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AS 2007 5215

Vereinbarung zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Land Baden-Württemberg zur Änderung des Vertrages über die Fischerei im Untersee und Seerhein (Unterseefischereiordnung)

Originaltext

Vereinbarung zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Land Baden-Württemberg zur Änderung des Vertrages über die Fischerei im Untersee und Seerhein (Unterseefischereiordnung)

Abgeschlossen am 10. Oktober 2003 In Kraft getreten am 1. Januar 2004

Herr Erich Staub, Sektionschef beim Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft – Bevollmächtigter der Schweizerischen Eidgenossenschaft, und Herr Hartmut Reichl, Ltd. Ministerialrat im Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum – Bevollmächtigter des Landes Baden-Württemberg, sind auf Grund von § 37 Absatz 1 Nummern 1, 3 und 5 des Vertrages vom 2. November 19771 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Land Baden-Württemberg über die Fischerei im Untersee und Seerhein (Unterseefische- reiordnung), zuletzt geändert durch die Vereinbarung vom 24. November 19972, wie folgt übereingekommen:

Art. 1 Die Unterseefischereiordnung wird wie folgt geändert:

1. In § 15a Abs. 1 Ziff. 1 wird die Maschenweite «34 bis 35 mm» durch «32

bis 34 mm» ersetzt.

2. § 15a Abs. 2 Ziff. 1 erhält folgende Fassung:

«(2) In einem Fischereibetrieb dürfen gleichzeitig verwendet werden:

1. Höchstens sechs niedere Netze mit einer Maschenweite von 32 bis

34 mm.»

3. § 15a Abs. 4 wird gestrichen.

4. § 15b Abs. 2 erhält folgende Fassung:

«(2) In einem Fischereibetrieb dürfen in der Zeit vom 1. April bis Ende der Felchenschonzeit gleichzeitig höchstens fünf hohe Netze verwendet werden. Während der Felchenschonzeit beträgt die Mindestmaschenweite 60 mm. Ab Ende der Felchenschonzeit bis zum 31. März dürfen höchstens vier hohe Netze mit einer Mindestmaschenweite von 42 mm und zusätzlich zwei hohe Netze mit einer Mindestmaschenweite von 50 mm verwendet werden.»

1 SR 0.923.411 2 AS 2000 2352

2003-1981 5215

Unterseefischereiordnung AS 2007

5. § 15c Abs. 2 erhält folgende Fassung:

«(2) Werden Netze im Sinne von § 15a Absatz 1 und § 15b Absatz 1 über Nacht ausgelegt (Überabendsatz), dürfen sie während der Sommerzeit frü- hestens ab 17.00 Uhr und vom Ende der Sommerzeit bis zum 17. Dezember frühestens ab 15.00 Uhr gesetzt werden und müssen am nächsten Tag bis spätestens 10.00 Uhr gehoben sein. Vom 18. Dezember bis zum Beginn der Sommerzeit dürfen die Netze den ganzen Tag über gehoben und gesetzt werden, mit Ausnahme des Mittwochs, an dem sie bis spätestens 10.00 Uhr gehoben sein müssen und frühestens ab 15.00 Uhr gesetzt werden dürfen. Vom 1. November bis zum 30. April dürfen Netze über zwei Nächte und einen Tag gesetzt bleiben.»

6. In § 23 Abs. 2 erhält der zweite Satz folgende Fassung:

«An Christi Himmelfahrt und Fronleichnam ist das Setzen des Überabend- satzes zulässig.»

7. In § 25 wird in der Tabelle die Schonzeit der Fischart Felchen «15. Oktober–

20. Dezember» durch «15. Oktober–18. Dezember» ersetzt.

Art. 2 Diese Vereinbarung tritt am 1. Januar 2004 in Kraft.

Geschehen in Bern/Stuttgart am 10. Oktober 2003 in zwei Urschriften in deutscher Sprache.

Für die Für das Schweizerische Eidgenossenschaft: Land Baden-Württemberg: Erich Staub Hartmut Reichl

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