AS 2007 6311
Verordnung des WBF über das Inverkehrbringen von Düngern
Verordnung des EVD über das Inverkehrbringen von Düngern (Düngerbuch-Verordnung EVD, DüBV)
vom 16. November 2007
Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement, gestützt auf die Artikel 4 Absatz 1, 7 Absatz 3, 14 Absatz 3, 19 Absatz 2, 21a Absatz 3, 23 Absatz 6 und 32 der Dünger-Verordnung vom 10. Januar 20011, verordnet:
1. Abschnitt: Düngerliste und Anmeldepflicht
Art. 1 Düngerliste Die nach Artikel 7 der Dünger-Verordnung vom 10. Januar 2001 zum Inver- kehrbringen zugelassenen Düngertypen mit den entsprechenden Typenbezeichnun- gen und den typenspezifischen Anforderungen sind in Anhang 1 aufgeführt.
Art. 2 Ausnahmen von der Anmeldepflicht
1 Von der Anmeldepflicht nach Artikel 19 der Dünger-Verordnung vom 10. Januar
2001 befreit sind die mineralischen Dünger und Bodenverbesserungsmittel, die
einem Düngertypen nach Anhang 1 Teile 1, 2 und 5 Ziffer 1 entsprechen, sowie EG-Düngemittel nach Anhang 1.
2 Produkte von Vergärungs- und Kompostierungsanlagen, gelten als angemeldet,
wenn dem Bundesamt für Landwirtschaft eine Kopie der kantonalen Betriebsbewil- ligung zugestellt wird.
2. Abschnitt: Allgemeine Anforderungen
Art. 3 Allgemeine Anforderungen Zusätzlich zu den in Anhang 1 erwähnten Anforderungen haben die einzelnen Dün- gertypen folgende Anforderungen zu erfüllen: a. Mineralischen Ein- und Mehrnährstoffdüngern dürfen keine Nährstoffe tieri- schen, pflanzlichen oder mikrobiellen Ursprungs zugesetzt werden.
SR 916.171.1 1 SR 916.171; AS 2007 6295
2007-1611 6311
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
b. In organischen und organisch-mineralischen Düngern und Bodenverbesse- rungsmitteln muss das kohlenstoffhaltige Material der organischen Substanz aus der Aufbereitung tierischen, pflanzlichen oder mikrobiellen Materials stammen. Organisch-mineralischen Düngern dürfen auch Spurennährstoffe, Calcium, Magnesium, Natrium und Schwefel zugesetzt werden. c. Bodenverbesserungsmittel dürfen in der Trockensubstanz insgesamt höchs- tens 3 Prozent von einem oder mehreren folgender Stoffe enthalten: Stick- stoff, Phosphat, Kali oder Schwefel.
3. Abschnitt: Kennzeichnung
Art. 4 Begriffe In dieser Verordnung bedeuten: a. Mischdünger: durch Trockenmischung mehrerer Dünger ohne chemische Reaktion erhaltener Dünger; b. Düngerlösung: Flüssigdünger, frei von festen Teilchen; c. Düngersuspension: Zweiphasendünger, in dem die festen Teilchen in feins- ter Verteilung in der flüssigen Phase vorliegen; d. Blattdünger: Dünger, der auf das Aufbringen auf die Blätter und die Auf- nahme von Nährstoffen über die Blätter ausgelegt ist.
Art. 5 Gewichts- und Volumenangaben Zusätzlich zu den in der Dünger-Verordnung vom 10. Januar 2001 vorgeschriebenen Angaben müssen auf allen Verpackungen oder daran angebrachten Etiketten, bei Loselieferungen auf den Begleitpapieren zur Lieferung, die folgenden Gewichts- oder Volumenangaben gemacht werden: a. bei festen Düngern das Nettogewicht in Kilogramm; bei verpackten Düngern und Düngern in geschlossenen Behältnissen mit mehr als 100 kg können anstelle des Nettogewichts das Brutto- und das Taragewicht in Kilogramm angegeben werden; b. bei Flüssigdüngern das Nettogewicht in Kilogramm; daneben kann das Volumen in Liter oder Kubikmeter angegeben sein; c. bei gasförmigen Düngern das Nettogewicht in Kilogramm; d. bei Hof- und Recyclingdüngern entweder das Nettogewicht oder das Brutto- und Taragewicht in Kilogramm oder das Volumen in Liter oder Kubikmeter; e. bei Torfmischdüngern das Volumen in Liter oder Kubikmeter.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Art. 6 Gehaltsangaben 1 Die Gehalte von Inhalts- und Zusatzstoffen sind in Gewichtsprozenten anzugeben. Angaben mit einer Dezimalstelle, bei Spurennährstoffen bis zu vier Dezimalstellen, sind zulässig. Für Flüssigdünger ist die Angabe des Gehalts in Gramm je Liter oder Kilogramm je Hektoliter zulässig. Soweit nichts anderes verlangt wird, beziehen sich die zugesicherten Gehalte auf die handelsübliche Ware und nicht auf die Tro- ckensubstanz.
2 Die Gehalte an Nährstoffen in Düngern sind sowohl in Worten als auch in Symbo-
len gemäss folgender Tabelle und Reihenfolge anzugeben:
Stoffe Symbol
Stickstoff N Phosphor P Phosphat oder Phosphorpentoxid P2O5 Kalium K Kali oder Kaliumoxid K2 O Calcium Ca Calciumoxid CaO Calciumcarbonat CaCO3 Magnesium Mg Magnesiumoxid MgO Magnesiumcarbonat MgCO3 Natrium Na Natriumoxid Na2O Schwefel S Schwefeltrioxid SO3 Chlor Cl Bor B Kobalt Co Kupfer Cu Eisen Fe Mangan Mn Molybdän Mo Zink Zn Silizium Si organische Substanz OS
Art. 7 Angabe von Oxiden Die Makronährstoffe sind in folgenden Formen anzugeben: a. Der Gehalt an Gesamtstickstoff kann nur in der Elementform (N) zugesi- chert und angegeben werden.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
b. Der Gehalt an Phosphor und Kalium darf zugesichert und angegeben wer- den:
1. in der Elementform (P, K),
3. in beiden Formen.
c. Der Gehalt an Calcium, Magnesium, Natrium und Schwefel darf zugesichert und angegeben werden:
1. in der Elementform (Ca, Mg, Na, S),
2. in der Oxidform (CaO, MgO, Na2O, SO3), oder
3. in beiden Formen.
d. Der errechnete Oxid- oder Elementgehalt wird auf die nächstliegende Dezi- malstelle gerundet angegeben. Dabei gelten die folgenden Umrechnungs- formeln:
Stoffe Symbol Faktor Ergibt
Phosphor P × 2,291 P2O5 Phosphat oder Phosphorpentoxid P2O5 × 0,436 P Kalium K × 1,205 K2O Kali oder Kaliumoxid K2 O × 0,830 K Calcium Ca × 1,399 CaO Calcium Ca × 2,497 CaCO3 Calciumoxid (Gebrannter Kalk) CaO × 0,715 Ca Calciumoxid (Gebrannter Kalk) CaO × 1,785 CaCO3 Calciumcarbonat (Kohlensaurer Kalk) CaCO3 × 0,400 Ca Calciumcarbonat (Kohlensaurer Kalk) CaCO3 × 0,561 CaO Magnesium Mg × 1,658 MgO Magnesium Mg × 3,472 MgCO3 Magnesium Mg × 4,951 MgSO4 Magnesiumoxid MgO × 0,603 Mg Magnesiumoxid MgO × 2,092 MgCO3 Magnesiumoxid MgO × 2,985 MgSO4 Magnesiumcarbonat MgCO3 × 0,288 Mg Magnesiumcarbonat MgCO3 × 0,478 MgO Magnesiumsulfat MgSO4 × 0,202 Mg Magnesiumsulfat MgSO4 × 0,335 MgO Natrium Na × 1,348 Na2O Natriumoxid Na2O × 0,742 Na Schwefel S × 2,995 SO42- Schwefel S × 2,498 SO32- Schwefeltrioxid SO3 × 0,400 S Sulfat SO42- × 0,334 S
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Art. 8 Angabe von Stickstoff
1 Stickstoffformen sind in den folgenden Formen und deren Abkürzungen anzu-
geben:
1. Gesamtstickstoff N
2. Nitratstickstoff NS
3. Ammoniumstickstoff NA
4. Carbamidstickstoff NU
5. Cyanamidstickstoff NC
6. Crotonylidendiharnstoffstickstoff NRc
7. Formaldehydharnstoffstickstoff NRf
8. Isobutylidendiharnstoffstickstoff Nri
9. Organisch gebundener Stickstoff NO oder Norg
2 Vorbehalten spezifischer Bestimmungen für Recycling- und Hofdünger können
Gehalte einzelner Formen unter einem Prozent nicht angegeben werden. Erreicht eine der Stickstoffformen nach Absatz 1 Ziffern 1–5 mindestens 1 Gewichtsprozent, so muss diese Form bei als EG-Düngemittel bezeichneten mineralischen Mehrnähr- stoffdüngern zugesichert werden.
Art. 9 Angabe von Phosphor Bei Mineraldüngern und organisch-mineralischen Düngern, die Phosphor oder Phosphat enthalten, ist für die Angaben bezüglich Löslichkeit, Siebdurchgang und Anforderungen an EG-Düngemittel folgendes zu beachten: a. Die Phosphatlöslichkeiten (Angaben als P2O5 oder P) und deren Abkürzun- gen sind gemäss den nachfolgenden Angaben anzuführen:
1. wasserlösliches P2O5 und P PS
2. neutral-ammoncitratlösliches und P2O5 und P PA
und P
4. ausschliesslich mineralsäurelösliches P2O5 und P P
5. alkalisch-ammoncitratlösliches P2O5 und P (Petermann) PAp
mindestens 75 % des zugesicherten Gehaltes an P2O5 und P in 2 %iger Zitronensäure löslich 6b. in 2 %iger Zitronensäure lösliches P2O5 und P PC
7. mineralsäurelösliches P2O5 und P, davon mindestens 75 % PAj
des zugesicherten Gehaltes an P2O5 und P in alkalischem Ammoncitrat (Joulie) löslich
8. mineralsäurelösliches P2O5 und P, davon mindestens 55 % PF
des angegebenen Gehaltes an P2O5 und P in 2 %iger Ameisensäure löslich
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
9. mineralsäurelösliches P2O5 und P, davon mindestens 45 % PF/PS
des angegebenen Gehalts an P2O5 und P in 2 %iger Ameisen- säure löslich, mindestens 20 % des angegebenen Gehalts an
10. in 2 %iger Zitronensäure und in alkalischem Ammoncitrat PC/PAp
(Petermann) lösliches P2O5 und P b. Die Siebdurchgänge müssen mindestens folgende Verteilung aufweisen:
Siebdurchgang % bei … mm
Aluminiumcalciumphosphat 90 0,16 Glühphosphat 75 0,16 Teilaufgeschlossenes Rohphosphat 90 0,16 Thomasphosphat 75 0,16 Weicherdiges Rohphosphat 90 0,063
c. Als EG-Düngemittel bezeichnete mineralische Mehrnährstoffdünger mit einem Phosphatbestandteil haben die nachfolgend aufgeführten Gehalts- angaben und Erfordernisse zu erfüllen:
Mehrnährstoff- Der Typen- Angabe der Mindestgehalt Nicht enthalten dünger mit: bezeichnung Löslichkeit der Löslichkeit sein dürfen: ist die Angabe (nach (in Gewichts- beizufügen: Bst. a) prozenten)
a. weniger als 2 Thomasphosphat,
2 % wasserlös- Glühphosphat,
lichem P2O5I Aluminiumcalci- b. 2 % und mehr umphosphat, wasserlösli- 1, 3 teilaufgeschlosse- chem P2O5II nes Rohphosphat, Rohphosphat Rohphosphat «mit Rohphos- 1 2,5 Thomasphosphat, oder teilaufge- phat» oder 3 5 Glühphosphat, schlossenem «mit teilaufge- 4 2 Aluminiumcal- Rohphosphat schlossenem ciumphosphat Rohphosphat» Aluminium- «mit Aluminium- 1II 2 Thomasphosphat, calciumphosphat Calciumphos- 5III Glühphosphat, phat» teilaufgeschlosse- nes Rohphosphat, Rohphosphat Glühphosphat «mit Glühphos- 5 Andere Phosphat- phat» arten Thomasphosphat «mit Thomas- 6a oder 6b andere Phosphat- phosphat» arten weicherdigem «mit weicherdi- 8 andere Phosphat- Rohphosphat gem Rohphos- arten phat»
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mehrnährstoff- Der Typen- Angabe der Mindestgehalt Nicht enthalten dünger mit: bezeichnung Löslichkeit der Löslichkeit sein dürfen: ist die Angabe (nach (in Gewichts- beizufügen: Bst. a) prozenten)
Rohphosphat «mit Roh- 9 Löslichkeit andere Phosphat- mit wasserlös- phosphat mit 1:2 % arten lichem Anteil wasserlöslichem Anteil» I Der Anteil an ausschliesslich mineralsäurelöslichem P2O5 darf 2 % nicht über- schreiten. II Enthält der Dünger ausschliesslich Aluminumcalciumphosphat, so darf nur die Löslichkeit 7 angegeben sein. III Nach Abzug der Wasserlöslichkeit.
Art. 10 Angabe von Sekundärnährstoffen und anderen wertbestimmenden Inhaltsstoffen
1 Ein Gehalt an Calcium, Magnesium, Natrium und Schwefel darf, vorbehaltlich
abweichender Bestimmungen bei einzelnen Positionen des Anhangs 1, angegeben werden, sofern nachstehender Mindestgehalt erreicht ist: a. in mineralischen Düngern: 2 % Calciumoxid oder 1,4 % Calcium; 2 % Mag- nesiumoxid oder 1,2 % Magnesium; 3 % Natriumoxid oder 2,2 % Natrium;
5 % Schwefeltrioxid oder 2 % Schwefel;
b. in organischen oder organisch-mineralischen Düngern: 2 % Calciumoxid oder 1,4 % Calcium; 1 %, Magnesiumoxid oder 0,6 % Magnesium; 1,5 % Natriumoxid oder 1,1 % Natrium; 2,5 % Schwefeltrioxid oder 1 % Schwe- fel.
2 Der Kalkgehalt oder Karbonate dürfen nur angegeben sein, wenn Ca oder Mg als
basisch wirksamer Stoff vorliegt. Dabei muss die Angabe als CaCO3 bzw. MgCO3 gemacht werden. Zusätzlich zu den Karbonatgehalten können die entsprechenden Gehalte in der Elementform oder in der Oxidform angegeben werden. Für die Umrechnung gelten die Faktoren nach Artikel 7.
3 Beiden mineralischen Bodenverbesserungsmitteln der Düngertypen mit den
Nummern 1710–1753 dürfen Angaben zum Magnesiumgehalt nur gemacht werden, wenn der Gehalt mindestens beträgt: a. 5 % als Magnesiumcarbonat bei kohlensaurem Kalk und Kalk mit weicher- digem Rohphosphat; b. 5 % als Magnesiumoxid bei Brannt-, Stück-, Lösch-, Misch-, Rückstand-, Kot- und Kalibranntkalk; c. 3 % als Magnesiumoxid bei Hütten- und Konverterkalk.
4 Die organische Substanz (OS) wird als Glühverlust definiert. Die Ausgangsmate-
rialien der organischen Substanz, bei Hofdüngern Art, Herkunft (Tierart) und Auf- bereitungsart sowie bei Torf der Zersetzungsgrad und der ungefähre Anteil an orga- nischer Substanz sind anzugeben.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
5 Bei den im Anhang 1 aufgeführten Düngertypen sind die vorgeschriebenen Anga-
ben der Spalte 7 zu machen.
6 Der Name der Gattung und der Gehalt der Kolonie bildenden Einheiten (KBE)
sind bei Mikroorganismen anzugeben.
7 Allgemeine Bezeichnungen wie «enthält Enzyme» oder «enthält Spurennährstoffe»
sind nicht zulässig.
Art. 11 Vorschriften für bestimmte Dünger
1 Bei mineralischen Mehrnährstoffdüngern folgen auf die Typenbezeichnung:
a. die Symbole der deklarierten Sekundärnährstoffe in Klammern nach den Symbolen der Primärnährstoffe; b. Zahlen, die den Gehalt an Primärnährstoffen angeben; der deklarierte Gehalt an Sekundärnährstoffen wird in Klammern nach dem Gehalt an Primärnähr- stoffen angegeben.
2 Mineralische Mischdünger sind nach der Typenbezeichnung als «Mischdünger» zu
kennzeichnen.
3 Bei Mineraldüngern darf der zugesicherte Chlorgehalt angegeben werden.
4 Flüssige Stickstoff- und Mehrnährstoffdünger müssen mit einem Hinweis auf die
zweckmässige Art der Lagerung, insbesondere der Lagertemperatur und der Ver- hütung von Unfällen, einschliesslich der Gewässergefährdung, gekennzeichnet sein.
5 Werden Spurennährstoffe deklariert, so sind die Worte «mit Spurennährstoffen»
oder das Wort «mit» gefolgt von der oder den Bezeichnungen und den chemischen Symbolen der enthaltenen Spurennährstoffe, anzugeben.
6 Für Spurennährstoffdünger mit mehr als einem Spurennährstoff ist die Typen-
bezeichnung «Spurennährstoff-Mischdünger», gefolgt von den Bezeichnungen und den chemischen Symbolen der enthaltenen Spurennährstoffen, anzugeben.
7 Bei Düngern mit Spurennährstoffen sind folgende Angaben zu machen:
a. Liegt ein Spurennährstoff ganz oder teilweise in organisch gebundener Form vor, ist sein Gehalt im Dünger unmittelbar hinter der Erwähnung des wasser- löslichen Gehaltes in Gewichtsprozenten anzugeben und zwar in Form «… als Chelat von …» oder «… als Komplex von …». Bei der Angabe des Che- lat- oder Komplexbildners sind nur die Bezeichnungen nach Anhang 1 Teil 4 möglich. b. Liegt ein Spurennährstoff in Chelatform vor, so ist der für eine gute Stabili- tät der Chelatfraktion erforderliche pH-Bereich anzugeben. Dies gilt nicht für mineralische Mehrnährstoffdünger sowie organische und organisch- mineralische Dünger, die insgesamt weniger als 2 Prozent eines oder mehre- rer Spurennährstoffe enthalten. c. Ist das Erzeugnis restlos wasserlöslich, darf es als «löslich» bezeichnet wer- den.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
d. Die Anwendungszeit (Vegetationsstand; Wiederholungen; Anwendungs- technik) und der Mengenaufwand je Flächeneinheit ist anzugeben. Die Dün- ger sind mit dem Hinweis zu kennzeichnen: «Nur bei tatsächlichem Bedarf verwenden. Empfohlene Aufwandmenge insbesondere im Hinblick auf den Bodenschutz nicht überschreiten.» Dies gilt nicht für mineralische Mehr- nährstoffdünger sowie organische und organisch-mineralische Dünger, die insgesamt weniger als 2 Prozent eines oder mehrerer Spurennährstoffe ent- halten.
