus Entwicklungsländern. Ausgangslage Seit 1961 stellt der Verein an der Freudenberg- strasse 146, Zürich, zum Selbstkostenpreis Zim- mer für ausländische Studierende zur Verfü- gung. Die Liegenschaft verfügt über 60 Zimmer mit einer Kapazität von 90 Betten. Projektziel Energetische und bauliche Gebäudesanierung

Projektbeschrieb In den vergangenen Jahrzehnten hat der Justi- nus-Verein die über 100-jährige Liegenschaft laufend Teilsanierungen unterzogen. Jetzt steht eine umfassende Gebäudesanierung an. Für die energetische Sanierung besteht Anrecht auf Leistungen aus dem kantonalen Energie- förderprogramm. Für den baulichen Teil ersucht der Verein um einen Beitrag aus dem Lotterie- fonds. Die bauliche Erneuerung umfasst unter anderem die Erneuerung der Eingänge, der Nasszellen und zahlreiche Ausbesserungsar- beiten. Kosten Insgesamt Fr. 1 080 000 Kosten der baulichen Gerundet Fr. 500 000 Sanierung Gewünschter Betrag Fr. 250 000 Übrige Finanzierung Aus dem Energieförderungsprogramm kann ein Beitrag von rund Fr. 110 000 erwartet wer- den. Die katholische Kirche beteiligt sich an den Projektkosten mit insgesamt Fr. 250 000. Von lokalen Stiftungen werden Fr. 300 000 er- wartet. Die Eigenleistung besteht in ehrenamt- licher Tätigkeit sämtlicher Vereinsorgane. Der offene Restbetrag muss durch Dritte gedeckt werden. Beurteilung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Das Projekt ist sinnvoll und zweckmässig. An die energetische Sanierung werden Beiträge aus dem kantonalen Förder- programm ausgerichtet. Um eine Doppelsub- ventionierung zu vermeiden, unterstützt der Lotteriefonds daher nur die (nicht subventio- nierte) bauliche Sanierung des Gebäudes. Bewilligter Betrag Fr. 250 000

15. Publikation «Weinbau Zürcher Weinland» Bereich Volkswirtschaft Gesuchstellende Verein ProWeinland: Der Verein wurde 2008 Organisation gegründet und versteht sich als regionale För- derorganisation für das Zürcher Weinland. Er setzt sich ein für die Vernetzung des regiona- len Kulturgutes, den Wohn- und Arbeitsstand- ort Zürcher Weinland sowie einen sanften Tou- rismus.

Projektrahmen Wein ist fester Bestandteil der Kultur des Zür- cher Weinlandes. Mit diesem Kulturelement soll das Zürcher Weinland stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gebracht und damit ein Mehrwert für Gemeinden, Bevölkerung, Ge- werbe und Organisationen geschaffen werden. Projektziel Mit dem Buch «Das Zürcher Weinland – wo der Wein zuhause ist» wird die interessierte Bevölkerung über Weingeschichte, Weinarten, die Rebberge, Spezialitäten und Weinmuseen orientiert. Projektbeschrieb Der Umfang der Publikation umfasst 80 Seiten, der Druck erfolgt vierfarbig. Geplant ist eine Erstauflage von 1000 Exemplaren. Der voraus- sichtliche Verkaufspreis beträgt Fr. 35. Kosten Fr. 126 500 Gewünschter Betrag Fr. 65 000 Übrige Finanzierung Aus dem Verkauf werden Fr. 31 500 erwartet. Die Beiträge der Gemeinden betragen Fr. 30000. Der Restbetrag muss durch Dritte gedeckt werden. Beurteilung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Der Kanton Zürich zählt zu den vier grossen Weinproduktionskantonen. Von den rund 600 ha Weinbaufläche im Kanton lie- gen 220 ha im Weinland. Das Buch wird dazu beitragen, die Bedeutung des Weinbaus für die Region bekannter zu machen. Bewilligter Betrag Fr. 65 000 Auflagen Die Auszahlung des Beitrages ist an folgende Auflagen gebunden: – Der Inhalt ist, wenn möglich, mit kantons- bezogenen Ergänzungen zu erweitern (z. B. Zürcher Weinanbaugebiete ausserhalb des Weinlandes, Fachhochschule Wädenswil). – Dem Lotteriefonds sind unentgeltlich zehn Belegexemplare zuzustellen.

