RRB Nr. 516/2012
Projektanträge im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 2. Quartal 2012, Freigabe
23 mai 2012Allemand9 min
Source zh.ch
Projektanträge im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 2. Quartal 2012, Freigabe
Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 23. Mai 2012
516. Projektanträge der Gesundheitsdirektion im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 2. Quartal 2012
A. Standardprozess Nettoinvestitionen Hochbau Die Immobilienverordnung vom 24. Januar 2007 (ImV) regelt die Planung und Steuerung des Bestandes und der Nutzung der Betriebs- liegenschaften des Kantons, die Abwicklung von Nettoinvestitionen im Hochbau, die solche Liegenschaften betreffen, und die Bewirtschaftung der Liegenschaften (§ 1 ImV). Für die Abwicklung von Investitionspro- jekten im Hochbau gilt der Standardprozess, wie er in den §§ 8 ff. ImV beschrieben ist. Die vorliegenden Projektanträge halten die Ergebnisse der Projektskizzenprüfung und der Nutzwertanalyse fest. Die gegen- wärtige Gewichtung der Kriterien der Nutzwertanalyse wurde mit RRB Nr. 336/2011 festgelegt. Stimmt der Regierungsrat den Projektanträgen zu, werden die Pro- jekte für die nachfolgende Phase des Standardprozesses freigegeben. Über die weitere Entwicklung der Projekte wird gemäss Zuständigkeit nach dem allgemeinen Finanzhaushaltsrecht im Rahmen von Ausgaben- bewilligungen entschieden.
B. Projektanträge Gemäss § 15 ImV entscheidet der Regierungsrat über die Projektan- träge von Projekten der Klassen 1 und 2. Damit werden diese Vorhaben für die nächste Phase des Standardprozesses (Vorstudie) freigegeben. In der Phase Vorstudie wird das Projekt weiterentwickelt. Nachstehend aufgeführte Projektanträge haben die vorgängige Nutz- wertanalyse gemäss § 12 ImV mit einem genügend hohen Nutzwert ab- geschlossen. Der Nutzwert bildet die Grundlage für die Ermittlung der Realisierungsreihenfolge.
Tabelle 1: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV Objekt Projekt Projektierung/Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau Vorstudie Nutzer Fr. Fr.
1.1 Zürich, Universitätsspital Anbau Kinderkrippe 2012–2014 2 860 000 90 000 Sonneggstrasse 16
1.2 Winterthur, Kantonsspital Erweiterung Sitzplatzangebot 2012–2013 1 200 000 50 000 im Personalrestaurant
1.3 Winterthur, Kantonsspital Albanistrasse 24, 2012–2013 2 500 000 100 000 Umnutzung 3., 4. und 5. Obergeschoss für den KJPD
1.4 Winterthur, Kantonsspital Erweiterung Büroräume 2012–2013 1 500 000 –
1.5 Rheinau, Psychiatrische Gebäude 63 und 64, 2012–2013 2 700 000 90 000 Universitätsklinik Brandschutzmassnahmen und Sanierung –2–
1.6 Winterthur, Integrierte Klinik Schlosstal, 2012–2013 1 750 000 90 000 Psychiatrie Winterthur – Dachraumsanierung Haus Gelb, Zürcher Unterland Geschossteil 4C/D
Tabelle 2: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 3 gemäss § 10 Abs. 1 lit. c ImV Objekt Projekt Projektierung/Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau Vorstudie Nutzer Fr. Fr.
2.1 Winterthur, Kantonsspital Erweiterung Liftkapazität 2012 800 000 – Warenannahme
1. Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV
1.1 Zürich, Universitätsspital, Anbau Kinderkrippe Sonneggstrasse 16 Ausgangslage Das Universitätsspital Zürich verzeichnet einen Mangel an Kinder- krippenplätzen für Kinder von 0 bis 4 Jahren. Dadurch sinkt seine At- traktivität als Arbeitgeber. In der Liegenschaft Sonneggstrasse 16 sind heute bereits 68 Krippenplätze untergebracht. Projektziel In einem dreigeschossigen Anbau werden Räumlichkeiten für drei weitere Gruppen mit je zehn bis zwölf Plätzen geschaffen. Nutzwertanalyse Die Kostenangaben beruhen auf einer Grobkostenschätzung. Tech- nisch bestehen keine Risiken. Tabelle 3: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2011 2012 2013–2014
Tabelle 4: Investitionen 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten in Franken 90 000 460 000 1 200 000 1 110 000 2 860 000 Das Projekt ist im Budget 2012 sowie in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2013–2016 nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilitation, sichergestellt. Die Ausgabe für die Phase Vorstudie von Fr. 90 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabili- tation, Konto 6310.3131, Planungen und Projektierungen Dritter; die Ausgabe für die übrigen Phasen geht zulasten der gleichen Leistungs- gruppe, Konto 6340.5040, Hochbauten.