8 Bei Zusätzen von Düngern, Kompostierungsmitteln, Kulturen von Mikroorganis-
men und Mitteln zur Beeinflussung biologischer Vorgänge im Boden dürfen keine Hinweise auf Spurenelementgehalte gemacht werden.
9 Bei Düngern, die einem Düngertyp entsprechen und als Zusätze zu Düngern oder
als Kompostierungsmittel angepriesen werden, muss der Düngertyp angegeben werden.
10 Bei mineralischen Bodenverbesserungsmitteln gelten unter Berücksichtigung der
Bestimmungen von Spalte 6 des Anhangs 1 Teil 5 die Mindestgehalte und die ange- gebenen Gehalte an Ca und Mg auch dann, wenn der Dünger anstelle eines Teiles CaO einen Teil MgO und anstelle eines Teiles CaCO3 einen Teil MgCO3 enthält. Vorbehältlich anderer Anforderungen von Absatz 3 des Artikels 10 darf auf einen Gehalt an Magnesiumcarbonat hingewiesen werden, wenn er, bewertet als MgCO3, mindestens 5 % beträgt.
Art. 12 Zusätzliche Hinweise
1 Zusätzlich zu den vorgeschriebenen Angaben dürfen die folgenden Angaben auf
der Verpackung oder einer daran angebrachten Etikette, bei Loselieferungen auf den Begleitpapieren, gemacht werden: a. die handelsübliche Warenbezeichnung; b. ein Warenzeichen; c. bei den in Anhang 1 aufgeführten Düngern die erlaubten Angaben nach Spalte 7; d. «EG-Düngemittel», bei den mit einem Stern versehenen Düngertypen nach Anhang 1; e. die Kategorie nach Artikel 5 der Dünger-Verordnung vom 10. Januar 2001, sofern dies nicht zwingend ist.
2 Für Dünger sind ferner folgende Bezeichnungen zulässig:
a. «organisch», wenn sie mindestens 10 Prozent organische Substanz enthalten; b. «vollorganisch», wenn organische Dünger mindestens 50 Prozent organische Substanz enthalten; c. «chlorarm», wenn der Chlorgehalt 2,0 Prozent nicht überschreitet;
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
d. «chlorfrei» (ohne Chlor), wenn der Chlorgehalt 0,1 Prozent nicht überschrei- tet; e. «kalkfrei» (ohne Kalk), wenn sie höchstens 2,0 Prozent Calcium oder Mag- nesium in Form von Carbonat oder Calciumoxid bzw. Magnesiumoxid ent- halten; f. «physiologisch neutral», wenn sie höchstens 2,0 Prozent basisch wirksame Stoffe enthalten; g. «vollständig wasserlöslich», wenn sie in der empfohlenen Höchstkonzentra- tion keinen in kaltem Wasser unlöslichen Rückstand enthalten. h. «biuretarm», wenn der Biuretgehalt in einem Dünger mit mineralischem Stickstoff 0,2 Prozent nicht überschreitet.
4. Abschnitt: Verwendungsverbot
Art. 13 Dünger, die folgende tierischen Nebenprodukte enthalten oder aus solchen bestehen, dürfen nicht verwendet werden, es sei denn, sie sind nach Artikel 2 Absatz 2 Buch- stabe b der Dünger-Verordnung vom 10. Januar 2001 für das Inverkehrbringen bewilligt: a. Blutmehl und andere Blutprodukte; b. Gelatine aus Abfällen von Wiederkäuern; c. Fleischmehl und Fleischknochenmehl; d. Griebenmehl und Griebenkuchen; e. Knochenschrot; f. Fett, das aus nicht geniessbaren Teilen von Schlachtkörpern extrahiert wurde; g. Horn- und Klauenmehl; h. Feststoffabscheidungen und Schlämme von Schlachthofabwässern; i. Produkte, die aus Produkten nach den Buchstaben a–h hergestellt wurden; j. Abfälle der Produkte nach den Buchstaben a–i.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
5. Abschnitt: Probenahme- und Analysevorschriften sowie Toleranzen
Art. 14 Probenahme- und Analysevorschriften
1 Für mineralische Dünger und Dünger mit Spurennährstoffen richten sich die Pro-
benahme- und die Analysevorschriften nach der Verordnung (EG) Nr. 2003/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Oktober 20002 über Düngemit- tel sowie der Verordnung 162/2007 der Kommission vom 19. Februar 20073 zur Änderung der Anhänge I und IV der oben genannten Verordnung 2003/2003. Es können auch andere Probenahme- und Analysevorschriften angewandt werden, wenn sie gleichwertige Ergebnisse liefern. Für alle anderen Dünger können die Methoden angewandt werden, welche die gleichen Ergebnisse wie die Anwendung der Referenzmethoden der Eidgenössischen Forschungsanstalt Agroscope Recken- holz-Tänikon ergeben.
2 Bei den als Granulat in Verkehr gebrachten Düngern, für deren Ausgangsmaterial
Siebdurchgänge festgelegt sind, werden die Siebdurchgänge aufgrund des Zerfalls des Granulates unter Feuchtigkeitseinfluss festgestellt.
Art. 15 Toleranzen
1 Für Dünger mit Ausnahme von Hofdüngern, Kompost und Gärgut gelten für die
Abweichungen der deklarierten zugesicherten Gehalte und Löslichkeiten die in Anhang 2 aufgeführten Toleranzen.
2 Toleranzen dürfen nicht planmässig ausgenützt werden.
6. Abschnitt: Schlussbestimmungen
Art. 16 Aufhebung bisherigen Rechts Die folgenden Erlasse werden aufgehoben:
1. Verordnung des EVD vom 28. Februar 20014 über das Inverkehrbringen von
Düngern (Düngerbuch-Verordnung EVD)
2. Verordnung des BLW und des BAG vom 1. März 20015 über die Liste der
einführbaren Düngertypen (Gemeinsame Düngerliste BLW-BAG)
Art. 17 Änderung bisherigen Rechts Die Änderung bisherigen Rechts wird im Anhang 3 geregelt.
2 ABl L 304 vom 21.11.2003, S. 1
3 ABl L 51 vom 20.2.2007, S. 7
4 AS 2001 722 5 AS 2001 996
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Art. 18 Übergangsbestimmung Nach bisherigem Recht gekennzeichnete Dünger können noch bis zum 31. Dezem- ber 2010 in Verkehr gebracht werden.
Art. 19 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2008 in Kraft.
16. November 2007 Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement: Doris Leuthard
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Anhang 1, Teil 1 (Art. 1–12)
Düngerliste
Allgemeine Bestimmung Die mit einem Stern (*) versehenen Düngertypen dürfen als EG-Düngemittel bezeichnet werden. Nicht anmeldepflichtige Dünger Mineralische Einnährstoffdünger Anforderungen an die einzelnen Düngertypen Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
1. Stickstoffdünger
110 Kalksalpeter 15 % N Gesamtstickstoff Stickstoff bewertet als Gesamt- Calcium, auch Die Gehalte an Nitratstick-
stickstoff oder als Nitrat- und Ammoniumnitrat stoff und Ammonium- Ammoniumstickstoff; stickstoff dürfen angegeben Höchstgehalt an Ammonium- sein. stickstoff 1,5 % 111 Kalkmagnesiasalpeter 13 % N Nitratstickstoff, Stickstoff bewertet als Calciumnitrat,
5 % MgO wasserlösliches Nitratstickstoff; Gehalt an Magnesiumnitrat Magnesiumoxid Magnesium in Form wasser- löslicher Salze ausgedrückt als Magnesiumoxid
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
112 Magnesiumnitrat 10 % N Nitratstickstoff, Stickstoff bewertet als Calciumnitrat, Für in Kristallform in * 14 % MgO wasserlösliches Nitratstickstoff, Gehalt an Magnesiumnitrat Verkehr gebrachtes Magnesiumoxid Magnesium in Form wasser- Magnesiumnitrat darf «in löslicher Salze ausgedrückt als Kristallform» hinzugefügt Magnesiumoxid werden.
113 Natronsalpeter 15 % N Nitratstickstoff Stickstoff bewertet als Natriumnitrat
* Nitratstickstoff
114 Chilesalpeter 15 % N Nitratstickstoff Stickstoff bewertet als Natriumnitrat;
Nitratstickstoff aus Caliche 120 Kalkstickstoff 18 % N Gesamtstickstoff Stickstoff bewertet als Gesamt- Calciumcaynamid,
stickstoff; mindestens 75 % des Calciumoxid, Nitrat, angegebenen Stickstoffs als Ammoniumsalze, Cyanamid gebunden Harnstoff 121 Nitrathaltiger 18 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Gesamt- Calciumcyanamid, Kalkstickstoff Nitratstickstoff stickstoff; mindestens 75 % des Calciumoxid, Nitrat,
angegebenen Nicht-Nitrat- auch Ammoniumsalze, stickstoffs als Cyanamid Harnstoff gebunden; Gehalt an Nitrat- stickstoff 1 % bis 3 % N 122 Calciumnitrat- 8%N Gesamtstickstoff oder Stickstoff bewertet als Gesamt- Gesamtstickstoff suspension Nitrat- und stickstoff oder Nitrat- und Nitratstickstoff,
14 % CaO Ammoniumstickstoff, Ammoniumstickstoff; wasserlösliches Calciumoxid Höchstgehalt an Ammonium- Calciumoxid stickstoff: 1,0 %; Calcium bewertet als wasser- lösliches CaO
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
130 Ammonsulfat 20 % N Ammoniumstickstoff Stickstoff bewertet als Ammoniumsulfat Der Dünger darf als (Schwefelsaures Ammoniumstickstoff «Schwefelsaures Ammoniak) Ammoniak» bezeichnet
werden. 140 Ammoniumnitrat 20 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Ammoniumnitrat, auch (Kalkammonsalpeter) Ammoniumstickstoff, Ammonium- und Nitratstick- Carbonate und Sulfate
Nitratstickstoff stoff, beide Stickstoffformen des Calciums und ungefähr je zur Hälfte Magnesiums Der Dünger darf als «Kalkammonsalpeter» bezeichnet werden, wenn neben Ammoniumnitrat nur Calciumcarbonat (Kalkstein) und Dolomit mit einem Mindestgehalt von 20 % enthalten sind und diese Carbonate einen Reinheitsgrad von mindestens 90 % haben. > 28 % N Enthält der Dünger mehr als 28 % Stickstoff, muss auf der Verpackung auf die Brand- und Explosionsgefahr hingewiesen werden. Der Dünger darf als «Kalkammonsalpeter» bezeichnet werden, wenn neben Ammoniumnitrat nur Calciumcarbonat (Kalkstein) und Dolomit mit einem Mindestgehalt von 20 % enthalten sind und diese Carbonate einen Reinheitsgrad von mindestens 90 % haben. Bei Ammoniumnitratdüngern mit hohem Stickstoffgehalt (> 28 % N) sind folgende Anforderungen zu berücksich- tigen: a. Porosität (Ölrückhaltevermögen): Das Ölrückhaltevermögen des Düngers darf nach zweimaligem Wärme- zyklus bei einer Temperatur von 25–50 °Celsius 4 Gewichtsprozente nicht übersteigen. b. Brennbare Stoffe: Der Gewichtsanteil brennbarer Stoffe darf, als Kohlenstoff (C) gemessen, bei Düngern mit einem Stickstoffgehalt von mindestens 31,5 % nicht mehr als 0,2 % und bei Düngern mit einem Stickstoffge- halt von weniger als 31,5 %, aber mindestens 28 Gewichtsprozent, nicht mehr als 0,4 % betragen. c. pH-Wert: Eine Lösung mit dem löslichen Anteil von 10 g des Düngers in 100 ml Wasser hat einen pH-Wert von mindestens 4,5 aufzuweisen.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
d. Korngrössen: Höchstens 5 Gewichtsprozente des Düngers dürfen ein Sieb von 1 mm Maschenweite und höchstens 3 Gewichtsprozent ein Sieb von 0,5 mm Maschenweite passieren. e. Chlor: Der Chlorgehalt des Düngers darf höchsten 0,02 Gewichtsprozent betragen. f. Schwermetalle: Der Dünger darf keinerlei absichtlich beigefügte Schwermetalle enthalten. g. Der Kupfergehalt darf 10 mg/kg nicht übersteigen. 141 Ammonsulfatsalpeter 25 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Ammo- Ammoniumnitrat, * Ammoniumstickstoff, nium- und Nitratstickstoff; Ammonsulfat Nitratstickstoff Mindestgehalt an Nitratstickstoff 5%N 142 Ammonsulfatsalpeter 24 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Ammo- Ammoniumnitrat, umhüllt Ammoniumstickstoff, nium- und Nitratstickstoff; Ammonsulfat Nitratstickstoff Mindestgehalt an Nitratstickstoff
5 % N, mindestens 70 % kunst-
stoffumhüllte Granulate 150 Stickstoff- 19 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Ammo- Ammoniumnitrat, Magnesiumsulfat Ammoniumstickstoff, nium- und Nitratstickstoff; Ammonsulfat, * Nitratstickstoff Mindestgehalt an Nitratstickstoff Magnesiumsulfat
5 % MgO wasserlösliches 6 % N; Magnesium in Form
Magnesiumoxid, wasserlöslicher Salze aus- gedrückt als Magnesiumoxid 151 Stickstoff-Magnesia 19 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Ammo- Nitrate, Ammonium-, Der Gehalt an wasser- * Ammoniumstickstoff, nium- und Nitratstickstoff; Magnesiumverbindun- löslichem Magnesiumoxid Nitratstickstoff Mindestgehalt an Nitratstickstoff gen (Dolomit, Magne- muss angegeben sein.