16. Jubiläum 15 Jahre Neeracherried Bereich Ökologie Gesuchstellende Verein «Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Organisation Schweiz»: Der Verein bezweckt den Schutz der Natur, insbesondere der Vögel und ihrer Le- bensräume. Er setzt sich zudem für die Förde- rung des internationalen Natur- und Vogel- schutzes ein. Ausgangslage Das SVS-Naturschutzzentrum Neeracherried hat sich seit seiner Eröffnung 1999 zu einer der wichtigsten Umweltbildungs-Institutionen des Kantons Zürich entwickelt. Mehr als 1500 Schulklassen haben das Zentrum in den letz- ten 14 Jahren besucht. Das Zentrum hat kan- tonale und im Umweltschutzbereich nationale Ausstrahlung. Zum 15-Jahr-Jubiläum des Na- turschutzzentrums Neeracherried plant der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz eine umfassende Erneuerung des Zentrums, eine Sonderausstellung sowie verschiedene Jubiläumsaktivitäten. Projektziel Verbesserung der Besucher- sowie der betrieb- lichen Infrastruktur Projektbeschrieb Geplant sind unter anderem Jubiläumsaktivi- täten besonders für Kinder und Jugendliche, die Modernisierung der Besucherinformation, eine Ökologisierung des Naturschutzzentrums, die Erneuerung der Infrastruktur, insbesondere die Renovation von Besuchersteg und Beob- achtungshütten, sowie eine Sonderausstellung «Fliegen wie Vögel» mit einem Vogelflugsimu- lator. Kosten Fr. 1 215 500 Gewünschter Betrag Fr. 400 000 Übrige Finanzierung Die Eigenleistung beträgt Fr. 200 000. Von Ver- einen, Privaten und Stiftungen wird eine Leis- tung von Fr. 535 500 erwartet. Von der Stand- ortgemeinde (einschliesslich angegliederte Ge- meinden) ist ein Beitrag von Fr. 80 000 ein- geplant.

Beurteilung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds und stellt ein attraktives päda- gogisches Angebot für Schulen dar. Die Er- neuerung des Naturschutzzentrums ermöglicht es, dass dieses auch künftig als informativer ausserschulischer Lernort genutzt und besucht werden kann. Mit der direkten Naturbegeg- nung wird das grundlegende Verständnis für naturwissenschaftliche und ökologische Phäno- mene gefördert. Bewilligter Betrag Fr. 400 000 Auflagen Die Gewährung des Beitrages ist an folgende Auflagen gebunden: – Die Detailplanung der neuen Lebensräume hat in Absprache mit der Baudirektion, Fachstelle Naturschutz (FNS), zu erfolgen. – Der Jubiläumsanlass ist mit der FNS abzu- sprechen.

17. Neueinrichtung Beratungsbüros Bereich Soziales Gesuchstellende Die Dargebotene Hand (Telefon 143) Winter- Organisation thur, Schaffhausen, Frauenfeld: Der Verein will durch das Gespräch am Telefon Ratsuchenden oder Menschen in Notsituationen Hilfe bieten. Ausgangslage Das Einzugsgebiet der Dargebotenen Hand Winterthur, Schaffhausen, Frauenfeld umfasst rund 430 000 Einwohnerinnen und Einwohner, die zum grössten Teil im Kanton Zürich leben. 2012 fanden rund 24 000 Beratungen statt. Die Organisation deckt ihre Aufwendungen zu mehr als der Hälfte durch Beiträge der öffentlichen Hand oder aus Spenden von natürlichen und juristischen Personen. Projektziel Erneuerung des Mobiliars sowie der Büro- infrastruktur, insbesondere der Telefonanlage. Projektbeschrieb Die Mietliegenschaft, in der die Dargebotene Hand ihre Tätigkeit ausübt, wird renoviert. Aus- und Wiedereinzug werden dazu genutzt, Mo- biliar, Teppich, Deckenlampen, Vorhänge und Sonnenschutz zu ersetzen, zusätzliche Arbeits- plätze mit Laptops und einem zentralen Dru- cker einzurichten sowie die bestehende Telefon- anlage zu ergänzen, allenfalls zu ersetzen.