1.2 Winterthur, Kantonsspital, Erweiterung Sitzplatzangebot im Personalrestaurant Ausgangslage Die Zahl der Mitarbeitenden hat am Kantonsspital innerhalb von acht Jahren um rund einen Drittel zugenommen. Das Platzangebot im Personalrestaurant hat mit dieser Entwicklung nicht Schritt gehalten und soll daher erweitert werden.
Projektziel Es steht ein ausreichendes Platzangebot im Personalrestaurant zur Verfügung, damit das ganze Personal dort seine Mahlzeiten einnehmen kann. Nutzwertanalyse Die Kostenangaben beruhen auf einer Grobkostenschätzung. Tech- nisch bestehen keine Risiken. Tabelle 5: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2012 2012 2012–2013
Tabelle 6: Investitionen 2012 2013 Total Investitionskosten in Franken 500 000 700 000 1 200 000 Das Projekt ist im Budget 2012 sowie in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2013–2016 nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilitation, sichergestellt. Die Ausgabe für die Phase Vorstudie von Fr. 50 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabili- tation, Konto 6310.3131, Planungen und Projektierungen Dritter; die Ausgabe für die übrigen Phasen geht zulasten der gleichen Leistungs- gruppe, Konto 6350.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbauten.
1.3 Winterthur, Kantonsspital, Albanistrasse 24, Umnutzung 3.,
4. und 5. Obergeschoss für den KJPD Ausgangslage Die Leistungen des KJPD werden im Raum Winterthur an mehreren Standorten erbracht. Die Konzentration auf einen Standort war bisher nicht möglich. In der Liegenschaft Albanistrasse 24 des Kantonsspitals, in der sich bereits der Sozialpädiatrische Dienst befindet, können die erforderlichen Räume für den KJPD nach entsprechenden Umbauten bereitgestellt werden. Projektziel Die Dienste des KJPD und des Sozialpädiatrischen Dienstes sind in einem Gebäude des Kantonsspitals Winterthur zusammengefasst. Nutzwertanalyse Die Kostenangaben beruhen auf einer Grobkostenschätzung. Tech- nisch bestehen keine Risiken.
Tabelle 7: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2012 2012 2012–2013
Tabelle 8: Investitionen 2012 2013 Total Investitionskosten in Franken 2 400 000 100 000 2 500 000 Das Projekt ist im Budget 2012 sowie in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2013–2016 nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilitation, sichergestellt. Die Ausgabe für die Phase Vorstudie von Fr. 100 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabili- tation, Konto 6310.3131, Planungen und Projektierungen Dritter; die Ausgabe für die übrigen Phasen geht zulasten der gleichen Leistungs- gruppe, Konto 6350.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbauten.
1.4 Winterthur, Kantonsspital, Erweiterung Büroräume Ausgangslage Am KSW geht mit steigenden Leistungs- und Personalzahlen ein steigender Bedarf an Behandlungs- und Büroräumen einher. Die vor- handenen Raumreserven sind ausgeschöpft. Patientenferne Bürofunk- tionen können in eine neue Bürolandschaft ausgelagert werden. Die Aufstockung des Gartenpavillons um ein Bürogeschoss bringt die erfor- derlichen Flächen. Projektziel Die notwendigen Büroräume für patientenfernere Bereiche stehen in einer neuen Bürolandschaft ausserhalb des bestehenden Gebäude- volumens zur Verfügung. Nutzwertanalyse Die Kostenangaben beruhen auf einer Grobkostenschätzung. Tech- nisch bestehen keine Risiken. Tabelle 9: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2012 2012–2013
Tabelle 10: Investitionen 2012 2013 Total Investitionskosten in Franken 1 000 000 500 000 1 500 000
Das Projekt ist im Budget 2012 sowie in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2013–2016 nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilitation sichergestellt. Die Ausgabe geht zulasten der Leistungsgruppe, Konto 6350.5040, Hoch- bauten.
1.5 Rheinau, Psychiatrische Universitätsklinik, Gebäude 63/64, Brandschutzmassnahmen und Sanierung Ausgangslage Das Gebäude 63/64 wurde Anfang der 70er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts erbaut. Die beiden Stationen 63A und 64A im Erdgeschoss sind nach 40 Betriebsjahren sanierungsbedürftig. Darüber hinaus be- einträchtigen brandschutztechnische Mängel in den beiden Stationen die Sicherheit der Patientinnen und Patienten und des Personals. Projektziel Die Stationen sind saniert und die brandschutztechnischen Mängel sind behoben. Nutzwertanalyse Die Kostenangaben beruhen auf einer Grobkostenschätzung. Tech- nisch bestehen keine Risiken. Tabelle 11: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2012 2012 2012–2013
Tabelle 12: Investitionen 2012 2013 Total Investitionskosten in Franken 900 000 1 800 000 2 700 000 Das Projekt ist im Budget 2012 sowie in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2013–2016 nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungs- gruppe Nr. 6400, Psychiatrische Versorgung, sichergestellt. Die Ausgabe für die Phase Vorstudie von Fr. 90 000 geht zulasten der Leistungs- gruppe Nr. 6400, Psychiatrische Versorgung, Konto 6410.3131, Planun- gen und Projektierungen Dritter; die Ausgabe für die übrigen Phasen geht zulasten der gleichen Leistungsgruppe, Konto 6420.5041, Erneue- rungsunterhalt Hochbauten.