5 % MgO Gesamt-Magnesiumoxid 6 % N; Magnesium bewertet als siumcarbonat oder
Gesamt-Magnesiumoxid Magnesiumsulfat)
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
152 Stickstoff Magnesium- 14 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Gesamt- Ammoniumsulfat, sulfat mit Natrium Ammoniumstickstoff, stickstoff, Ammonium- und Ammoniumnitrat, Nitratstickstoff Nitratstickstoff; Magnesium in Magnesiumsulfat,
5 % MgO wasserlösliches Form wasserlöslicher Salze, Natriumsalze
Magnesiumoxid, ausgedrückt als Magnesiumoxid;
6 % Na wasserlösliches Natrium Natrium in Form wasserlöslicher
Salze ausgedrückt als Natrium 160 Harnstoff 44 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Gesamt- Carbamid * Carbamidstickstoff stickstoff, ausgedrückt als Carbamidstickstoff; Höchst- gehalt an Biuret 1,2 % 161 Ammoniumsulfat- 30 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Gesamt- Carbamid, Harnstoff Carbamidstickstoff, stickstoff, Mindestgehalt an Ammoniumsulfat Ammoniumstickstoff, Carbamidstickstoff 4 % N;
12 % SO3 wasserlösliches Ammoniumstickstoff 4 % N;
Schwefelsäureanhydrid Höchstgehalt an Biuret 0,9 %; Schwefel bewertet als S oder 162 Ammonsulfat Harn- 20 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Gesamt- Carbamid, Ammoni- stoff mit kohlensaurem Carbamidstickstoff, stickstoff, Mindestgehalt an umsulfat, kohlensaurer Kalk aus Meeresalgen Ammoniumstickstoff, Ammoniumstickstoff 4 % N; Kalk aus Meeresalgen
8 % CaCO3 Calciumcarbonat, Höchstgehalt an Biuret 0,9 %;
12 % SO3 wasserlösliches Schwe- Kalk bewertet als CaCO3;
felsäureanhydrid Schwefel bewertet als S oder
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
170 Crotonylidendiharn- 28 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Gesamt- Crotonylidendiharn- Der Gehalt an Carbamid- stoff Crotonylidendiharnstoff stickstoff; mindestens 25 % als stoff, auch Nitrat stickstoff muss angegeben
Crotonylidendiharnstoff sein, sofern sein Gehalt 1 % Höchstgehalt an Carba- erreicht. midstickstoff 3 % N 171 Isobutylidendiharnstoff 28 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Gesamt- Isobutylidendiharnstoff Der Gehalt an Carbamid-
Isobutylidendiharnstoff stickstoff; mindestens 25 % als stickstoff muss angegeben Isobutylidendiharnstoff; sein, sofern sein Gehalt 1 % Höchstgehalt an Carba- erreicht. midstickstoff 3 % N 172 Harnstoff-Isobuty- 32 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Gesamt- Isobutylidendiharn- lidendiharnstoff Carbamidstickstoff stickstoff; mindestens 70 % des stoff, Carbamid angegebenen Gesamtstickstoffs als Isobutylidendiharnstoff 173 Formaldehydharnstoff 36 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Gesamt- Formaldehydharnstoff Der Gehalt an Carbamid-
Formaldehydharnstoff stickstoff; davon mindestens stickstoff muss angegeben
60 % heisswasserlöslich; sein, sofern sein Gehalt 1 %
Mindestgehalt an Formaldehyd- erreicht. harnstoff 31 % N; Höchstgehalt an Carbamidstickstoff 5 % N 174 Harnstoff-Formalde- 38 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Gesamt- Formaldehydharnstoff, hydharnstoff Carbamidstickstoff stickstoff; mindestens 60 % des Carbamid angegebenen Gesamtstickstoffs Formaldehydharnstoff, davon mindestens 60 % heisswasser- löslich
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
175 Stickstoffdünger mit 18 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Gesamt- Crotonylidendiharn- Gesamtstickstoff, der Gehalt Crotonylidendiharn- Ammoniumstickstoff, stickstoff, davon mindestens ⅓ stoff, auch Nitrat an Nitratstickstoff darf stoff Nitratstickstoff, Carba- als Crotonylidendiharnstoff; angegeben sein. Für jede
midstickstoff, Crotony- Mindestgehalt an Ammonium-, Form, deren Gehalt mindes- lidendi- Nitrat- oder Carbamidstickstoff tens 1 % erreicht: harnstoffstickstoff 3 % N; Biuret-Höchstgehalt: – Nitratstickstoff (Carbamidstickstoff + Crotonyli- – Ammoniumstickstoff dendiharnstoffstickstoff) × 0,026 – Harnstoffstickstoff Crotonylidendiharnstoff- stickstoff. 176 Stickstoffdünger mit 18 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Gesamt- Isobutylidendiharn- Gesamtstickstoff, der Gehalt Isobutylidendiharnstoff Ammoniumstickstoff, stickstoff, davon mindestens ⅓ stoff, auch Nitrat an Nitratstickstoff darf
Nitratstickstoff, Car- als Isobutylidendiharnstoff; angegeben sein. Für jede midstickstoff, Isobutyli- Mindestgehalt an Ammonium-, Form, deren Gehalt mindes- dendiharnstoffstickstoff Nitrat- oder Carbamidstickstoff tens 1 % erreicht:
3 % N; Biuret-Höchstgehalt: – Nitratstickstoff
(Carbamidstickstoff + Isobutyli- – Ammoniumstickstoff dendiharnstoffstickstoff) × 0,026 – Harnstoffstickstoff Isobutylidendiharnstoff- stickstoff.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
177 Stickstoffdünger mit 18 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Gesamt- Formaldehydharnstoff, Gesamtstickstoff, der Gehalt Formaldehydharnstoff Ammoniumstickstoff, stickstoff, davon mindestens ⅓ auch Nitrat an Nitratstickstoff darf * Nitratstickstoff, Carba- als Formaldehydharnstoff; angegeben sein. Für jede midstickstoff, Formal- Mindestgehalt an Ammonium-, Form, deren Gehalt mindes- dehydharnstoffstickstoff Nitrat- oder Carbamidstickstoff tens 1 % erreicht:
3 % N; Biuret-Höchstgehalt: – Nitratstickstoff
(Carbamidstickstoff + Formalde- – Ammoniumstickstoff hydharnstoffstickstoff) × 0,026 – Harnstoffstickstoff Formaldehydharstoffstick- stoff. 178 Stickstoffdüngerlösung 18 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Gesamt- Formaldehydharnstoff, Gesamtstickstoff, der Gehalt mit Formaldehyd- Ammoniumstickstoff, stickstoff, davon mindestens ⅓ auch Nitrat an Nitratstickstoff darf harnstoff Nitratstickstoff, Carba- als Formaldehydharnstoff; angegeben sein. Für jede * midstickstoff, Formal- Mindestgehalt an Ammonium-, Form, deren Gehalt mindes- dehydharnstoffstickstoff Nitrat- oder Carbamidstickstoff tens 1 % erreicht:
3 % N; Biuret-Höchstgehalt: – Nitratstickstoff
(Harnstoff-N+ Formaldehyd- – Ammoniumstickstoff harnstoff-N) × 0,026 – Harnstoffstickstoff Formaldehydharnstoffstick- stoff.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
179 Stickstoffdünger- 18 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Gesamt- Formaldehydharnstoff, Gesamtstickstoff, der Gehalt suspension mit For- Ammoniumstickstoff, stickstoff, davon mindestens ⅓ auch Nitrat an Nitratstickstoff darf maldehydharnstoff Nitratstickstoff, Carba- als Formaldehydharnstoff; angegeben sein. Für jede * midstickstoff, Formal- Mindestgehalt an Ammonium-, Form, deren Gehalt mindes- dehydharnstoffstickstoff Nitrat- oder Carbamidstickstoff tens 1 % erreicht:
3 % N; Biuret-Höchstgehalt: – Nitratstickstoff
(Harnstoff-N+ Formaldehyd- – Ammoniumstickstoff harnstoff-N) × 0,026 – Harnstoffstickstoff Formaldehydharnstoffstick- stoff, Stickstoff aus in kaltem Wasser löslichem Formaldehydharnstoff, Stickstoff aus nur in war- mem Wasser löslichem Formaldehydharnstoff. 180 Ammoniumsulfat- 30 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Ammoni- Carbamid, Harnstoff Carbamidstickstoff, um- und Carbamidstickstoff; Ammoniumsulfat Ammoniumstickstoff, mindestens 4 % Ammoni-
30 % SO3 wasserlösliches umstickstoff; mindestens 12 %
Schwefelsäureanhydrid Schwefel in Form von Schwefel- säureanhydrid; Höchstgehalt an Biuret 0,9 %;
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
181 Kalksalpeter-Lösung 8%N Gesamtstickstoff Stickstoff bewertet als Nitrat- Auflösen von Kalk- Die Gehalte an Nitrat- und * stickstoff, Höchstgehalt an salpeter in Wasser Ammoniumstickstoff dürfen Ammoniumstickstoff 1 % N, angegeben sein; auf den Calcium bewertet als wasserlös- Anwendungsbereich kann liches CaO hingewiesen sein. Nach der Typenbezeichnung kann gegebenenfalls eine der folgenden Angaben stehen: – «für das Besprühen von Pflanzen», – «für die Herstellung von Nährlösungen», – «für düngende Bewässe- rung» Wasserlösliches Calcium- oxid nur für eine oben erwähnte Verwendungsart 182 Kalksalpeter-Harnstoff- 10 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Carbamid, Calcium- Bei der Angabe der Gehalte Lösung Carbamidstickstoff, Gesamtstickstoff oder als nitrat, auch Calcium- darf auf einen Gehalt an Nitratstickstoff Carbamid- und Nitratstickstoff chlorid Calcium, bewertet als Ca, hingewiesen sein, wenn er mindestens 10 % beträgt. 183 Kalksalpeter-Harnstoff- 10 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Gesamt- Carbamid, Nitrat Suspension Carbamidstickstoff, stickstoff oder als Carbamid- und Nitratstickstoff Nitratstickstoff, mindestens 80 % des angegebenen Gesamtstick- stoffs als Nitratstickstoff
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
184 Stickstoffdünger- 15 % N Gesamtstickstoff und Stickstoff bewertet als Gesamt- auf chemischem Wege Lösung Carbamidstickstoff, stickstoff oder als Carbamid-, oder durch Lösen in
Ammoniumstickstoff Ammonium- oder Nitratstick- Wasser gewonnenes, oder Nitratstickstoff, stoff; Höchstgehalt an Biuret: unter Atmosphären- wenn die Gehalte Gehalt an Carbamidstickstoff druck beständiges mindestens 1 % betra- × 0,026 Erzeugnis gen 185 Ammoniumnitrat- 26 % N Gesamtstickstoff, Stickstoff bewertet als Gesamt- Carbamid, Ammoni- Harnstoff-Lösung Carbamidstickstoff, stickstoff; Carbamidstickstoff umnitrat; auf chemi-
Ammoniumstickstoff, ungefähr die Hälfte des schem Wege oder Nitratstickstoff angegebenen Gesamtstickstoffs durch Lösen in Wasser Höchstgehalt an Biuret 0,5 % gewonnenes Erzeugnis 186 Kalium-Nitrat-Lösung 9%N Nitratstickstoff, wasser- Stickstoff bewertet als durch Mischen von Der Dünger darf nur in 4 % K2O lösliches Kaliumoxid Nitratstickstoff; Kalium bewertet Kaliumnitrat und geschlossenen Behältern in als wasserlösliches K2O Salpetersäure gewon- Verkehr gebracht werden nenes Erzeugnis und muss mit einem Hinweis auf den Anwendungsbereich gekennzeichnet sein. 187 Magnesium-Nitrat- 6%N Nitratstickstoff, Stickstoff bewertet als Nitrat- Magnesiumnitrat auf Lösung 9 % MgO Gesamtmagnesiumoxid stickstoff; chemischem Wege
Magnesium bewertet als wasser- oder durch Lösen in lösliches Magnesiumoxid; Wasser gewonnenes Mindest-pH: 4 Erzeugnis 188 Ammoniakwasser 10 % N Ammoniumstickstoff Stickstoff bewertet als Ammo- ammoniakhaltiges Der Dünger ist mit einem niumstickstoff Wasser Hinweis zu kennzeichnen, dass er unverdünnt nicht zur Oberflächendüngung geeig- net ist.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
189 Ammoniakgas 80 % N Ammoniumstickstoff Stickstoff bewertet als Ammo- Ammoniak Der Dünger ist mit einem niumstickstoff Hinweis zu kennzeichnen, dass er nicht zur Oberflä- chendüngung geeignet ist.
2. Phosphatdünger
Allgemeine Bestimmung Sofern in Spalte 5 ein Siebdurchgang angegeben ist, müssen die Granulate eines granulierten Düngers unter Feuchtigkeitseinfluss zerfallen. 210 Thomasphosphat 12 % P2O5 in 2 %iger Zitronen- Phosphat bewertet als mineral- Calciumsilicophos- * säure lösliches Phosphat säurelösliches P2O5, mindestens phate; Bearbeiten
75 % des angegebenen Gehalts phosphathaltiger
an P2O5 in 2 %iger Zitronen- Schlacke aus der säure löslich oder 10 % P2O5 Stahlgewinnung bewertet als in 2 %iger Zitronen- säure löslich Siebdurchgang:
9 6 % bei 0,63 mm,
75 % bei 0,16 mm
220 Einfaches Superphos- 16 % P2O5 neutral-ammoncitrat- Phosphat bewertet als neutral- Monocalciumphosphat phat lösliches Phosphat, ammoncitratlösliches P2O5, und Calciumsulfat; * wasserlösliches Phos- mindestens 93 % des angegebe- Aufschliessen gemah- phat nen Gehalts an P2O5 wasserlös- lenen Rohphosphats lich mit Schwefelsäure Einwaage: 1 g
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
221 Konzentriertes 25 % P2O5 neutral-ammoncitrat- Phosphat bewertet als neutral- Monocalciumphospha- Superphosphat lösliches Phosphat, ammoncitratlösliches P2O5, tund Calciumsulfat;
wasserlösliches mindestens 93 % des angegebe- Aufschliessen gemah- Phosphat nen Gehalts an P2O5 wasserlös- lenen Rohphosphats lich mit Schwefelsäure und Einwaage: 1 g Phosphorsäure 222 Triple-Superphosphat 38 % P2O5 neutral-ammoncitrat- Phosphat bewertet als neutral- Monocalciumphosphat;
lösliches Phosphat, ammoncitratlösliches P2O5, Aufschliessen gemah- wasserlösliches mindestens 93 % des angegebe- lenen Rohphosphats Phosphat nen Gehalts an P2O5 wasserlös- mit Phosphorsäure lich Einwaage: 3 g 230 Teilaufgeschlossenes 20 % P2O5 mineralsäurelösliches Phosphat bewertet als mineral- Mono-, Tricalcium- Rohphosphat Phosphat, wasserlös- säurelösliches P2O5, 40 % des phosphat, Calciumsul-
liches Phosphat angegebenen Gehalts an P2O5 fat; Teilaufschliessen wasserlöslich; gemahlenen Rohphos- Siebdurchgang: phats mit Schwefel-
98 % bei 0,63 mm, und Phosphorsäure
90 % bei 0,16 mm
231 Teilaufgeschlossenes 16 % P2O5 mineralsäurelösliches Phosphat bewertet als mineral- Mono-, Tricalci- Rohphosphat mit Phosphat, wasserlös- säurelösliches P2O5, mindestens umphosphat, Calciumsul- Magnesium liches Phosphat, 40 % des angegebenen Gehalts fat; Teilaufschliessen
6 % MgO Gesamtmagnesiumoxid an P2O5 wasserlöslich; gemahlenen Rohphos-
Magnesium bewertet als phats mit Schwefel- und Gesamtmagnesiumoxid Phosphorsäure, Zugeben von Magnesiumsulfat
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
240 Dicalciumphosphat 38 % P2O5 alkalisch ammoncitrat- Phosphat bewertet als alkalisch Dicalciumphosphatdi- * lösliches Phosphat ammoncitratlösliches P2O5, hydrat; Fällen minera- Siebdurchgang: lischer Phosphate oder
98 % bei 0,63 mm, aus Knochen gelöster
90 % bei 0,16 mm Phosphorsäure
241 Dicalciumphosphat mit 20 % P2O5 alkalisch ammoncitrat- Phosphat bewertet als alkalisch Dicalciumphosphat, Der Gehalt an wasserlösli- Magnesium lösliches Phosphat, ammoncitratlösliches P2O5, Magnesiumphosphat, chem Magnesiumoxid darf 6 % MgO Gesamtmagnesiumoxid Magnesium bewertet als Magnesiumcarbonat angegeben sein. Gesamtmagnesiumoxid; Siebdurchgang:
98 % bei 0,63 mm,
90 % bei 0,16 mm
250 Glühphosphat 25 % P2O5 alkalisch ammoncitrat- Phosphat bewertet als alkalisch Alkalicalciumphosphat; * lösliches Phosphat ammoncitratlösliches P2O5; Calciumsilikat; thermi- Siebdurchgang: sches Aufschliessen
96 % bei 0,63 mm, unter Einwirkung von
75 % bei 0,16 mm Alkaliverbindungen
und Kieselsäure auf Rohphosphat 251 Rohphosphat mit 23 % P2O5 mineralsäurelösliches Phosphat bewertet als mineral- Mono-, Tricalcium- wasserlöslichem Anteil Phosphat, in 2 %iger säurelösliches P2O5; mindestens phosphat, Calcium- Ameisensäure lösliches 45 % des angegebenen Gehalts sulfat Phosphat, wasserlösli- an P2O5 in 2 %iger Ameisen- Teilaufschliessen ches Phosphat säure löslich, mindestens 20 % gemahlenen Rohphos- des angegebenen Gehalts an phats mit Schwefel- P2O5 wasserlöslich. säure
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
260 Aluminium- 30 % P2O5 mineralsäurelösliches Phosphat bewertet als mineral- Aluminium-, Calcium- Calciumphosphat Phosphat, alkalisch säurelösliches P2O5, mindestens phosphat; thermisches * ammoncitratlösliches 75 % des angegebenen Gehalts Aufschliessen von Phosphat an P2O5 in alkalischem Ammon- Rohphosphat citrat löslich; Siebdurchgang:
98 % bei 0,63 mm,
90 % bei 0,16 mm
270 Rohphosphat, gemah- 23 % P2O5 mineralsäurelösliches Phosphat bewertet als mineral- Tricalciumphosphat, Der Siebdurchgang bei len Phosphat, in 2 %iger säurelösliches P2O5; mindestens Calciumcarbonat, 0,16 mm muss angegeben Ameisensäure lösliches 40 % des angegebenen Gehalts Vermahlen weicherdi- sein. Phosphat an P2O5 in 2 %iger Ameisen- gen Rohphosphats säure löslich; Siebdurchgang:
98 % bei 0,315 mm,
90 % bei 0,16 mm
271 Weicherdiges Roh- 25 % P2O5 mineralsäurelösliches Phosphat bewertet als mineral- Tricalciumphosphat, Der Siebdurchgang bei phosphat Phosphat, in 2 %iger säurelösliches P2O5, mindestens Calciumcarbonat, 0,063 mm muss angegeben * Ameisensäure lösliches 55 % des angegebenen Gehalts Vermahlen weicherdi- sein. Phosphat an P2O5 in 2 %iger Ameisen- gen Rohphosphats säure löslich; Siebdurchgang:
99 % bei 0,125 mm,
90 % bei 0,063 mm
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
272 Weicherdiges Roh- 16 % P2O5 mineralsäurelösliches Phosphat bewertet als mineral- Tricalciumphosphat, phosphat mit Magne- Phosphat, in 2 %iger säurelösliches P2O5, mindestens Calciumcarbonat, sium Ameisensäure lösliches 55 % des angegebenen Gehalts Magnesiumsulfat; Phosphat; an P2O5 in 2 %iger Ameisen- Vermahlen weich-
6 % MgO Gesamtmagnesiumoxid säure löslich; erdigen Rohphosphats,
Magnesium bewertet als Gesamt- Zugeben von Magnesi- magnesiumoxid; umsulfat Siebdurchgang:
99 % bei 0,125 mm,
90 % bei 0,063 mm
280 Rohphosphat mit 14 % P2O5 mineralsäurelösliches Phosphat bewertet als mineral- Tricalciumphosphat, Der Dünger muss mit einem kohlensaurem Kalk Phosphat, in 2 %iger säurelösliches P2O5, mindestens Calciumcarbonat; Hinweis auf den Anwen- Ameisensäure lösliches 40 % des angegebenen Gehalts Mischen von dungsbereich gekennzeich- Phosphat; an P2O5 in 2 %iger Ameisen- a) weicherdigem net sein.
40 % CaCO3 Calciumcarbonat säure löslich; Rohphosphat mit
Kalk bewertet als CaCO3 Siebdurchgang:
90 % bei 0,16 mm
mit b) kohlensaurem Kalk mit Siebdurchgang:
97 % bei 1,0 mm
70 % bei 0,315 mm
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
281 Rohphosphat mit 14 % P2O5 mineralsäurelösliches Phosphat bewertet als mineral- Tricalciumphosphat, Der Dünger muss mit einem kohlensaurem Kalk aus Phosphat, in 2 %iger säurelösliches P2O5, mindestens Calciumcarbonat; Hinweis auf den Anwen- Meeresalgen Ameisensäure lösliches 40 % des angegebenen Gehalts Mischen von dungsbereich gekennzeich- Phosphat; an P2O5 in 2 %iger Ameisen- a) weicherdigem net sein.
40 % CaCO3 Calciumcarbonat säure löslich; Rohphosphat mit
Kalk bewertet als CaCO3 Siebdurchgang:
90 % bei 0,16 mm
mit b) kohlensaurem Kalk aus Meeresalgen mit Siebdurchgang:
97 % bei 2,0 mm
70 % bei 0,8 mm
282 Rohphosphat mit 14 % P2O5 mineralsäurelösliches Phosphat bewertet als mineral- Tricalciumphosphat, Der Dünger muss mit einem kohlensaurem Phosphat, in 2 %iger säurelösliches P2O5, mindestens Calciumcarbonat, Hinweis auf den Anwen- Magnesiumkalk Ameisensäure lösliches 40 % des angegebenen Gehalts Magnesiumcarbonat; dungsbereich gekennzeich- Phosphat; an P2O5 in 2 %iger Ameisen- Mischen von net sein.