Kosten Fr. 94 500 Gewünschter Betrag Fr. 55 000 Übrige Finanzierung Die Eigenleistung beträgt Fr. 10 800. Der Rest- betrag muss durch Dritte gedeckt oder einge- spart werden. Beurteilung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Das Angebot der Dargebote- nen Hand ist aus dem Bereich der persönli- chen sozialen Hilfe für betroffene Personen nicht wegzudenken. Es entlastet die öffentli- che Hand wirkungsvoll. Die Investitionen er- weisen sich als notwendig und angemessen. Bewilligter Betrag Fr. 55 000

18. Projekt «Spielraum für Fantasie» Bereich Kultur Gesuchstellende Verein «Trägerverein Theater PurPur»: Das Organisation PurPur ist eine 1996 gegründete Institution, die seit 2003 an der Grütlistrasse 36 in Zürich- Enge ein Kindertheater mit 70 Plätzen be- treibt. Das Theater PurPur bietet ein vielfäl- tiges Kinder-Kursprogramm an. Ausgangslage Das Theater PurPur gilt heute als beispielhaf- tes Kinderkulturhaus. Das Konzept für das Haus, in dem Kinder Kultur sehen, selber ma- chen und erleben, hat sich bewährt. Das stetig wachsende Interesse sprengt aber zunehmend den Rahmen der bestehenden Möglichkeiten. Projektziel Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens sollen das Potenzial des Theater PurPur breiter aus- geschöpft werden, Erfahrungen und Wissen der letzten Jahre ausgewertet und die Ergeb- nisse einem grösseren Kreis von Interessier- ten, Eltern wie Fachpersonen aus Bildung und Kultur, zugänglich gemacht werden. Ziel des Theaters ist es, zum Kompetenzzentrum zu werden, das weit über die Stadt Zürich hinaus wirkt. Projektbeschrieb Mit einem Handbuch sollen Eltern, Lehr- und Fachpersonen sowie Kindern die Inhalte und Ziele des Theaters nähergebracht, Impulse ge- geben und sie zu Eigenaktivität angeregt wer- den. Das Handbuch wird auch Projektmodule

für kleinere bis mittlere Theaterprojekte für schulische und betreuende Institutionen um- fassen. Begleitend wird daran gearbeitet, Kin- derkultur-Einrichtungen und -Institutionen zu vernetzen. Kosten Fr. 195 000 Gewünschter Betrag Fr. 150 000 Übrige Finanzierung Die Eigenleistung beträgt Fr. 25 000. Der Be- triebskostenanteil der Stadt Zürich beträgt Fr. 20 000. Der Restbetrag muss durch Dritte gedeckt werden. Beurteilung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Das Theater PurPur leistet mit seinen Aktivitäten einen wichtigen Beitrag zur Kinderkultur im Kanton Zürich. Die Jubilä- umsprojekte sind aus kulturpolitischer Sicht sehr zu begrüssen. Bewilligter Betrag Fr. 150 000

19. Neues Inventar und technische Investitionen Bereich Soziales Gesuchstellende Schweizerisches Rotes Kreuz Kanton Zürich Organisation (SRK Kanton Zürich): Der Verein SRK Kan- ton Zürich ist einer der 24 Kantonalverbände des Schweizerischen Roten Kreuzes und küm- mert sich um Anliegen von Menschen in Not, die im Kanton Zürich leben. Das SRK Kanton Zürich setzt sich dafür ein, dass Menschen jeden Alters und jeder Herkunft Hilfe und Unterstützung in den Bereichen Gesundheit, Soziales und Integration erhalten. Unter dem Motto «in Zürich für Zürich» sind neben den rund 90 Mitarbeitenden über 2300 Freiwillige für das SRK Kanton Zürich im Einsatz. Ausgangslage Das SRK Kanton Zürich hat in den letzten Jahren an seinen Liegenschaften nur die not- wendigsten Investitionen und Sanierungen vor- genommen. In Bereichen, in denen die Orga- nisation mit Klientinnen und Klienten sowie Kursteilnehmenden arbeitet (dazu zählen auch die sogenannten Motivationssemester, welche durch die Volkswirtschaftsdirektion mitfinan- ziert werden), besteht grosser Nachholbedarf.