1.6 Winterthur, Integrierte Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland, Klinik Schlosstal, Dachraumsanierung Haus Gelb, Geschossteil 4C/D Ausgangslage Mit der Abtretung der grössten Teile des vormaligen Psychiatriezen- trums Hard müssen die Station für Traumafolgestörungen und weitere Büros in das Haus Gelb der Klinik Schlosstal verlegt werden. Die Büros müssen im sanierungsbedürftigen Flügel 4C/D des Dachgeschosses untergebracht werden. Dieser Gebäudeteil muss vorgängig renoviert, wärmetechnisch saniert und mit den notwendigen haustechnischen Ins- tallationen versehen werden. Projektziel Der Gebäudeflügel 4C/D des Dachgeschosses des Hauses Gelb er- hält neue zeitgemässe Büroräume mit einem energetisch und haustech- nisch zeitgemässen Ausbaustandard. Nutzwertanalyse Die Kostenangaben beruhen auf einer Grobkostenschätzung. Tech- nisch bestehen keine Risiken. Tabelle 13: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2012 2012 2012–2013
Tabelle 14: Investitionen 2012 2013 Total Investitionskosten in Franken 1 000 000 750 000 1 750 000 Das Projekt ist im Budget 2012 sowie in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2013–2016 enthalten. Die Ausgabe für die Phase Vorstudie von Fr. 90 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6400, Psychia- trische Versorgung, Konto 6410.3131, Planungen und Projektierungen Dritter; die Ausgabe für die übrigen Phasen geht zulasten der gleichen Leistungsgruppe, Konto 6450.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbauten.
2. Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 3 gemäss § 10 Abs. 1 lit. c ImV
2.1 Winterthur, Kantonsspital, Erweiterung Liftkapazität Warenannahme Ausgangslage Der bereits heute stark ausgelastete Warenlift erfüllt die Sicherheits- anforderungen nicht mehr. Er verfügt über keine geschlossene Kabine mit mitfahrenden Türen. Eine Nachrüstung verkleinert die Kabinen- grösse. Die Transportkapazität wird damit weiter verringert. Projektziel Die Liftkapazität wird durch den Einbau eines zweiten Warenliftes neben dem bestehenden vergrössert. Nutzwertanalyse Die Kostenangaben beruhen auf einer Grobkostenschätzung. Tech- nisch bestehen keine Risiken. Tabelle 15: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2012 2012 2012
Tabelle 16: Investitionen 2012 Total Investitionskosten in Franken 800 000 800 000 Das Projekt ist im Budget 2012 nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leis- tungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilitation, sichergestellt. Die Ausgabe geht zulasten der gleichen Leistungsgruppe, Konto 6350.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbauten.
Auf Antrag der Gesundheitsdirektion und der Baudirektion beschliesst der Regierungsrat: I. Der Projektantrag für den Anbau der Kinderkrippe Sonnegg- strasse 16 des Universitätsspitals Zürich wird genehmigt. II. Der Projektantrag für die Erweiterung des Sitzplatzangebotes des Personalrestaurants des Kantonsspitals Winterthur wird genehmigt. III. Der Projektantrag für die Umnutzung des 3., 4. und 5. Oberge- schosses der Liegenschaft Albanistrasse 24 des Kantonsspitals Winter- thur für den KJPD wird genehmigt.
IV. Der Projektantrag für die Erweiterung der Büroräume des Kan- tonsspitals Winterthur wird genehmigt. V. Der Projektantrag für die Brandschutzmassnahmen und Sanierung im Gebäude 63/64 am Standort Rheinau der Psychiatrischen Universi- tätsklinik wird genehmigt. VI. Der Projektantrag für die Dachraumsanierung des Hauses Gelb, Geschossteil 4C/D der Klinik Schlosstal der Integrierten Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland wird genehmigt. VII. Der Projektantrag für die Erweiterung Liftkapazität Warenan- nahme des Kantonsspitals Winterthur wird genehmigt. VIII. Mitteilung an die Finanzdirektion, die Baudirektion und die Gesundheitsdirektion.
Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:
Husi