30 % CaCO3 Calciumcarbonat säure löslich; a) weicherdigem
15 % MgCO3 Magnesiumcarbonat Kalk bewertet als CaCO3 Rohphosphat mit
Magnesium bewertet als MgCO3 Siebdurchgang:
98 % bei 0,315 mm,
90 % bei 0,16 mm
mit b) kohlensaurem Magnesiumkalk mit Siebdurchgang:
97 % bei 1,0 mm
70 % bei 0,315 mm
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
3. Kalidünger
310 Kalirohsalz 10 % K2O wasserlösliches Kali bewertet als wasserlösliches Kalirohsalz * Kaliumoxid; K2O
5 % MgO wasserlösliches Magnesium in Form wasser-
Magnesiumoxid löslicher Salze ausgedrückt als Magnesiumoxid 311 Angereichertes Kali- 18 % K2O wasserlösliches Kali bewertet als wasserlösliches Kalirohsalz, Der Gehalt an wasserlösli- rohsalz Kaliumoxid K2O Kaliumchlorid chem Magnesium darf
angegeben sein, wenn er mindestens 5 % MgO beträgt. 320 Kaliumchlorid 37 % K2O wasserlösliches Kali bewertet als wasserlösliches Kaliumchlorid; Auf-
Kaliumoxid K2O bereiten von Kali- rohsalzen 321 Kaliumchlorid mit 37 % K2O; wasserlösliches Kali bewertet als wasserlösliches Kaliumchlorid; Magne- Magnesium Kaliumoxid; K2O; siumsalze; Aufbereiten
5 % MgO wasserlösliches Magnesium in Form wasser- von Kalirohsalzen, Magnesiumoxid löslicher Salze ausgedrückt als Zugeben von Magnesi- Magnesiumoxid umsalzen 330 Kaliumsulfat 47 % K2O wasserlösliches Kali bewertet als wasserlösliches Kaliumsulfat
Kaliumoxid K2O; Höchstgehalt an Chlor: 3 % Cl
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
331 Kaliumsulfat mit 22 % K2O wasserlösliches Kali bewertet als wasserlösliches Kaliumsulfat, Magnesium Kaliumoxid K2O; Magnesiumsulfat
8 % MgO wasserlösliches Magnesium in Form wasser- Magnesiumoxid löslicher Salze ausgedrückt als Magnesiumoxid; Höchstgehalt an Chlor: 3 % Cl 332 Kieserit mit Kalium- 8 % MgO wasserlösliches Magnesium in Form wasser- Magnesiumsulfat- sulfat Magnesiumoxid; löslicher Salze ausgedrückt als monohydrat, Kalium-
6 % K2O wasserlösliches Magnesiumoxid; Kali bewertet sulfat; Aufbereiten von Kaliumoxid als wasserlösliches K2O Höchst- Kieserit unter Zugabe insgesamt gehalt an Chlor: 3 % Cl von Kaliumsulfat 20 % 333 Kaliumsulfat-Lösung 6 % K2O wasserlösliches Kali bewertet als wasserlösliches durch Mischen von Der Dünger darf nur in Kaliumoxid; K2O; Kaliumsulfat und geschlossenen Behältern in 15 % SO3 wasserlösliches Schwe- Schwefel bewertet als S (6 %) Schwefelsäure gewon- Verkehr gebracht werden felsäureanhydrid oder SO3 nenes Erzeugnis und muss mit einem Hinweis auf den Anwendungsbereich gekennzeichnet sein. 340 Rückstandkali 20 % K2O wasserlösliches Kali bewertet als wasserlösliches Kaliumsalze; aus Die Art der Kalirückstände Kaliumoxid K2O kalihaltigen Rückstän- muss angegeben sein; Höchstgehalt an Chlor: 3 % Cl den der industriellen der Dünger muss mit einem Produktion Hinweis auf den Mengen- aufwand je Flächeneinheit gekennzeichnet sein.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
341 Kaliumhydroxid- 27 % K2O wasserlösliches Kali bewertet als wasserlösliches auf chemischem Wege Der Dünger darf nur in Lösung Kaliumoxid K2O oder durch Lösen in geschlossenen Behältern in Wasser gewonnenes Verkehr gebracht werden Erzeugnis und muss mit einem Hinweis auf den Anwendungsbereich gekennzeichnet sein. 342 Rückstandkali- 20 % K2O wasserlösliches Kali bewertet als wasserlösliches Kaliumsalze, Vinasse; Suspension Kaliumoxid K2O aus Rückständen der Höchstgehalt an Chlor: 3 % Cl Alkohol- und Hefeher- stellung aus Melasse
4. Calcium-, Magnesium- und Schwefeldünger
405 Calciumsulfat 25 % CaO Calciumoxid Calcium bewertet als CaO; Calciumsulfat in * 35 % SO3 Schwefelsäureanhydrid Schwefel bewertet als S (14 %) verschiedenen Hydrati- oder SO3; onsgraden aus Natur- Siebdurchgang: oder Industrie-
99 % bei 10 mm, herkünften
80 % bei 2 mm
410 Calciumchlorid 15 % Ca Calcium Calcium bewertet als wasser- Calciumchlorid
lösliches Ca 411 Calciumchlorid-Lösung 12 % CaO wasserlösliches Calci- Calcium bewertet als wasser- Calciumchlorid Auf das Besprühen von
umoxid lösliches CaO Pflanzen kann hingewiesen werden 420 Magnesiumsulfat 15 % MgO wasserlösliches Magnesium bewertet als wasser- Magnesiumsulfat Der Gehalt an Schwefel oder
Magnesiumoxid; lösliches MgO; (× 7 H2O) Schwefelsäureanhydrid darf
28 % SO3 wasserlösliches Schwe- Schwefel bewertet als wasser- angegeben werden.
felsäureanhydrid löslicher S (11 %) oder SO3
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
421 Magnesiumsulfat- 5 % MgO wasserlösliches Magnesium bewertet als wasser-
Magnesiumsulfat Der Gehalt an Schwefel oder Lösung Magnesiumoxid; lösliches MgO; (× 7 H2O) Schwefelsäureanhydrid darf
10 % SO3 wasserlösliches Schwe- Schwefel bewertet als wasser- Auflösen von Magne- angegeben werden. felsäureanhydrid löslicher S (4 %) oder SO3siumsulfat in Wasser 422 Magnesiumhydroxid 60 % MgO Gesamt-Magnesiumoxid Magnesium bewertet als Gesamt- auf chemischem Wege
Magnesiumoxid; gewonnenes Erzeugnis, Siebdurchgang: das als Hauptbestand-
99 % bei 0,063 mm teil Magnesiumhydro-
xid enthält 423 Magnesiumhydroxid- 24 % MgO Gesamt-Magnesiumoxid Magnesium bewertet als Gesamt- Magnesiumhydroxid Suspension Magnesiumoxid; * Siebdurchgang:
99 % bei 0,063 mm
424 Magnesium- 20 % MgO Magnesiumoxid Magnesium bewertet als Gesamt- Magnesiumsilicate; Gesteinsmehl Magnesiumoxid; mechanisches Auf- Siebdurchgang: bereiten magnesium-
97 % bei 0,2 mm, haltiger Gesteine, auch
65 % bei 0,032 mm; Granulieren des auf
bei Granulierung: Siebdurchgang nach Zerfall des Granulats unter Spalte 5 ausge- Feuchtigkeitseinfluss mahlenen Produkts 425 Kieserit 24 % MgO wasserlösliches Magne- Magnesium bewertet als wasser- Magnesiumsulfat- Der Schwefelgehalt darf * siumoxid; lösliches MgO Monohydrat angegeben werden.
45 % SO3 wasserlösliches Schwefel bewertet als wasser-
Schwefelsäureanhydrid löslichen S (18 %) oder SO3
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
426 Kieserit mit Kali und 8 % MgO Gesamt- Magnesium bewertet als Gesamt- Magnesiumsulfat- Magnesiumcarbonat Magnesiumoxid; Magnesiumoxid; Monohydrat, Magne-
6 % K2O wasserlösliches mindestens 60 % des angegebe- siumcarbonat aus
Kaliumoxid nen Gehalts an MgO wasser- kohlensaurem Magne- insgesamt löslich;Kali bewertet als wasser- siumkalk, Kaliumsulfat
20 % lösliches K2O;
Höchstgehalt an Chlor: 3 % Cl 427 Kieserit mit Magne- 20 % MgO Gesamt-Magnesiumoxid Magnesium bewertet als Gesamt- Magnesiumsulfat- siumcarbonat Magnesiumoxid; mindestens Monohydrat, Magne-
60 % des angegebenen Gehalts siumcarbonat aus
an MgO wasserlöslich kohlensaurem Magne- siumkalk 430 Magnesiumchlorid- 13 % MgO wasserlösliches Magne- Magnesium bewertet als wasser- Magnesiumchlorid, Lösung siumoxid lösliches MgO; auch Calciumchlorid * Höchstgehalt an Calcium 2 % Ca 431 Magnesiumdünger- 15 % MgO wasserlösliches Magne- Magnesium bewertet als Gesamt- Magnesiumoxid, Suspension siumoxidoxid Magnesiumoxid -hydroxid oder Magnesiumsalze 432 Konzentrierter Magne- 70 % MgO Gesamt-Magnesiumoxid Magnesium bewertet als Gesamt- Magnesiumoxid siumdünger Magnesium; Siebdurchgang:
97 % bei 4,0 mm
440 Elementarer Schwefel 98 % S Schwefel Schwefel bewertet als S oder Schwefel aus Natur- * Gesamt-SO3 (245 %) oder Industrie- herkünften
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
441 Elementarer Schwefel 80 % S Schwefel Schwefel aus Natur-
Schwefel bewertet als S oder Gesamt-SO3 (200 %) oder Industrieher- künften, auch Zugabe gesundheitlich unbe- denklicher Formu- lierungshilfsstoffe 442 Schwefel- 15 % SO3 Schwefelsäureanhydrid; Schwefel bewertet als S (6 %) Sulfate, Hydroxide, Bei der Angabe der Gehalte Magnesiumdünger 6 % MgO Gesamt-Magnesiumoxid oder SO3; Carbonate oder Oxide darf auf einen Gehalt an Magnesium bewertet als Gesamt- von Calcium oder Calciumoxid hingewiesen Magnesiumoxid; Magnesium aus Natur- sein, wenn er bewertet als Siebdurchgang: oder Industrieherkünf- CaO mindestens 2 % beträgt.
97 % bei 4 mm; ten, auch Granulieren
des auf Siebdurchgang nach Spalte 5 ausge- mahlenen Produkts 445 Schwefelsuspension 55 % S Schwefel Schwefel bewertet als S oder Fein gemahlener SO3 (137 %); Schwefel aus Natur- oder Industrieherkünf- ten, auch Zugabe gesundheitlich unbe- denklicher Formulie- rungshilfsstoffe, durch Suspendieren in Wasser gewonnenes Erzeugnis
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Anhang 1, Teil 2 Allgemeine Bestimmung Die mit einem Stern (*) versehenen Düngertypen dürfen als EG-Düngemittel bezeichnet werden
Nicht anmeldepflichtige Dünger Mineralische Mehrnährstoffdünger Anforderungen an die einzelnen Düngertypen Mineralische Mehrnährstoffdünger Anhang 1, Teil 2
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
610 NPK-Dünger* 3%N Stickstoff in den Stick- Siebdurchgänge nach Art. 6 auf chemischem Wege stoffformen 1–5 (Art. 8) Abs. 5 oder durch Mischen
5 % P2O5 Phosphat in den Phos- gewonnenes Erzeugnis
phatlöslichkeiten 1–8 (Art. 9)
5 % K2O wasserlösliches
Kaliumoxid insgesamt 20 %
611 NPK-Dünger 3%N Stickstoff in den Stick- auf chemischem Wege
stoffformen 1–4 und oder durch Mischen 6–9 (Art. 8) gewonnenes Erzeugnis
5 % P2O5 Phosphat in den Phos-
phatlöslichkeiten 1–3,
8 und 9 (Art. 9)
5 % K2O wasserlösliches
Kaliumoxid insgesamt 20 %
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Mehrnährstoffdünger Anhang 1, Teil 2
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
612 NPK-Dünger mit 5%N Stickstoff in den Stick- Mindestens 25 % des Stickstoffs auf chemischem Wege Bei der Stickstoffform 7 Crotonylidendi-, stoffformen – 4 und muss in den Formen 6–8 vor- gewonnenes Erzeugnis, muss der Gehalt an kalt- Isobutylidendi-, oder 6–8 (Art. 8), handen sein. Bei der Stickstoff- wasserlöslichem und Formaldehydharnstoff* 5 % P2O5 Phosphat in den Phos- form 7 müssen mindestens 60 % heisswasserlöslichem phatlöslichkeiten 1–3, 8 heisswasserlöslich sein Stickstoff angegeben sein und 9 (Art. 9)
5 % K2O wasserlösliches
Kaliumoxid insgesamt 20 %
620 NPK-Dünger, umhüllt 3%N Stickstoff in den Stick- auf chemischem Wege
stoffformen 1–5 oder durch Mischen (Art. 8) gewonnenes Erzeugnis;
5 % P2O5 Phosphat in den Phos- Granulieren und
phatlöslichkeiten 1–3 Beschichten der Granu- (Art. 9) late mit gesundheitlich
5 % K2O wasserlösliches unbedenklicher Hüll-
Kaliumoxid substanz insgesamt 20 % 621 NPK-Dünger, 3%N Stickstoff in den Stick- Die Stickstoffformen 6–8 dürfen auf chemischem Wege teilweise umhüllt stoffformen 1–9 nur im nicht umhüllten Anteil oder durch Mischen (Art. 8) enthalten sein. gewonnenes Erzeugnis;
5 % P2O5 Phosphat in den Phos- Granulieren und
phatlöslichkeiten 1–3 Beschichten der Granu- (Art. 9) late mit gesundheitlich
5 % K2O wasserlösliches unbedenklicher Hüll-
Kaliumoxid substanz, mindestens insgesamt 20 % 25 % des Produktes müssen umhüllt sein
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Mehrnährstoffdünger Anhang 1, Teil 2
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
622 NPK-Dünger, mit 3%N Stickstoff in den Stick- auf chemischem Wege Die Gehalte der Stickstoff- umhülltem Stickstoff stoffformen 1–5 oder durch Mischen formen 2–4 des umhüllten (Art. 8) gewonnenes Erzeugnis; Stickstoffs müssen ange-
5 % P2O5 Phosphat in den Phos- Granulieren und geben sein.