Projektziel Durch Investitionen soll den Klientinnen, Klien- ten und Kursteilnehmenden an drei Standor- ten im Kanton Zürich (Villa Vita an der Kronen- strasse, Zürich; Geschäftsstelle Drahtzugstrasse, Zürich; Bildungszentrum, Zürcherstrasse, Win- terthur) ein modernes Lern- und Therapieum- feld geboten werden. Projektbeschrieb Es handelt sich vorwiegend um Investitionen in Mobiliar und Technik sowie eine Auffri- schung der Räumlichkeiten. Kosten Fr. 295 000 Gewünschter Betrag Fr. 200 000 Übrige Finanzierung Die Eigenleistung beträgt Fr. 95 000. Der Rest- betrag muss durch Dritte gedeckt werden. Beurteilung Das Vorhaben entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Die vorgesehenen Massnahmen sind nachvollziehbar. Von Beitragsleistungen der Standortgemeinden kann vorliegend aus- nahmsweise abgesehen werden, da diese bereits den Betrieb des SRK Kanton Zürich finanzie- ren. Bei den Arbeiten in Winterthur kann eine Doppelsubventionierung jedoch nicht vollstän- dig ausgeschlossen werden, da der Kanton die Durchführung von Motivationssemestern in der Liegenschaft in Winterthur (2013–2018) finanziert. Zudem wäre die Übernahme eines Kostenanteils von zwei Dritteln der Gesamt- kosten hoch. Aus diesen Gründen ist eine Kür- zung des nachgesuchten Beitrages auf Fr. 150000 angemessen. Bewilligter Betrag Fr. 150 000 Auflagen Die Gewährung des Beitrages ist an folgende Auflage gebunden: Investitionen, die durch Mittel des Lotteriefonds finanziert werden, dürfen zwecks Vermeidung einer Doppelfinan- zierung in der Schlussabrechnung der Motiva- tionssemester zulasten der Volkswirtschafts- direktion nicht verrechnet werden.

20. Dauerausstellung «Baukultur – hautnah» Bereich Denkmalpflege Gesuchstellende Schweizer Heimatschutz (SHS): Der seit 1905 Organisation bestehende Verein setzt sich unter anderem dafür ein, dass Baudenkmäler ihren Platz im heutigen Alltag beibehalten und Neubauten in guter, zeitgemässer Architektur entstehen. Ausgangslage Der SHS hat seit Anfang Juni 2013 die 1885 er- baute und nun frisch renovierte Villa Patum- bah von der Stiftung Patumbah langfristig ge- mietet. Im repräsentativen Erdgeschoss und in den Gartenzimmern wurde ein öffentlich zugängliches Heimatschutzzentrum mit einer Dauerausstellung «Baukultur» eingerichtet. Projektziel Im Museum sollen Besucherinnen und Besu- cher an das Thema «Baukultur» herangeführt werden. Projektbeschrieb Die Dauerausstellung widmet sich den Themen Raumplanung, Baudenkmal und Baudetail. Sie richtet sich einerseits an Einzelbesucherinnen und -besucher, dient aber auch als Ausgangs- punkt für das breit angelegte Vermittlungsan- gebot, wobei der Schwerpunkt insbesondere bei Schulklassen liegt. Anhand von Fotogra- fien, Zeichnungen, Texten sowie Bild- und Ton- dokumenten können die Ausstellungsbesuche- rinnen und -besucher Landschafts- und Luft- aufnahmen betrachten, vergleichen und Verän- derungen entdecken, sich über Baudenkmäler informieren sowie sich in der vergleichenden Betrachtung einer Detailgestaltung üben und werden so für die Thematik sensibilisiert. Da- neben wird mit öffentlichen Führungen, beson- deren Familienparcours, Workshops und Ko- operationen mit Bildungseinrichtungen Öffent- lichkeitsarbeit geleistet. Kosten Fr. 270 000 Gewünschter Betrag Fr. 70 000 Übrige Finanzierung Die Eigenleistung des SHS beträgt Fr. 80 000. Die Stadt Zürich hat einen Beitrag von Fr. 30000 zugesichert. Der Restbetrag von Fr. 160 000 ist durch Dritte zu decken.

Beurteilung Das Projekt entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Die Villa Patumbah eignet sich als Museumsdestination. Mit der Ausstellung zur Baukultur kann die heranwachsende Ge- neration zu einem verantwortungsbewussten, sinnstiftenden Umgang mit der «Ressource Raum» angehalten werden. Aus pädagogischer Sicht fördert das Projekt die Kenntnis von Le- bens- und Wohnformen sowie das Wissen über Siedlungsstrukturen und den eigenen Siedlungs- raum, welches im öffentlichen Lehrplan auf- geführt ist. Bewilligter Betrag Fr. 70 000 Auflage Die Gewährung des Beitrages ist an folgende Auflage geknüpft: Der Bildungsdirektion ist das vorhandene didak- tische Material zur Ausstellung zuzustellen.