phatlöslichkeiten 1–3 Beschichten des (Art. 9) Stickstoffs mit gesund-
5 % K2O wasserlösliches heitlich unbedenklicher
Kaliumoxid Hüllsubstanz, mindes- insgesamt 20 % tens 50 % der Granula- te müssen umhüllt sein 630 NPK-Dünger, 3%N Stickstoff in den Stick- auf chemischem Wege Der Dünger ist nur in verkapselt stoffformen 1–5 oder durch Mischen geschlossenen Packungen (Art. 8) gewonnenes Erzeugnis; und mit einem Hinweis auf
5 % P2O5 Phosphat in den Phos- Lösen von Dünge- den Anwendungsbereich in
phatlöslichkeiten 1–3 salzen in Wasser, Verkehr zu bringen. (Art. 9) Einschliessen in
5 % K2O wasserlösliches Kapseln aus gesund-
Kaliumoxid heitlich unbedenklicher insgesamt 20 % Hüllsubstanz 640 NPK-Dünger-Lösung* 2%N Stickstoff in den Stick- Höchstgehalt an Biuret: Gehalt auf chemischem Wege stoffformen 1–4 an Carbamidstickstoff × 0,026 und durch Lösen in (Art. 8) Wasser gewonnenes,
3 % P2O5 Phosphat in der Phos- unter Atmosphären-
phatlöslichkeit 1 druck beständiges (Art. 9) Erzeugnis
3 % K2O wasserlösliches
Kaliumoxid insgesamt 15 %
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Mehrnährstoffdünger Anhang 1, Teil 2
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
641 NPK-Dünger-Lösung 2%N Stickstoff in den Stick- Mindestens 25 % des Stickstoffs Auf chemischem Wege mit Formaldehyd- stoffformen 1–4 und 7 muss in der Form 7 vorhanden und durch Lösen in harnstoff (Art. 8) sein. Höchstgehalt an Biuret: Wasser gewonnenes,
3 % P2O5 wasserlösliches Gehalt an (Carbamidstickstoff + unter Atmosphären-
Phosphat Formaldehydharnstoffstickstoff ) druck beständiges
3 % K2O wasserlösliches × 0,026 Erzeugnis
Kaliumoxid insgesamt 15 % 650 NPK-Dünger- 3%N Stickstoff in den Stick- Höchstgehalt an Biuret: Gehalt auf chemischem Wege Suspension* stoffformen 1–4 an Carbamidstickstoff × 0,026 und durch Suspendie- (Art. 8) ren in Wasser gewon-
4 % P2O5 Phosphat in der nenes Erzeugnis
Phosphatlöslichkeit 1 (Art. 9)
4 % K2O wasserlösliches
Kaliumoxid insgesamt 20 % 651 NPK-Dünger- 2%N Stickstoff in den Stick- Mindestens 25 % des Stickstoffs Auf chemischem Wege Suspension mit For- stoffformen 1–4 und 7 muss in der Form 7 vorhanden und durch Suspendie- maldehydharnstoff (Art. 8) sein. Höchstgehalt an Biuret: ren in Wasser gewon-
3 % P2O5 Phosphat in den Gehalt an (Carbamidstickstoff + nenes und unter Atmo-
Phosphatlöslichkeiten Formaldehydharnstoffstickstoff ) sphärendruck 1–3, 8 und 9 (Art. 9) × 0,026 beständiges Erzeugnis
3 % K2O wasserlösliches
Kaliumoxid insgesamt 15 %
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Mehrnährstoffdünger Anhang 1, Teil 2
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
660 NPK-Dünger- 3%N Stickstoff in den Stick- Höchstgehalt an Biuret: Gehalt durch Suspendieren in Suspension mit stoffformen 1–4 an Carbamidstickstoff × 0,026. Wasser gewonnenes kohlensaurem (Art. 8) Gehaltsangaben und weitere Erzeugnis, Zugeben Magnesiumkalk 4 % P2O5 Phosphat in der Phos- Erfordernisse unter Art. 6 Abs. 5 von kohlensaurem phatlöslichkeit 1 Magnesiumkalk, unter (Art. 9) Atmosphärendruck
4 % K2O wasserlösliches beständiges Erzeugnis
Kaliumoxid
2 % MgO Gesamt-Magnesiumoxid
Calciumcarbonat insgesamt 35 % 710 NP-Dünger 3%N Stickstoff in den Stick- Siebdurchgänge nach Art. 6 auf chemischem Wege * stoffformen 1–5 Abs. 5 und durch Mischen (Art. 8) gewonnenes Erzeugnis
5 % P2O5 Phosphat in den Phos-
phatlöslichkeiten 1–8 (Art. 9) insgesamt 18 % 711 NP-Dünger mit Croto- 3%N Stickstoff in den Stick- Mindestens 25 % des Stickstoffs Auf chemischem Wege Bei der Stickstoffform 7 nylidendi-, Isobutyli- stoffformen 1–4 und muss in den Formen 6–8 vor- oder durch Mischen muss der Gehalt an kalt- dendi- oder Formalde- 6–8 (Art. 8) handen sein. Bei der Stickstoff- gewonnenes Erzeugnis wasserlöslichem und hydharnstoff * 5 % P2O5 Phosphat in den Phos- form 7 müssen mindestens 60 % heisswasserlöslichem phatlöslichkeiten 1–3 heisswasserlöslich sein. Stickstoff angegeben sein (Art. 9) insgesamt 18 %
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Mehrnährstoffdünger Anhang 1, Teil 2
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
720 NP-Dünger 3%N Stickstoff in den Stick- Bei den Stickstoffformen 2–9 auf chemischem Wege stoffformen 1–9 dürfen Gehalte nur angegeben oder durch Mischen (Art. 8) sein, wenn sie mindestens 1 % gewonnenes Erzeugnis
5 % P2O5 Phosphat in den Phos- betragen
phatlöslichkeiten 1–3 (Art. 9) insgesamt 18 % 730 NP-Dünger-Lösung 3%N Stickstoff in den Stick- Höchstgehalt an Biuret: Gehalt auf chemischem Wege * stoffformen 1–4 an Carbamidstickstoff × 0,026 und durch Lösen in (Art. 8) Wasser gewonnenes,
5 % P2O5 wasserlösliches Phos- unter Atmosphären-
phat druck beständiges insgesamt 18 % Erzeugnis 731 NP-Dünger-Lösung mit 5 % N Stickstoff in den Stick- Bei der Stickstoffform 7 müssen auf chemischem Wege Bei der Stickstoffform 7 Formaldehydharnstoff stoffformen 1–4 und 7 mindestens 60 % heisswasser- und durch Lösen in muss der Gehalt an kalt- (Art. 8) löslich sein Wasser gewonnenes, wasserlöslichem und nur
5 % P2O5 wasserlösliches Phos- unter Atmosphären- heisswasserlöslichem
phat druck beständiges Stickstoff angegeben sein. insgesamt 18 % Erzeugnis 740 NP-Dünger- 3%N Stickstoff in den Stick- Höchstgehalt an Biuret: Gehalt auf chemischem Wege Suspension stoffformen 1–4 an Carbamidstickstoff × 0,026 und durch Suspendie- * (Art. 8) ren in Wasser gewon-
5 % P2O5 Phosphat in den Phos- nenes, unter Atmosphä-
phatlöslichkeiten 1–3 rendruck beständiges (Art. 9) Erzeugnis insgesamt 18 %
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Mehrnährstoffdünger Anhang 1, Teil 2
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
750 NK-Dünger 3%N Stickstoff in den Stick- auf chemischem Wege
* stoffformen 1–5 und durch Mischen (Art. 8) gewonnenes Erzeugnis
5 % K2O wasserlösliches
Kaliumoxid insgesamt 18 %
751 NK-Dünger, 3%N Stickstoff in den Stick- auf chemischem Wege
teilweise umhüllt stoffformen 1–5 und durch Mischen (Art. 8) gewonnenes Erzeugnis,
5 % K2O wasserlösliches Granulieren und
Kaliumoxid Beschichten der Granu- insgesamt 18 % late mit gesundheitlich unbedenklicher Hüll- substanz, mindestens
25 % des Produktes
müssen umhüllt sein
752 NK-Dünger, 3%N Stickstoff in den Stick- auf chemischem Wege
umhüllt stoffformen 1–5 und durch Mischen (Art. 8) gewonnenes Erzeugnis,
5 % K2O wasserlösliches Granulieren und
Kaliumoxid Beschichten der Granu- insgesamt 18 % late mit gesundheitlich unbedenklicher Hüll- substanz
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Mehrnährstoffdünger Anhang 1, Teil 2
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
755 NK-Dünger-Lösung 5%N Stickstoff in den Stick- Bei der Stickstoffform 7 müssen auf chemischem Wege Bei der Stickstoffform 7 mit Crotonylidendi-, stoffformen 1–4 und mindestens 60 % heisswasser- gewonnenes Erzeugnis muss der Gehalt an kalt- Isobutylidendi- oder 6–8 (Art. 8) löslich sein wasserlöslichem und nur Formaldehydharnstoff 5 % K2O wasserlösliches heisswasserlöslichem * Kaliumoxid Stickstoff angegeben sein. insgesamt 18 % 760 NK-Dünger mit 3%N Stickstoff in den Stick- auf chemischem Wege Bei der Angabe der Gehal- Magnesium stoffformen 1–9 oder durch Mischen te darf auf einen Gehalt an (Art. 8) gewonnenes Erzeugnis Calcium hingewiesen sein,
5 % K2O wasserlösliches wenn er, bewertet als CaO,
Kaliumoxid mindestens 10 % beträgt.
2 % MgO Gesamt-Magnesiumoxid
insgesamt 20 % 770 NK-Dünger-Lösung 3%N Stickstoff in den Stick- Höchstgehalt an Biuret: Gehalt auf chemischem Wege * stoffformen 1–4 an Carbamidstickstoff × 0,026 und durch Lösen in (Art. 8) Wasser gewonnenes,
5 % K2O wasserlösliches unter Atmosphären-
Kaliumoxid druck beständiges insgesamt 15 % Erzeugnis 780 NK-Dünger-Lösung 5%N Stickstoff in den Stick- Höchstgehalt an Biuret: Gehalt auf chemischem Wege mit Formaldehydharn- stoffformen 1–4 und 7 an (Carbamidstickstoff + For- und durch Suspendie- stoff (Art. 8) maldehydharnstoffstickstoff) × ren in Wasser gewon-
5 % K2O wasserlösliches 0,026 nenes Erzeugnis
Kaliumoxid insgesamt 18 %
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Mehrnährstoffdünger Anhang 1, Teil 2
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
810 PK-Dünger 5 % P2O5 Phosphat in den Phos- Siebdurchgang nach Art. 6 auf chemischem Wege * phatlöslichkeiten 1–8 Abs. 5 oder durch Mischen (Art. 9) gewonnenes Erzeugnis
5 % K2O wasserlösliches
Kaliumoxid insgesamt 18 %
820 PK-Dünger 5 % P2O5 Phosphat in den Phos- auf chemischem Wege
phatlöslichkeiten 1–10 oder durch Mischen (Art. 9) gewonnenes Erzeugnis
5 % K2O wasserlösliches
Kaliumoxid insgesamt 18 % 830 PK-Dünger mit 10 % P2O5 Phosphat in der Phos- Kalk bewertet als CaCO3 durch Mischen kohlensaurem Kalk phatlöslichkeit 8 gewonnenes Erzeugnis, (Art. 9) Zugeben von kohlen-
10 % K2O wasserlösliches saurem Kalk, auch aus
Kaliumoxid Meeresalgen
40 % CaCO3 Calciumcarbonat
831 PK-Dünger mit 5 % P2O5 Phosphat in der Kalk bewertet als CaO durch Mischen gewon- Konverterkalk oder Phosphatlöslichkeit 5, nenes Erzeugnis, Hüttenkalk 6 oder 10 (Art. 6 Zugeben von Konver- Abs. 5) terkalk oder Hütten-
5 % K2O wasserlösliches kalk, auch Zugeben
Kaliumoxid von Konverterkalk mit
10 % CaO Calciumoxid Phosphat oder Hütten-
insgesamt 18 %
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Mineralische Mehrnährstoffdünger Anhang 1, Teil 2
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
840 PK-Dünger-Lösung 5 % P2O5 Phosphat in der auf chemischem Wege
* Phosphatlöslichkeit 1 und durch Lösen in (Art. 9) Wasser gewonnenes
5 % K2O wasserlösliches Erzeugnis
Kaliumoxid insgesamt 18 % 850 PK-Dünger-Suspension 5 % P2O5 Phosphat in den Gehaltsangaben und weitere auf chemischem Wege * Phosphatlöslichkeiten 1 Erfordernisse nach Art. 6 Abs. 5 und durch Suspendie- bis 3 (Art. 9) ren in Wasser gewon-
5 % K2O wasserlösliches nenes Erzeugnis
Kaliumoxid insgesamt 18 % 851 PK-Dünger-Suspension 5 % P2O5 Phosphat in den Gehaltsangaben und weitere auf chemischem Wege mit kohlensaurem Phosphatlöslichkeiten Erfordernisse nach Art. 6 Abs. 5 und durch Suspendie- Magnesiumkalk 1–3 (Art. 9) ren in Wasser gewon-
5 % K2O wasserlösliches nenes Erzeugnis
Kaliumoxid
2 % MgO Gesamtmagnesiumoxid
10 % CaCO3 Calciumcarbonat
insgesamt 18 %
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Anhang 1, Teil 3 Anmeldpflichtige Dünger Organische und organisch-mineralische Dünger Anforderungen an die einzelnen Düngertypen Organisch und organisch-mineralische Dünger Anhang 1, Teil 3
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
1. Organische und organisch-mineralische Einnährstoffdünger
910 Organischer 10 % OS organische Substanz
Stickstoff-, Phosphor- 3 % N oder Gesamtstickstoff oder Kaliumdünger 3 % P2O5 Gesamtphosphat oder
3 % K2O wasserlösliches
Kaliumoxid 911 Organisch- 10 % OS organische Substanz Bei Zugabe von Stickstoff in Bei Zugabe mineralischen mineralischer 3 % N oder Gesamtstickstoff den Formen 6–8 müssen diese Phosphats sind die Stickstoff-, Phosphor- 3 % P2O5 Gesamtphosphat mindestens ⅓ des Gesamt- Angaben nach Art. 6 oder Kaliumdünger oder stickstoffs ausmachen. Abs. 5 einzuhalten.
3 % K2O wasserlösliches
Kaliumoxid 915 Organischer 10 % OS organische Substanz Stickstoff bewertet als Peptide und Amino- Stickstoffdünger mit 14 % N organisch gebundener Gesamtstickstoff säuren; Hydrolysieren Peptiden und Amino- Stickstoff tierischen oder pflanz- säuren lichen Eiweisses, Trocknen
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Organisch und organisch-mineralische Dünger Anhang 1, Teil 3
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
920 Organische 10 % OS organische Substanz
Stickstoff-, Phosphor- 3 % N oder Gesamtstickstoff oder Kaliumdünger- 3 % P2O5 wasserlösliches Phosphat lösung oder
3 % K2O wasserlösliches
Kaliumoxid
921 Organisch-mineralische 10 % OS organische Substanz Bei Zugabe mineralischen
Stickstoff-, Phosphor- 3 % N oder Gesamtstickstoff Phosphats sind die oder Kaliumdünger- 3 % P2O5 wasserlösliches Phosphat Angaben nach Art. 6 lösung oder Abs. 5 einzuhalten.
3 % K2O wasserlösliches
Kaliumoxid
922 Organische 10 % OS organische Substanz
Stickstoff-, Phosphor- 3 % N oder Gesamtstickstoff oder Kaliumdünger- 3 % P2O5 Gesamtphosphat suspension oder
3 % K2O wasserlösliches
Kaliumoxid
923 Organisch-mineralische 10 % OS organische Substanz Bei Zugabe mineralischen
Stickstoff-, Phosphor- 3 % N oder Gesamtstickstoff Phosphats sind die oder Kaliumdünger- 3 % P2O5 Gesamtphosphat Angaben nach Art. 6 suspension oder Abs. 5 einzuhalten.
3 % K2O wasserlösliches
Kaliumoxid 924 Organische Stickstoff- 10 % OS organische Substanz Stickstoff bewertet als Peptide und Amino- dünger-Lösung mit 8%N organisch gebundener Gesamtstickstoff säuren; Hydrolysieren Peptiden und Amino- Stickstoff tierischen oder pflanz- säuren lichen Eiweisses
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Organisch und organisch-mineralische Dünger Anhang 1, Teil 3
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
925 Organisch-mineralische 10 % OS organische Substanz Stickstoff bewertet als Peptide und Amino- Stickstoffdünger- 8%N Gesamtstickstoff Gesamtstickstoff; säuren; Hydrolysieren Lösung mit Peptiden Mindestgehalt an Amino- tierischen oder pflanz- und Aminosäuren stickstoff 5 % N lichen Eiweisses unter Zugabe von Ammoniumchlorid oder Ammoniumsulfat
2. Organische und organisch-mineralische Mehrnährstoffdünger
940 Organischer Dünger 10 % OS organische Substanz
1%N Gesamtstickstoff
1 % P2O5 Gesamtphosphat
1 % K2O wasserlösliches
insgesamt 3 % Kaliumoxid 941 Organisch- 10 % OS organische Substanz Bei Zugabe von Stickstoff in Bei Zugabe mineralischen mineralischer Dünger 2%N Gesamtstickstoff den Formen 6–8 müssen diese Phosphats sind die
2 % P2O5 Gesamtphosphat mindestens ⅓ des Stickstoff- Angaben nach Art. 6
2 % K2O wasserlösliches gesamtgehaltes ausmachen. Abs. 5 einzuhalten.
insgesamt 6 % Kaliumoxid
942 Organischer 10 % OS organische Substanz Als Typenbezeichnung ist
Mehrnährstoffdünger von den ausge- Gesamtstickstoff auch die Nennung der/des lobten Haupt- Gesamtphosphat Hauptnährstoffe(s) gefolgt nährstoffen je wasserlösliches von «betonter organischer
3 %; Kaliumoxid Mehrnährstoffdünger»
insgesamt 5 % möglich.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Organisch und organisch-mineralische Dünger Anhang 1, Teil 3
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
943 Organisch- 10 % OS organische Substanz Bei Zugabe von Stickstoff in Als Typenbezeichnung ist mineralischer von den ausge- Gesamtstickstoff den Formen 6–8 müssen diese auch die Nennung der/des Mehrnährstoffdünger lobten Haupt- Gesamtphosphat mindestens ⅓ des Stickstoff- Hauptnährstoffe(s) gefolgt nährstoffen je wasserlösliches gesamtgehaltes ausmachen. von «betonter organisch-
6 %; Kaliumoxid mineralischer Mehrnähr-
insgesamt 10 % stoffdünger» möglich.
951 Organischer 10 % OS organische Substanz
NPK-, NP-, NK- oder 3%N Gesamtstickstoff PK-Dünger 3 % P2O5 Gesamtphosphat;
3 % K2O wasserlösliches
Kaliumoxid
952 Organisch- 10 % OS organische Substanz Bei Zugabe von Stickstoff in
mineralischer 3%N Gesamtstickstoff; den Formen 6 bis 8 müssen NPK-, NP-, NK- oder 3 % P2O5 Gesamtphosphat; diese mindestens ⅓ des PK-Dünger 3 % K2O wasserlösliches Stickstoffgesamtgehaltes Kaliumoxid ausmachen.
953 Organische NPK-, NP-, 10 % OS organische Substanz
NK- oder PK-Dünger- 3%N Gesamtstickstoff Lösung 3 % P2O5 wasserlösliches Phosphat
3 % K2O wasserlösliches
Kaliumoxid
954 Organisch-mineralische 10 % OS organische Substanz
NPK-, NP-, NK- oder 3%N Gesamtstickstoff PK-Dünger-Lösung 3 % P2O5 wasserlösliches Phosphat;
3 % K2O wasserlösliches
Kaliumoxid
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Organisch und organisch-mineralische Dünger Anhang 1, Teil 3
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
955 Organische NPK-, NP-, 10 % OS organische Substanz
NK- oder PK-Dünger- 3%N Gesamtstickstoff Suspension 3 % P2O5 Gesamtphosphat
3 % K2O wasserlösliches
Kaliumoxid
956 Organisch-mineralische 10 % OS organische Substanz
NPK-, NP-, NK- oder 3%N Gesamtstickstoff PK-Dünger-Suspension 3 % P2O5 Gesamtphosphat
3 % K2O wasserlösliches
Kaliumoxid 970 Torfmischdünger mit 30 % OS organische Substanz; Organische Substanz bewertet Aufbereiten von Torf einem oder mehrerer von jedem der als Glühverlust; Stickstoff unter Zugabe minerali- der Hauptnährstoffe beigemischten ohne Berücksichtigung des scher Dünger Stickstoff, Phosphor Hauptnährstoffe Torfstickstoffs bewertet als oder Kalium je 1 % Gesamtstickstoff Gesamtstickstoff; Phosphat Gesamtphosphat bewertet als Gesamtphosphat; wasserlösliches Kali bewertet als wasser- Kaliumoxid lösliches K2O
980 Vogelguano 6%N Gesamtstickstoff; Aus naturgetrockneten Auf die Herkunft ist
(Echter Guano) 12 % P2O5 Gesamtphosphat; Exkrementen fisch- hinzuweisen (z.B. Perugu-
2 % K2O Gesamtkali fressender Vögel sowie ano).
evtl. vereinzelten getrockneten Vogel- kadavern bestehendes gemahlenes Produkt 981 Aufgeschlossener 7%N Gesamtstickstoff; Mit Säure aufgeschlos- Auf die Tierart und Her- Guano 9 % P2O5 wasserlösliches Phosphat sener Naturguano kunft ist hinzuweisen.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Anhang 1, Teil 4 Allgemeine Bestimmung Die mit einem Stern (*) versehenen Düngertypen dürfen als EG-Düngemittel bezeichnet werden
Dünger mit Spurennährstoffen Als Spurennährstoffe in Komplexform gelten Verbindungen, bei denen das Metall in einer der folgenden Chelat- oder Komplexbindungsform vorliegt:
1. Chelatbildner:
Natrium-, Kalium- oder Ammoniumsäure oder Salze von: EDTA Ethylendiamintetraessigsäure C10H16O8N2 HEEDTA 2-Hydroxyethylendiamintriessigsäure C10H18O7N2 DTPA Diethylentriaminpentaessigsäure C14H23O10N3 EDDHA [o,o] Ethylendiamin-N,N'-di[(ortho-hydroxyphenyl)essigsäure] C18H20O6N2 EDDHA [o,p] Ethylendiamin-N-[(ortho -hydroxyphenyl)essigsäure]-N'-[(para-hydroxyphenyl)essigsäure] C18H20O6N2 EDDCHA Ethylendiamin-N,N'-di[(5-carboxy-2-hydroxyphenyl)essigsäure] C20H20O10N2 EDDHMA [o,o] Ethylendiamin-N,N'-di[(ortho-hydroxy-methylphenyl)essigsäure] C20H24O6N2 EDDHMA [o,p] Ethylendiamin-N-[(ortho-hydroxy-methylphenyl)essigsäure]-N'-[(para-hydroxy-methylphenyl)- C20H24O6N2 essigsäure] EDDHSA Ethylendiamin-di-(2-hydroxy-5-sulfophenyl)essigsäure und dessen Kondensationserzeugnisse C18H20O12S2 + n* (C12H14O8N2S) TMHBED1 Trimethylendiamin-N, N-bis-(O-hydroxybenzyl)-N, N-diessigsäure C21H26O6N2 NTA1 Nitrilotriessigsäure C6H9O6N
1 EG-Düngemittel
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
2. Sonstige Komplexbildner:
HEDPA2 Organophosphonsäure (1-Hydroxy-ethylidendiphosphonsäure) C2H8O7P2
2 nicht bei EG-Düngemitteln
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Anforderungen an die einzelnen Düngertypen Dünger mit Spurnährstoffen Anhang 1, Teil 4
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte (in Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen Gewichtsprozenten) Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
1. Mineralische Ein- und Mehrnährstoffdünger
Zugabe von Spurennährstoffen zu Dünger der in den Teilen 1 bis 2 aufgeführten Typen 1010 Typenbezeichnung für a) Acker- und Grün- Spurennährstoffe bewertet wie in den entspre- Auf den Anwendungsbereich nach Dünger, ergänzt durch land als Gesamtgehalt oder als chenden Artikeln: Spalte 2 ist hinzuweisen; für die Angabe «mit 0,01 % B wasserlöslicher Gehalt Zugeben von Spurennährstoffe, die als natürliche Spurennährstoff» oder 0,002 % Co Spurennährstoffen Begleitstoffe der Dünger vorliegen, ergänzt durch die 0,01 % Cu ist die Angabe des Gehaltes erlaubt, Angaben «mit» sowie 0,5 % Fe sofern die in Spalte 3 festgelegten durch den Namen der 0,1 % Mn Mindestgehalte erreicht sind; bei Spurennährstoffe oder 0,001 % Mo, oder der Erwähnung der Gehalte sind ihr chemisches Symbol 0,01 % Zn anzugeben: in der Reihenfolge von b) Gartenbau oder a) bei nicht völlig wasserlöslichen Spalte 3 Blattdüngung Nährstoffen der Gesamtgehalt * 0,01 % B und, wenn mindestens die Hälfte 0,002 % Co des Gesamtgehaltes wasser- 0,002 % Cu löslich ist, der wasserlösliche 0,02 % Fe Gehalt; 0,01 % Mn b) bei völlig wasserlöslichen 0,001 % Mo, oder Nährstoffen nur der wasser- 0,002 % Zn lösliche Gehalt.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Dünger mit Spurnährstoffen Anhang 1, Teil 4
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte (in Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen Gewichtsprozenten) Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
2. Organische und organisch-mineralische Dünger
Zugabe von Spurennährstoffen zu Dünger der im Teil 3 aufgeführten Typen
1011 Typenbezeichnung für 0,01 % B Spurennährstoffe bewertet wie in den entspre-
Dünger, ausser für 0,01 % Cu als Gesamtgehalt chenden Artikeln: Torfmischdünger, 0,5 % Fe Zugeben von ergänzt durch die 0,1 % Mn Spurennährstoffen Angaben «mit Spuren- 0,001 % Mo, oder nährstoff» oder ergänzt 0,01 % Zn durch die Angabe «mit» sowie durch den Namen der Spuren- nährstoffe oder ihrer chemischen Symbole in der Reihenfolge der Spalte 2
1012 Typenbezeichnung für 0,01 % B Spurennährstoffe bewertet wie im entspre-
Torfmischdünger, 0,01 % Fe als Gesamtgehalt chenden Artikel: ergänzt durch die 0,003 % Cu Zugeben von Angabe «mit Spuren- Spurennährstoffen nährstoff» oder ergänzt durch die Angabe «mit» sowie durch den Namen der Spuren- nährstoffe oder ihrer chemischen Symbole in der Reihenfolge der Spalte 2
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Dünger mit Spurnährstoffen Anhang 1, Teil 4
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte (in Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen Gewichtsprozenten) Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
Spurennährstoffdünger
1. Bordünger
1020 Calciumborat 7%B Bor Bor bewertet als Gesamt- Calciumborat aus
* gehalt; Siebdurchgang: Colemanit oder
98 % bei 0,063 mm Pandemit
1030 Borethanolamin 8%B wasserlösliches Bor Bor bewertet als wasser- Umsetzen von
lösliches B Borsäure mit Aminoethanol 1040 Natriumborat 10 % B wasserlösliches Bor Bor bewertet als wasser- Natriumborat
lösliches B
1050 Borsäure 14 % B wasserlösliches Bor Bor bewertet als wasser- Umsetzen von
* lösliches B Boraten mit Säuren
1060 Bordünger-Lösung 2%B wasserlösliches Bor Bor bewertet als wasser- Lösen von
lösliches B Borethanolamin, Natriumborat oder Borsäure in Wasser 1070 Bordünger-Suspension 2%B wasserlösliches Bor Bor bewertet als wasser- Suspendieren von
lösliches B Borethanolamin, Natriumborat oder Borsäure in Wasser
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Dünger mit Spurnährstoffen Anhang 1, Teil 4
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte (in Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen Gewichtsprozenten) Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
2. Kobaltdünger
1110 Kobaltchelat 2 % Co wasserlösliches Kobalt bewertet als wasser- Kobaltchelat * Kobalt lösliches Co; mindestens
80 % des angegebenen
Gehaltes in Chelatform 1120 Kobaltsalz 19 % Co wasserlösliches Kobalt bewertet als wasser- Kobaltsalz Das Anion des Salzes ist an-
Kobalt lösliches Co zugeben. 1130 Kobaltdünger-Lösung 2 % Co wasserlösliches Kobalt bewertet als wasser- Lösen von Das Anion des Salzes ist an-
Kobalt lösliches Kobalt Kobaltsalz oder zugeben. einem Kobalt- chelat in Wasser
3. Kupferdünger
1210 Dünger auf Kupfer- 5 % Cu Kupfer Kupfer bewertet als Mischen von Der Gehalt an wasserlöslichem basis Gesamtgehalt; Kupfersalz, Kupfer darf angegeben sein, wenn * Siebdurchgang: Kupferoxid, er mindestens ein Viertel des
98 % bei 0,063 mm Kupferhydroxid Gesamtgehaltes ausmacht. Die
oder einem Zusammensetzung nach Spalte 6 Kupferchelat, auch muss angegeben sein. Zugeben von unbedenklichem Trägerstoff 1220 Kupferchelat 9 % Cu wasserlösliches Kupfer bewertet als wasser- Kupferchelat * Kupfer lösliches Cu; mindestens
80 % des angegebenen
Gehaltes an Cu in Chelat- form
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Dünger mit Spurnährstoffen Anhang 1, Teil 4
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte (in Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen Gewichtsprozenten) Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
1230 Kupfersalz 20 % Cu wasserlösliches Kupfer bewertet als wasser- Kupfersalz Das Anion des Salzes ist * Kupfer lösliches Cu anzugeben.
1240 Kupferhydroxid 45 % Cu Kupfer Kupfer bewertet als Kupferhydroxid
* Gesamtkupfer; Siebdurchgang:
98 % bei 0,063 mm
1250 Kupferoxid 70 % Cu Kupfer Kupfer bewertet als Kupferoxid
* Gesamtkupfer; Siebdurchgang:
98 % bei 0,063 mm
1251 Kupferoxichlorid 50 % Cu Kupfer Kupfer bewertet als Kupferoxichlorid
* Gesamtkupfer; Siebdurchgang:
98 % bei 0,063 mm
1252 Kupferoxidchlorid- 17 % Cu Kupfer Kupfer bewertet als Suspendieren von
suspension Gesamtkupfer; Kupferoxidchlorid * Siebdurchgang:
98 % bei 0,063 mm
1260 Kupferdünger-Lösung 3 % Cu wasserlösliches Kupfer bewertet als wasser- Lösen von Kupfer- Das Anion des Salzes ist * Kupfer lösliches Cu salz oder einem anzugeben. Kupferchelat in Wasser
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Dünger mit Spurnährstoffen Anhang 1, Teil 4
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte (in Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen Gewichtsprozenten) Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
4. Eisendünger
1310 Eisenchelat 5 % Fe wasserlösliches Eisen Eisen bewertet als wasser- Eisenchelat * lösliches Fe; mindestens
80 % des angegebenen
Gehaltes an Fe in Chelat- form 1320 Eisensalz 12 % Fe wasserlösliches Eisen Eisen bewertet als wasser- Eisen (II)-Salz Das Anion des Salzes ist an-
lösliches Fe zugeben. 1330 Eisendünger-Lösung 2 % Fe wasserlösliches Eisen Eisen bewertet als wasser- Lösen von Eisen-
lösliches Fe salz oder Eisen- chelat in Wasser
1340 Eisendünger- 5 % Fe Eisen Eisen bewertet als Gesamt- Umsetzen von
Suspension gehalt, mindestens 2 % Fe Eisensalzen mit wasserlöslich Phosphorsäure
5. Mangandünger
1410 Manganchelat 5 % Mn wasserlösliches Mangan bewertet als Manganchelat
Mangan wasserlösliches Mn; min- destens 80 % des angege- benen Gehaltes an Mn in Chelatform 1420 Mangandünger 17 % Mn Mangan Mangan bewertet als Mischen von Der Gehalt an wasserlöslichem
Gesamtgehalt Mangansalz und Mangan darf angegeben sein, wenn Manganoxid er mindestens ein Viertel des Gesamtgehaltes ausmacht.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Dünger mit Spurnährstoffen Anhang 1, Teil 4
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte (in Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen Gewichtsprozenten) Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
1430 Mangansalz 17 % Mn wasserlösliches Mangan bewertet als Das Anion des Salzes ist anzugeben * Mangan wasserlösliches Mangan
1440 Manganoxid 40 % Mn Mangan Mangan bewertet als Manganoxid
* Gesamtgehalt; Siebdurch- gang:
80 % bei 0,063 mm
1450 Mangandünger-Lösung 3 % Mn wasserlösliches Mangan bewertet als Lösen von Das Anion des Salzes ist an- * Mangan wasserlösliches Mangan Mangansalz oder zugeben. einem Mangan- chelat in Wasser
6. Molybdändünger
1510 Molybdändünger 35 % Mo wasserlösliches Molybdän bewertet als Mischen von
Molybdän wasserlösliches Molybdän Natrium- und Ammonium- molybdat 1520 Natriummolybdat 35 % Mo wasserlösliches Molybdän bewertet als Natriummolybdat
Molybdän wasserlösliches Molybdän
1530 Ammoniummolybdat 50 % Mo wasserlösliches Molybdän bewertet als Ammonium-
Molybdän wasserlösliches Molybdän molybdat 1540 Molybdändünger- 3 % Mo wasserlösliches Molybdän bewertet als Lösen von Natri- Lösung Molybdän wasserlösliches Molybdän um- oder Ammo-
nium-molybdat in Wasser
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Dünger mit Spurnährstoffen Anhang 1, Teil 4
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte (in Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen Gewichtsprozenten) Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
7. Zinkdünger
1610 Zinkchelat 5 % Zn wasserlösliches Zink Zink bewertet als Zinkchelat; min-
Gesamtgehalt destens 80 % des angegebenen Ge- halts in Chelatform 1620 Zinksalz 15 % Zn wasserlösliches Zink Zink bewertet als Zinksalz Das Anion des Salzes ist an-
Gesamtgehalt zugeben. 1630 Zinkoxid 70 % Zn Gesamtzink Zink bewertet als Auf chemischem Der Gehalt an wasserlöslichem
Gesamtgehalt Weg gewonnenes Zink darf angegeben sein, wenn er Erzeugnis, das als mindestens ein Viertel des Gesamt- Hauptbestandteil gehaltes ausmacht. Zinkoxid enthält 1640 Zinkdünger 30 % Zn Gesamtzink Zink bewertet als Mischen von Der Gehalt an wasserlöslichem
Gesamtgehalt Zinksalz und Zink darf angegeben sein, wenn er Zinkoxid mindestens ein Viertel des Gesamt- gehaltes ausmacht. 1650 Zinkdünger-Lösung 3 % Zn wasserlösliches Zink Zink bewertet als Lösen von Das Anion des Salzes ist
Gesamtgehalt Zinksalz oder anzugeben. einem Zinkchelat in Wasser
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Dünger mit Spurnährstoffen Anhang 1, Teil 4
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte (in Typenbestimmende Bewertung; weitere Erfordernisse Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen Gewichtsprozenten) Bestandteile, Nährstoff- Art der Herstellung formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
8. Spurennährstoff-Mischdünger
1660 Spurennährstoff- Spurennährstoffe Spurennährstoffe bewertet Mischen wasser- Der Düngertyp ist je nach Beschaf- Mischdünger (Spuren- a) nur in minerali- als Gesamtgehalt oder als löslicher Salze fenheit als «Spurennährstoff- nährstoffmischdünger- scher Form wasserlöslicher Gehalt oder Chelate, auch Mischdünger» oder «Spurennähr- Lösung), ergänzt durch 0,2 % B Bor Lösen in Wasser stoff-Mischdünger-Lösung» zu die Angaben «mit» 0,02 % Co Kobalt bezeichnen; der Dünger hat min- sowie durch den 0,5 % Cu Kupfer destens zwei der in Spalte 3 Namen der Spuren- 2% Fe Eisen genannten Spurennährstoffe zu nährstoffe oder ihr 0,5 % Mn Mangan enthalten; in Chelatform vorliegen- chemisches Symbol in 0,02 % Mo Molybdän de Gehaltsanteile und die Chelat- der Reihenfolge der 0,5 % Zn Zink bildner sind anzugeben; bei der Spalte 3 b) in Chelat- oder Angabe der Gehalte sind * Komplexform anzugeben: 0,2 % B a) bei nicht völlig wasserlös- 0,02 % Co lichen Nährstoffen der Gesamt- 0,1 % Cu gehalt und, wenn mindestens die 0,3 % Fe Hälfte des Gesamtgehaltes was- 0,1 % Mn serlöslich ist, der wasserlösliche 0,1 % Zn Gehalt; insgesamt mindes- b) bei völlig wasserlöslichen tens: in fester Form Nährstoffen nur der wasser-
5 %, in Lösung 2 % lösliche Gehalt.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Anhang 1, Teil 5 Nicht anmeldepflichtige mineralische und anmeldepflichtige organische sowie organisch-mineralische Bodenverbesserungsmittel Mineralische und organische Bodenverbesserungsmittel Anforderungen an die einzelnen Düngertypen Bodenverbesserungsmittel Anhang 1, Teil 5
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
1. Mineralische Bodenverbesserungsmittel
1710 Kohlensaurer Kalk 75 % CaCO3 Calciumcarbonat Kalk bewertet als CaCO3; Calciumcarbonat, auch Der Dünger darf als «Kohlensaurer (Kohlensaurer Siebdurchgang: Magnesiumcarbonat: aus Magnesiumkalk» bezeichnet sein, Magnesiumkalk) 97 % bei 3,0 mm Kalkstein, Dolomit oder wenn der Gehalt an Magnesiumcar-
70 % bei 1,0 mm; Kreide durch Mahlen, auch bonat, bewertet als MgCO3, min-
Reaktivität, bewertet nach Granulieren des auf den destens 15 % beträgt, zusammen Umsetzung in verdünnter Siebdurchgang nach mit dem angegebenen Gehalt an Salzsäure, mindestens Spalte 5 ausgemahlenen Calciumcarbonat der Mindestgehalt
30 %, ab einem Gehalt von Produkts erreicht ist und Magnesiumcarbonat
25 % MgCO3 mindestens als Nährstoff zusätzlich angegeben
10 % ist; wird bei der Herstellung Dolo-
mit zugemischt, darf Magnesium- carbonat nur dann angegeben sein, wenn der verwendete Dolomit eine Reaktivität von mindestens 10 % hat; der Dünger darf mit dem Hin- weis «leicht umsetzbar» gekenn- zeichnet sein, wenn die Reaktivität mindestens 80 % beträgt.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Bodenverbesserungsmittel Anhang 1, Teil 5
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
1711 Kohlensaurer Kalk mit 65 % CaCO3 Calciumcarbonat Kalk bewertet als CaCO3; Calciumcarbonat, Torf aus Der Dünger darf zusätzlich als Torfzusatz Siebdurchgang: Kalkstein, Dolomit oder AZ-Kalk bezeichnet sein, wenn es
97 % bei 2,5 mm Kreide durch Mahlen, mindesatens 1000 wirksame Azoto-
50 % bei 0,8 mm; Zugeben von Torf, auch bacterzellen je g, bewertet nach
Reaktivität, bewertet nach Zugeben von bewilligten ihrem Wachstum auf Agarplatten, Umsetzung in verdünnter Azotobacter enthält; der Dünger darf mit dem Salzsäure, mindestens Hinweis «leicht umsetzbar» ge-
30 % kennzeichnet sein, wenn die Reak-
tivität mindestens 80 % beträgt. 1712 Kohlensaurer Kalk 65 % CaCO3 Calciumcarbonat Kalk bewertet als CaCO3; Calciumcarbonat, aus aus Meeresalgen Siebdurchgang: Meeresalgen durch Trock-
97 % bei 2,0 mm, nen und Mahlen
50 % bei 0,8 mm;
Höchstgehalt an NaCl 3 %
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Bodenverbesserungsmittel Anhang 1, Teil 5
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
1713 Kalk mit weicherdigem 65 % CaCO3 Calciumcarbonat; Kalk bewertet als; CaCO3; Calciumcarbonat, Der Dünger darf als «kohlensaurer Rohphosphat (Kohlen- 3 % P2O5 mineralsäurelösliches Phosphat bewertet als Tricalciumphosphat, auch Magnesiumkalk mit weicherdigem saurer Magnesiumkalk Phosphat; in 2 %iger mineralsäurelösliches Magnesiumcarbonat oder Rohphosphat» bezeichnet sein, mit weicherdigem ameisensäure- P2O5, mindestens 55 % des Magnesiumsulfat; aus wenn der Gehalt an Magnesiumcar- Rohphosphat) lösliches Phosphat angegebenen Gehalts an Kalkstein, Dolomit oder bonat, bewertet als MgCO3, min- P2O5 in 2 %iger Ameisen- Kreide durch Mahlen, auch destens 15 % beträgt, zusammen säure löslich Zugabe von mit dem angegebenen Gehalt an Magnesiumsulfat; Calciumcarbonat der Mindestgehalt Siebdurchgang des Aus- an CaCO3 erreicht ist und MgCO3 gangsgesteins: als Nährstoff zusätzlich angegeben
97 % bei 1,0 mm ist.