21. «City Festival» auf dem Sechseläutenplatz Bereiche Freizeit und Feste Gesuchstellende Leichtathletik EM Zürich 2014 AG: Die in Zü- Organisation rich domizilierte AG organisiert die Leichtath- letik-Europameisterschaften 2014 sowie ein Rahmenprogramm «City Festival Zürich 2014» auf dem Sechseläutenplatz. Ausgangslage Vom 12. bis zum 17. August 2014 finden die Leichtathletik-Europameisterschaften in Zürich statt. Neben den Wettkampfstätten im Stadion Letzigrund und in der Innenstadt (z. B. Mara- thon) soll der Sechseläutenplatz als Festival Center und Ort der Begegnung mit kulturel- len Aktivitäten genutzt werden. Die Kosten des gesamten Sportanlasses sind mit rund 36 Mio. Franken budgetiert. Die Kosten des «CityFes- tivals» auf dem Sechseläutenplatz wurden mit 1,3 Mio. Franken eingesetzt. Projektziel Auf dem Sechseläutenplatz soll für alle Bevöl- kerungsgruppen, insbesondere Familien, der Leichtathletikanlass auf interaktive und sinn- liche Art erlebbar werden.

Projektbeschrieb Vorgesehen sind unter anderem Erlebnispa- villons, Opernhaus-Lichtprojektion, Auftritte von Strassenkünstlern, interaktive Ausstellun- gen usw. Dabei sollen der Sport und der An- lass aus einem neuen, überraschenden Blick- winkel zusammen mit der kulturellen Seite des Kantons Zürich gezeigt werden. Kosten für das Rahmenprogramm Fr. 1 300 000 Gewünschter Betrag Fr. 500 000 Übrige Finanzierung Die Stadt Zürich beteiligt sich mit Fr. 250 000 direkt am Projekt. Zusätzlich übernimmt sie indirekte Kosten für die Durchführung des ge- samten Anlasses von rund 8,4 Mio. Franken. Würdigung Das Projekt entspricht den Richtlinien des Lotteriefonds. Die Leichtathletik EM 2014 hat für den Sport im Kanton Zürich eine grosse Bedeutung. Bewilligter Betrag Fr. 500 000 Auflagen Die Gewährung des Beitrages ist an folgende Auflagen gebunden: – Die Mittel aus dem Lotteriefonds müssen zwingend für das Rahmenprogramm auf dem Sechseläutenplatz eingesetzt werden. Der entsprechende Mitteleinsatz ist in einer detaillierten Abrechnung auszuweisen. – Die Unterstützung durch den Kanton Zürich ist auf allen Drucksachen mit dem ISDM- Logo und dem Logo des Lotteriefonds zu erwähnen.

Auf Antrag der Finanzdirektion beschliesst der Regierungsrat: I. Die Finanzdirektion wird ermächtigt, folgende Beiträge zulasten des Lotteriefonds auszurichten (Konto 3636 3 000): in Franken

1. Verein KuDoRel Druckkostenbeitrag 40 000

2. Stiftung Auszeichnung guter Bauten Stiftungskapitalbeitrag 500 000

3. Völkerkundemuseum der Universität Zürich Beitrag für Ankauf Sammlung 240 000

4. Bildungsdirektion Pilotprojekt Englischwochen 490 000

5. Stiftung Hoffnung für Menschen in Not Investitionsbeitrag 75 000

6. Stiftung Domicil Projektbeitrag 260 000

7. Schweizerische Stiftung SPO Patientenschutz Beitrag an Pilotvorhaben 20 000

8. Verein mannebüro Zürich Beitrag an Pilotprojekt 25 000

9. Schweizerische Vogelwarte Sempach Investitionsbeitrag 500 000

10. Tibet Institut Rikon Investitionsbeitrag 464 000

11. Astronomische Gesellschaft Winterthur Investitionsbeitrag 80 000

12. Schweizerische Vereinigung Morbus Bechterew Jubiläumsbeitrag 70 000

13. Verein Dampfgruppe Zürich Sanierungsbeitrag 140 000

14. Justinus-Verein Investitionsbeitrag 250 000

15. Verein ProWeinland Druckkostenbeitrag 65 000

16. Verein SVS/BirdLife Schweiz Investitionsbeitrag 400 000

17. Die Dargebotene Hand Winterthur, Schaffhausen, Frauenfeld Investitionsbeitrag 55 000

18. Trägerverein PurPur Jubiläums-/Investitionsbeitrag 150 000

19. Schweizerisches Rotes Kreuz Kanton Zürich Investitionsbeitrag 150 000

20. Schweizer Heimatschutz Investitionsbeitrag 70 000

21. OK Leichtathletik EM 2014 Beitrag für Rahmenprogramm 500 000 Total 4 544 000

II. Mitteilung an die Mitglieder des Regierungsrates und die Finanz- direktion.

Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:

Husi