70 % bei 0,315 mm;
Zugeben von weicherdigem Rohphosphat mit Sieb- durchgang:
99 % bei 0,125 mm
90 % bei 0,063 mm;
auch Granulieren des ausgemahlenen Produkts
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Bodenverbesserungsmittel Anhang 1, Teil 5
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
1714 Kohlensaurer Kalk mit 65 % CaCO3 Calciumcarbonat; Kalk bewertet als CaCO3; Calciumcarbonat, Alkali- Der Dünger darf als «kohlensaurer Phosphat (Kohlen- 5 % P2O5 alkalisch- Phosphat bewertet als calciumphosphat, Dicalci- Magnesiumkalk mit weicherdigem saurer Magnesiumkalk ammoncitratlösliches alkalisch-ammoncitrat- umphosphat, auch Magne- Rohphosphat» bezeichnet sein, mit Phosphat) Phosphat lösliches P2O5 siumcarbonat aus wenn der Gehalt an Magnesiumcar- Kalkstein, Dolomit oder bonat, bewertet als MgCO3, min- Kreide durch Mahlen, destens 15 % beträgt, zusammen Siebdurchgang des Aus- mit dem angegebenen Gehalt an gangsgesteins: Calciumcarbonat der Mindestgehalt
97 % bei 1,0 mm an CaCO3 erreicht ist und Magnesi-
70 % bei 0,315 mm; umcarbonat als Nährstoff zusätzlich
Zugeben aufgeschlossener angegeben ist; Phosphate mit Siebdurch- die nach Spalte 6 zugegebenen gang: Phosphate sind anzugeben.
96 % bei 0,63 mm
75 % bei 0,16 mm;
auch Granulieren des ausgemahlenen Produkts
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Bodenverbesserungsmittel Anhang 1, Teil 5
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
1715 Kohlensaurer Kalk mit 50 % CaCO3 Calciumcarbonat; Kalk bewertet als CaCO3; Calciumcarbonat, Alkali- Der Dünger darf als «kohlensaurer Phosphat und Kali 3 % P2O5 alkalisch-ammoncit- Phosphat bewertet als calcium- und Dicalci- Magnesiumkalk mit Phosphat und (Kohlensaurer ratlösliches Phosphat; alkalisch-ammoncitrat- umphosphat, Kaliumsulfat Kali» bezeichnet sein, wenn der Magnesiumkalk mit wasserlösliches lösliches P2O5; und -chlorid, auch Magne- Gehalt an Magnesiumcarbonat, Phosphat und Kali) 3 % K2O Kaliumoxid Kali bewertet als wasser- siumcarbonat oder Mag- bewertet als MgCO3, mindestens lösliches K2O nesiumsulfat aus Kalkstein, 15 % beträgt, zusammen mit dem Dolomit oder Kreide durch angegebenen Gehalt an Calcium- Mahlen, carbonat der Mindestgehalt an Siebdurchgang des Aus- CaCO3 erreicht ist und Magnesium- gangsgesteins: carbonat als Nährstoff zusätzlich
97 % bei 1,0 mm angegeben ist;
70 % bei 0,315 mm; die nach Spalte 6 zugegebenen
Zugeben aufgeschlossener Phosphate sind anzugeben. Phosphate mit Siebdurch- gang:
96 % bei 0,63 mm
75 % bei 0,16 mm;
auch Granulieren des ausgemahlenen Produkts
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Bodenverbesserungsmittel Anhang 1, Teil 5
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
1716 Kohlensaurer Kalk mit 65 % CaCO3 Calciumcarbonat; Kalk bewertet als CaCO3; Calciumcarbonat, Der Dünger darf als «kohlensaurer Schwefel (Kohlen- 2%S Schwefel Reaktivität bewertet nach auch Magnesium- Magnesiumkalk mit Schwefel» saurer Magnesiumkalk Umsetzung in verdünnter carbonat aus Kalkstein, bezeichnet sein, wenn der Gehalt an mit Schwefel) Salzsäure, mindestens Dolomit oder Kreide durch Magnesium-carbonat, bewertet als
30 %, ab einem Gehalt von Mahlen, MgCO3, mindestens 15 % beträgt,
25 % MgCO3 mindestens Siebdurchgang: zusammen mit dem angegebenen
10 % 97 % bei 3,0 mm Gehalt an Calciumcarbonat der
Schwefel bewertet als S 70 % bei 1,0 mm; Mindestgehalt an CaCO3 erreicht Zugeben von Calciumsulfat ist und Magnesium-carbonat als in verschiedenen Hydrata- Nährstoff zusätzlich angegeben ist; tionsgraden aus Natur- oder wird bei der Herstellung Dolomit Industrieherkünften, auch zugemischt, so darf Magnesiumcar- Granulierung des auf den bonat nur dann angegeben sein, Siebdurchgang nach wenn der verwendete Dolomit eine Spalte 5 ausgemahlenen Reaktivität von mindestens 10 % Produkts hat; der Dünger darf mit dem Hinweis «leicht umsetzbar» gekennzeichnet sein, wenn die Reaktivität mindestens
80 % beträgt.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Bodenverbesserungsmittel Anhang 1, Teil 5
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
1720 Branntkalk (Brannt- 65 % CaO Calciumoxid Kalk bewertet als CaO; Calciumoxid, auch Magne- Der Dünger darf als «Magnesium- kalk, körnig) Siebdurchgang: siumoxid; aus Kalkstein, Branntkalk» bezeichnet sein, wenn (Magnesium- 97 % bei 6,3 mm; Dolomit oder Kreide durch der Gehalt an Magnesiumoxid, Branntkalk), beim ersten Inverkehrbrin- Brennen bewertet als MgO mindestens 15 % (Magnesium- gen beträgt, zusammen mit dem ange- Branntkalk, körnig) dürfen nicht mehr als 9 % gebenen Gehalt an Calciumoxid der CaO Mindestgehalt erreicht ist und an CO2 gebunden sein. Magnesium als Nährstoff zusätzlich angegeben ist; der Dünger darf als «Branntkalk, körnig» oder «Magnesium- Branntkalk, körnig» bezeichnet sein, wenn er jeweils folgenden Anforderungen entspricht: Siebdurchgang:
97 % bei 6,3 mm, davon höchstens
5 % bei 0,4 mm.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Bodenverbesserungsmittel Anhang 1, Teil 5
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
1721 Branntkalk mit 60 % CaO Calciumoxid; Kalk bewertet als CaO; Calciumoxid, auch Magne- Der Dünger darf als «Magnesium- Schwefel (Branntkalk, 2%S Schwefel Siebdurchgang: siumoxid; aus Kalkstein, Branntkalk mit Schwefel» bezeich- körnig, mit Schwefel; 97 % bei 6,3 mm; Dolomit oder Kreide durch net sein, wenn der Gehalt an Mag- Magnesium-Branntkalk beim ersten Inverkehrbrin- Brennen; Zugeben von nesiumoxid, bewertet als MgO mit Schwefel, gen dürfen nicht mehr als Calciumsulfat in verschie- mindestens 15 % beträgt, zusam- Magnesiumbranntkalk, 9 % CaO an CO2 gebun- denen Hydratationsgraden men mit dem angegebenen Gehalt körnig, mit Schwefel) den sein, aus Natur- oder Industrie- an Calciumoxid der Mindestgehalt Schwefel bewertet als S herkünften erreicht ist und Magnesium als Nährstoff zusätzlich angegeben ist; der Dünger darf als «Brannt- kalk, körnig» oder «Mag- nesium-Branntkalk, körnig» bezeichnet sein, wenn er jeweils folgenden Anforderungen ent- spricht: Siebdurchgang:
97 % bei 6,3 mm, davon höchstens
5 % bei 0,4 mm.
1722 Stückkalk 65 % CaO Calciumoxid Kalk bewertet als CaO; Calciumoxid, auch Magne- Der Dünger darf als «Magnesium- (Magnesium- beim ersten Inverkehrbrin- siumoxid; aus Kalkstein, Stückkalk» bezeichnet sein, wenn Stückkalk) gen dürfen nicht mehr als Dolomit oder Kreide durch der Gehalt an Magnesiumoxid,
9 % CaO an CO2 gebun- Brennen bewertet als MgO mindestens 15 %
den sein beträgt, zusammen mit dem ange- gebenen Gehalt an Calciumoxid der Mindestgehalt erreicht ist und Magnesiumoxid als Nährstoff zusätzlich angegeben ist.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Bodenverbesserungsmittel Anhang 1, Teil 5
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
1730 Löschkalk 60 % CaO Calciumoxid Kalk bewertet als CaO; Calciumhydroxid, auch Der Dünger darf als «Magnesium- (Magnesium- Siebdurchgang: Magnesiumhydroxid; aus Löschkalk» bezeichnet sein, wenn Löschkalk) 97 % bei 4,0 mm, Kalkstein, Dolomit oder der Gehalt an Magnesiumoxid,
80 % bei 2,0 mm; Kreide durch Trennen und bewertet als MgO mindestens 15 %
beim ersten Inverkehrbrin- Löschen beträgt, zusammen mit dem ange- gen dürfen nicht mehr als gebenen Gehalt an Calciumoxid der
9 % CaO an CO2 gebun- Mindestgehalt erreicht ist und
den sein Magnesium als Nährstoff zusätzlich angegeben ist. 1731 Mischkalk 55 % CaO Calciumoxid Kalk bewertet als CaO; Calciumcarbonat, Der Dünger darf als «Magnesium- (Magnesium- mindestens ¼ des angege- -hydroxid oder -oxid auch Mischkalk» bezeichnet sein, wenn Mischkalk) benen Gehalts als Oxid Magnesiumcarbonat, der Gehalt an Magnesiumoxid, Siebdurchgang: -hydroxid oder -oxid; aus bewertet als MgO mindestens 15 %
97 % bei 4,0 mm, kohlensaurem Kalk, beträgt, zusammen mit dem ange-
50 % bei 0,8 mm Branntkalk oder Löschkalk gebenen Gehalt an Calciumoxid der
durch Mischen oder teil- Mindestgehalt erreicht ist und weises Brennen von Kalk- Magnesiumoxid als Nährstoff stein, Dolomit zusätzlich angegeben ist. 1740 Hüttenkalk (Hütten- 42 % CaO Calciumoxid Kalk bewertet als CaO; Silicate von Calcium und Der Dünger darf als «Hüttenkalk, kalk, körnig) Siebdurchgang: Magnesium; aus Hochofen- körnig» bezeichnet sein, wenn das
97 % bei 1,0 mm, schlacke durch Vermahlen Ausgangsprodukt auf den Sieb-
80 % bei 0,315 mm durchgang nach Spalte 5 ausgemah-
len ist und der Dünger folgenden Anforderungen entspricht: Siebdurchgang
97 % bei 3,15 mm,
75 % bei 1,6 mm.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Bodenverbesserungsmittel Anhang 1, Teil 5
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
1741 Hüttenkalk mit weich- 40 % CaO Calciumoxid Kalk bewertet als CaO; Silicate von Calcium und erdigem Rohphosphat 3 % P2O5 mineralsäurelösliches Phosphat bewertet als Magnesium; Tricalcium- Phosphat, in 2 %iger mineralsäurelösliches und Calciumphosphat, Ameisensäure P2O5, mindestens 55 % des Calciumcarbonat aus Hüt- lösliches Phosphat angegebenen Gehalts an tenkalk mit Siebdurchgang: P2O5 in 2 %iger Ameisen- 99 % bei 0,125 mm, säure löslich 90 % bei 0,063 mm Zugeben von weich- erdigem Rohphosphat mit Siebdurchgang:
99 % bei 0,125 mm,
90 % bei 0,063 mm
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Bodenverbesserungsmittel Anhang 1, Teil 5
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
1742 Hüttenkalk mit Phos- 30 % CaO Calciumoxid Kalk bewertet als CaO; Silicate von Calcium und Der Dünger darf als «Hüttenkalk, phat und Kali (Hütten- 3 % P2O5 in 2 %iger Zitronen- Siebdurchgang des Aus- Magnesium; körnig» bezeichnet sein, wenn das kalk, körnig mit Phos- 3 % K2O säure und in alkali- gangsstoffs Hüttenkalk: aus Hochofenschlacke Ausgangsprodukt auf den Sieb- phat und Kali) schem Ammoncitrat a) 97 % bei 1 mm, durch: durchgang nach Spalte 6 ausgemah- lösliches Phosphat; 80 % bei 0,315 mm; a) Vermahlen oder len ist und der Dünger folgenden bei Herstellung nach b) 97 % bei 3,15mm b) Absieben Anforderungen entspricht: Spalte 6 Buchstabe b Phosphat bewertet als in Zugeben aufgeschlossener Siebdurchgang: auch mineralsäure- 2 %iger Zitronensäure und Phosphate (weicherdiges 97 % bei 3,15 mm, lösliches Phosphat in alkalischem Ammoncit- Rohphosphat nur bei 75 % bei 1,6 %. und in 2 %iger rat (Petermann) lösliches Herstellung nach Buchstabe Ameisensäure P2O5; bei Herstellung nach b) und von Kaliumchlorid lösliches Phosphat; Spalte 6 Buchstabe b, oder Kaliumsulfat, auch wasserlösliches Phosphat bewertet als Rückstandkali Kaliumoxid mineralsäure-lösliches P2O5, mindestens 55 % des angegebenen Gehalts an P2O5 in 2 %iger Ameisen- säure löslich; Kali bewertet als wasserlösliches K2O
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Bodenverbesserungsmittel Anhang 1, Teil 5
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
1743 Konverterkalk 40 % CaO Calciumoxid Kalk bewertet als CaO; Silicate und Oxide von Als Ausgangsstoff muss angegeben Siebdurchgang: Calcium und Magnesium, sein bei Herstellung nach Spalte 6 a) 97 % bei 1,0 mm, Eisen- und Manganverbin- Buchstabe b) «Abgesiebte Konver-
80 % bei 0,315 mm; dungen; terschlacke»; nach Buchstabe c)
b) 97 % bei 3,15 mm a) Vermahlen von Konver- «Pfannenschlacke».
40 % bei 0,315 mm; terschlacke
Löslichkeit von Calci- b) Absieben zerfallener um und Magnesium, Konverterschlacke oder bewertet nach Umset- c) Absieben zerfallener zung in verdünnter Pfannenschlacke aus der Salzsäure, mindestens Behandlung unlegierter
30 % Stähle, deren Silikatge-
c) 97 % bei 2,0 mm halt, bewertet als SiO2,
50 % bei 0,315 mm mindestens 20 % beträgt
1744 Konverterkalk mit 35 % CaO Calciumoxid; Kalk bewertet als CaO; Silicate und Oxide von Der Dünger darf als «Konverterkalk Phosphat (Konverter- 3 % P2O5 in 2 %iger Zitronen- Phosphat bewertet als in Calcium und Magnesium, mit Phosphat, körnig» bezeichnet kalk mit Phosphat, säure und in alkali- 2 %iger Zitronensäure und Eisen- und Manganverbin- sein, wenn das Ausgangsprodukt körnig) schem Ammoncitrat in alkalischem Ammoncit- dungen; aus phosphathalti- auf den Siebdurchgang nach Spalte lösliches Phosphat rat (Petermann) lösliches ger Konverterschlacke, 5 ausgemahlen ist und der Dünger P2O5; auch Zugeben aufgeschlos- folgenden Anforderungen ent- Siebdurchgang: sener Phosphate spricht: Siebdurchgang:
97 % bei 1,0 mm, 97 % bei 2,0 mm,
80 % bei 0,315 mm 75 % bei 1,6 mm.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Bodenverbesserungsmittel Anhang 1, Teil 5
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
1745 Konverterkalk mit 30 % CaO Calciumoxid; Kalk bewertet als CaO; Silicate und Oxide von Der Dünger darf als «Konverterkalk Phosphat und Kali 3 % P2O5 in 2 %iger Zitronen- Phosphat bewertet als in Calcium und Magnesium, mit Phosphat und Kali, körnig» (Konverterkalk mit säure und in alkali- 2 %iger Zitronensäure und Eisen- und Manganverbin- bezeichnet sein, wenn das Aus- Phosphat und Kali, schem Ammoncitrat in alkalischem Ammoncit- dungen; Zugeben von gangsprodukt auf den Siebdurch- körnig) lösliches Phosphat; rat (Petermann) lösliches aufge-schlossenem Phos- gang nach Spalte 6 Buchstabe a) wasserlösliches P2O5; phat und Kaliumchlorid ausgemahlen ist und der Dünger 3 % K2O Kaliumoxid Kali bewertet als wasser- oder Kaliumsulfat, auch folgenden Anforderungen ent- lösliches K2O; Rückstandkali; aus phos- spricht: Siebdurchgang des Aus- phathaltiger Konverter- Siebdurchgang der Komponente gangsstoffs Konverterkalk: schlacke durch: «Konverterkalk mit Phosphat und a) 97 % bei 1,0 mm, a) Vermahlen von Konver- Kali»:
80 % bei 0,315 mm terschlacke, 97 % bei 2,0 mm,
b) 97 % bei 3,15 mm, b) Absieben zerfallener 75 % bei 1,6 mm;
40 % bei 0,315 mm, Konverterschlacke oder als Ausgangsstoff muss angegeben
Löslichkeit von Calci- c) Absieben zerfallener sein bei Herstellung nach Spalte 6 um und Magnesium, Pfannenschlacke aus der Buchstabe b) «Abgesiebte Konver- bewertet nach Umset- Behandlung unlegierter terschlacke», Buchstabe c) «Pfan- zung in verdünnter Stähle nenschlacke». Salzsäure mindestens 30 %; c) 97 % bei 2,0 mm,
50 % bei 0,315 mm
1750 Geflügelkotkalk 30 % CaO Calciumoxid Kalk bewertet als CaO Calciumhydroxid,
Geflügelkotkalk; aus Branntkalk und feuch- tem Geflügelkot
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Bodenverbesserungsmittel Anhang 1, Teil 5
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
1751 Kalibranntkalk (Kali- 65 % CaO Calciumoxid Kalk bewertet als CaO Calciumoxid oder Hydro- Der Dünger darf als «Kali- Magnesium- 10 % K2O Kaliumoxid xid, auch Magnesiumoxid Magnesium Branntkalk» bezeichnet Branntkalk) oder Hydroxid, Kaliumsul- sein, wenn der Gehalt an Magnesi- fat oder Kaliumcarbonat; umoxid, bewertet als MgO, mindes- aus Branntkalk und Rück- tens 15 % beträgt, zusammen mit standkali dem angegebenen an Calciumoxid der Mindestgehalt an CaO erreicht ist und Magnesiumoxid als Nähr- stoff zusätzlich angegeben ist. 1752 Rückstandkalk 30 % CaO Calciumoxid Kalk bewertet als CaO; Oxide, Hydroxide oder Die Art der Kalkrückstände ist Siebdurchgang: Carbonate von Calcium anzugeben.
97 % bei 4 mm; oder Magnesium;
bei Calcium- oder Magne- aus basisch wirksamen siumcarbonaten Rückständen der industriel- Siebdurchgang: len Produktion, auch aus
97 % bei 3,0 mm, der Kalkstein- oder Dolo-
70 % bei 1,0 mm. mitverarbeitung
1753 Carbokalk 45 % CaCO3 Calciumcarbonat Kalk bewertet als CaO Calciumcarbonat und andere basisch wirksame Verbindungen von Calcium und Magnesium sowie organische Bestandteile; durch Zugabe von Kalk und Kohlendioxid aus Zucker- rübenrohsaft gefällter Niederschlag
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Bodenverbesserungsmittel Anhang 1, Teil 5
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
1760 Gesteinsmehl (Stein- Brechen und Aufbereiten
mehl, Urgesteinsmehl, von Steinen Quarzmehl, Basalt- mehl, Tonerdemehl)
1770 Perlit Brechen und Aussieben
vulkanischen Ausgangsma- terials (Rhyolite), Erhitzen bei Unterdruck
1771 Vermiculit Aufblähen des Tonminerals
Vernmiculit bei Temperatu- ren von rund 1100 Grad Celcius
1772 Leca Aufblähen von Tonminera-
lien bei rund
1150 Grad Celcius
2. Organische Bodenverbesserungsmittel
1810 Torf 40 % OS organische Substanz Organische Substanz In Mooren aus Pflanzen- Aschegehalt höchstens bewertet als Glühverlust rückständen gebildetes 10 Prozent. Material
1811 Torfmull 70 % OS organische Substanz Organische Substanz Trocknen von Torf
bewertet als Glühverlust 1820 Organisches Boden- 10 % OS organische Substanz Höchstens 3 % von einem Aufbereiten tierischer, verbesserungsmittel oder mehrerer der folgen- mikrobieller oder pflanz- den Stoffe: Stickstoff, licher Stoffe Phosphat, Kali oder Schwefel.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Bodenverbesserungsmittel Anhang 1, Teil 5
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere Bestimmungen (in Gewichts- Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung prozenten) formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
3. Organisch-mineralische Bodenverbesserungsmittel
1910 Organisch- 10 % OS organische Substanz Höchstens 3 % von einem Aufbereiten tierischer, mineralisches Boden- oder mehrerer der folgen- mikrobieller oder pflanzli- verbesserungsmittel den Stoffe: Stickstoff, cher Stoffe und mischen Phosphat, Kali oder mit mineralischen Kompo- Schwefel. nenten
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Anhang 1, Teil 6 Anmeldepflichtige Dünger Hof- und Recyclingdünger sowie weitere Erzeugnisse Anforderungen an die einzelnen Düngertypen Hof- und Recyclingdünger Anhang 1, Teil 6
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere einzuhaltende Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung Bestimmungen formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
2010 Hofdünger Gesamtstickstoff In aufbereiteter oder Auf die Tierart, von welcher Gesamtphosphat nicht aufbereiteter der Hofdünger stammt, ist Gesamtkalium Form hinzuweisen. Die Aufberei- organische Substanz tungsart ist anzugeben. Trockensubstanzgehalt 2011 Getrockneter Mist Gesamtstickstoff Trocknen und allenfalls Auf die Tierart, von der der
40 % OS Gesamtphosphat Granulieren oder Stallmist stammt, ist hinzu-
Gesamtkalium Pelletieren von Stall- weisen. organische Substanz mist oder Tier- Trockensubstanzgehalt exkrementen
2020 Klärschlamm Anforderungen nach der
ChemRVV (SR 814.81)
2030 Kompost Gesamtstickstoff
Gesamtphosphat Gesamtkalium Calcium Magnesium organische Substanz Trockensubstanzgehalt elektrische Leitfähigkeit
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Hof- und Recyclingdünger Anhang 1, Teil 6
Nr. Typenbezeichnung Mindestgehalte Typenbestimmende Bewertung; Zusammensetzung; Besondere einzuhaltende Bestandteile, Nährstoff- weitere Erfordernisse Art der Herstellung Bestimmungen formen und -löslichkeiten
1 2 3 4 5 6 7
2040 Gärgut, fest oder Gesamtstickstoff
flüssig Gesamtphosphat Gesamtkalium Calcium Magnesium organische Substanz Trockensubstanzgehalt elektrische Leitfähigkeit 2060 Wolle und Wollstaub 3%N organischer Stickstoff Stickstoff bewertet als Stickstoffreiche Abfäl- Auf die Herkunft ist hinzu- organischer Stickstoff le aus der Verarbeitung weisen; der Gehalt an orga- von Wolle und entspre- nischem Stickstoff ist an- chendem Material zugeben.
2070 Zusätze zu Hofdüngern Zusätze zu Gülle oder Mist.
2080 Mischungen der Die Komponenten sowie
Erzeugnisse 2010, deren besonderen einzuhal-
2011 und 2030–2070 tenden Bestimmungen sind
anzugeben.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Anhang 2 (Art. 15)
Toleranzen
a. Die in diesem Anhang festgelegten Toleranzen stellen die erlaubten Abwei- chungen des gemessenen Wertes von dem zugesicherten Nährstoffgehalt dar. b. Sie dienen dazu, Unsicherheiten bei der Herstellung, der Probenahme und der Analyse aufzufangen. c. Ist für einen Nährstoff kein Höchstwert angegeben, dann bestehen keine Beschränkungen hinsichtlich der Überschreitung des zugesicherten Gehalts. d. Folgende Toleranzen werden auf die zugesicherten Nährstoffgehalte bei den verschiedenen Düngertypen zugestanden:
Absolute Werte in Masseprozenten in MgO, Cl
1. Mineralische Einnährstoffdünger
1.1 Stickstoffdünger
Kalksalpeter 0,4 Kalkmagnesiasalpeter 0,4 Natronsalpeter 0,4 Chilesalpeter 0,4 Kalkstickstoff 1,0 Nitrathaltiger Kalkstickstoff 1,0 Ammonsulfat oder schwefelsaures Ammoniak 0,3 Ammoniumnitrat oder Kalkammonsalpeter: – bis zu 32 % einschliesslich 0,8 – über 32 % 0,6 Ammonsulfatsalpeter 0,8 Stickstoff-Magnesiumsulfat 0,8 Stickstoff-Magnesia 0,8 Harnstoff 0,4 Calciumnitratsuspension 0,4 Stickstoffdüngerlösung mit Formaldehydharnstoff 0,4 Stickstoffdüngersuspension mit Formaldehydharnstoff 0,4 Ammoniumsulfatharnstoff 0,5 Stickstoffdünger-Lösung 0,6 Ammoniumnitrat-Harnstoff-Lösung 0,6
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Absolute Werte in Masseprozenten in MgO, Cl
1.2 Phosphatdünger
Thomasphosphat: – Zusicherung ausdrücklich in einer Spanne 0,0 von 2 Masseprozenten – Zusicherung ausgedrückt in einer Zahl 1,0 Übrige Phosphatdünger (Nummern der Dünger in Anhang 1, Teil 1) P2O5 löslich in: – Mineralsäure (230, 231, 250, 271) 0,8 – Ameisensäure (271) 0,8 – Neutral-Ammoncitrat (220, 221, 222) 0,8 – Alkalisch-Ammoncitrat (240, 241, 250, 251, 260) 0,8 – Wasser (220, 221, 230) 0,9 (222) 1,3
1.3 Kalidünger
Kalirohsalz 1,5 Angereichertes Kalirohsalz 1,0 Kaliumchlorid: – bis zu 55 % einschliesslich 1,0 – über 55 % 0,5 Kaliumchlorid mit Magnesium 1,5 Kaliumsulfat 0,5 Kaliumsulfat mit Magnesium 1,5
1.4 Andere Elemente
Chlorid 0,2
2. Mineralische Mehrnährstoffdünger
2.1 Nährstoffe
N 1,1
2.2 Höchstwert der negativen Abweichung
vom zugesicherten Gehalt Zweinährstoffdünger 1,5 Dreinährstoffdünger 1,9
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Absolute Werte in Masseprozenten in MgO, Cl
3. Sekundärnährstoffe in Düngern
(Calcium, Magnesium, Natrium und Schwefel) Bei Angabe eines Gehaltes an Calcium, Magnesium und Schwefel betragen die Toleranzen 1/4 der angegebenen Gehal- te von diesen Nährstoffen und höchstens folgende Werte: Ca 0,64 Mg 0,55 Na 0,67 S 0,36
4. Spurennährstoffe in Düngern
Gehalt an Spurennährstoffen über 2 % 0,4 Gehalt an Spurennährstoffen bis 2 % 1/5 des ange- gebenen Gehaltes
5. Organische und organisch-mineralische Dünger und
Mischdünger ausgenommen Torfmischdünger
5.1 Organische und organisch-mineralische Dünger
Für den einzelnen Nährstoff beträgt die Toleranzen 1/4 der angegebenen Gehalte von diesen Nährstoffen und höchstens folgende Werte: a. für den einzelnen Nährstoff N 1,0 CaO 3,0 MgO 0,9 b. Abweichungen vom angegebenen Gehalt für N, Organische und organisch-mineralische Mehrnährstoffdünger 2,0
5.2 Torfmischdünger
a. für den einzelnen Nährstoff: N 0,2 b. Abweichungen vom angegebenen Gehalt insgesamt höchstens 0,5
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Anhang 3 (Art. 17)
Änderung bisherigen Rechts
Die Verordnung des EVD vom 22. September 19976 über die biologische Landwirt- schaft wird wie folgt geändert:
Anhang 2, Titel, Einleitungssatz und Ziffern 2.2.–2.5. Zugelassene Dünger7, Präparate und Substrate
Dünger und Präparate können als biologisch-dynamisch bezeichnet werden, wenn sie nach den Richtlinien der biologisch-dynamischen Landwirtschaft hergestellt wurden.
Bezeichnung Beschreibung; Anforderungen an die Zusammensetzung; Verwendungsvorschriften
2.2 Erzeugnisse organischen oder organisch-mineralischen Ursprungs
Stallmist* Gemisch aus tierischen Exkrementen und pflanzlichem Material (Einstreu). Tierarten müssen angegeben werden. Getrockneter Stallmist und Tierarten müssen angegeben werden. getrockneter Geflügelmist* kompostierter Stallmist aus tierischen Tierarten müssen angegeben werden. Exkrementen, einschliesslich Geflügelmist* Flüssige tierische Exkremente (Gülle, Verwendung nach kontrollierter Fermen- Jauche)* tation und/oder geeigneter Verdünnung. Kompost oder Gärgut aus Haushalt- mittels Kompostierung oder bei der abfällen* Vergärung unter Luftabschluss in der Biogasproduktion entstanden. Nur pflanz- liche und tierische Abfälle. Aus geschlos- senen und überwachten Sammelsystemen. Höchstgehalt der Trockenmasse in mg/kg: Cadmium: 0,7; Kupfer: 70; Nickel: 25; Blei: 45; Zink: 200; Quecksilber: 0,4; Chrom (insgesamt): 70; Chrom (VI): 0**. Torf Nur für Pflanzenanzucht und Moorbeete.
6 SR 910.181
7 Die Bestimmungen der Dünger-Verordnung vom 10. Januar 2001 (SR 916.171;
AS 2007 6295) und der Düngerbuch-Verordnung vom 16. Nov. 2007 (SR 916.171.1; AS 2007 6311) bleiben vorbehalten.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Bezeichnung Beschreibung; Anforderungen an die Zusammensetzung; Verwendungsvorschriften
Substrat von Champignonkulturen Das Ausgangssubstrat darf nur aus den nach dieser Liste zulässigen Stoffen bestehen. Exkremente von Würmern (Wurm- kompost) und Insekten Guano* Auf die Tierart und Herkunft ist hinzu- weisen. kompostierte oder fermentierte Mischungen aus pflanzlichem Material, Mischungen aus pflanzlichem kompostiert oder bei der Vergärung unter Material* Luftabschluss in der Biogasproduktion entstanden. Folgende Produkte oder Nebenpro- dukte tierischen Ursprungs*: – Blutmehl*** – Knochenmehl*** – Fleischmehl*** – Hufmehl*** – Hornmehl*** – Knochenkohle*** – Fischmehl – Federn- und Haarmehl Maximale Konzentration in mg/kg Trockensubstanz von Chrom (VI): 0** – Wolle – Walkhaare (Filzherstellung) – Fellteile (Ledermehl) – Haare und Borsten – Milcherzeugnisse Produkte und Nebenprodukte pflanz- lichen Ursprungs wie z. B.: – Filterkuchen von Ölfrüchten – Kakaoschalen – Malzwurzeln – Kokosfasern, Kokospeat – Vinasse, Melasse – Trester Schlempe und Schlempeextrakt Schweizer Herkunft, keine Ammoniak- schlempe Algen und Algenerzeugnisse* Ausschliesslich und auf direktem Weg gewonnen durch: a. physikalische Behandlung, einschl. Trocknen, Gefrieren und Mahlen; oder
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Bezeichnung Beschreibung; Anforderungen an die Zusammensetzung; Verwendungsvorschriften
b. Extraktion mit Wasser oder sauren und/oder alkalischen wässrigen Lösungen; oder c. Fermentation. Rindenkompost Von Holz, das nicht chemisch behandelt wurde. Holzasche Von Holz, das nicht chemisch behandelt wurde, sowie nur hofeigene Asche oder mit Bewilligung nach der Dünger- Verordnung***
2.3 Spurennährstoffe
Spurennährstoffe*
2.4 Kulturen von Mikroorganismen zur Behandlung von Böden
Mikroorganismenpräparate Keine gentechnisch veränderten Mikro- (Pilze, Bakterien)* organismen.
3. Präparate
Pflanzliche Extrakte Extrakte von Pflanzen wie Aufgüsse und Tee Pflanzliche Brühen Flüssigkeit nach der Homogenisierung oder Abtrennung von in Wasser ein- gelegtem pflanzlichen Material Biologisch-dynamische Präparate
4. Substrate
Substrate Torfanteil max. 70 Vol. %.
5. Substrate für die Pilzproduktion
Für die Pilzerzeugung dürfen Substrate verwendet werden, sofern sich diese ausschliesslich aus folgenden Bestandteilen zusammensetzen:
5.1 Stallmist und tierische Exkre- Aus Biobetrieben
mente Stallmist von Tieren der Pferde- a. Stroh aus biologischem Anbau ein gattung kann eingesetzt werden, setzt. sofern der Halter: b. Die Fütterungsrichtlinien der Bio- Verordnung einhält. c. Der Zertifizierungsstelle ein Kontroll- recht seiner Pferdehaltung gewährt.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Bezeichnung Beschreibung; Anforderungen an die Zusammensetzung; Verwendungsvorschriften
5.2 Folgende Substrate, die nicht aus
Biobetrieben stammen, bis zu einem Anteil von 25 Prozent des Gewichts aller Substratbestand- teile****, sofern dieselben Substrate aus Biobetrieben nicht verfügbar sind und sofern der Bedarf von der Zertifizierungs- stelle anerkannt ist: Stallmist Gemisch aus tierischen Exkrementen und pflanzlichem Material (Einstreu). Tier- arten müssen angegeben werden. Getrockneter Stallmist und Tierarten müssen angegeben werden. getrockneter Geflügelmist kompostierter Stallmist aus Tierarten müssen angegeben werden. tierischen Exkrementen, ein- schliesslich Geflügelmist Flüssige tierische Exkremente Verwendung nach kontrollierter Fermen- (Gülle, Jauche) tation und/oder geeigneter Verdünnung.
5.3 Weitere Erzeugnisse landwirt- Aus Biobetrieben.
schaftlichen Ursprungs (z.B. Stroh)
5.4 Torf, Holz Nicht chemisch behandelt.
5.5 Erzeugnisse mineralischen Gemäss Ziffer 2.1 dieses Anhangs.
Ursprungs
5.6 Wasser, Erde
* Bei nachgewiesenem Bedarf ** Nachweisgrenze *** nur Produkte, die nach Artikel 11 der Dünger-Verordnung vom 10. Jan. 2001 (SR 916.171) bewilligt sind **** Berechnet ohne Deckmaterial, vor der Kompostierung und dem Zusatz von Wasser
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Zur Übereinstimmung der Seitenzahlen in allen Amtssprachen der AS bleibt diese Seite leer.
Düngerbuch-Verordnung EVD AS 2007
Zur Übereinstimmung der Seitenzahlen in allen Amtssprachen der AS bleiben diese Seiten leer.
6398–6410