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AS 2015 4571

Verordnung über Höchstbestände in der Fleisch- und Eierproduktion

Verordnung über Höchstbestände in der Fleisch- und Eierproduktion (Höchstbestandesverordnung, HBV)

Änderung vom 28. Oktober 2015

Der Schweizerische Bundesrat verordnet:

I Die Höchstbestandesverordnung vom 23. Oktober 20131 wird wie folgt geändert:

Art. 2 Höchstbestände

1 Betriebe müssen folgende Höchstbestände einhalten:

a. bei Tieren der Schweinegattung:

1. 250 Zuchtsauen über 6 Monate alt, säugend und nicht säugend,

2. 500 Zuchtsauen über 6 Monate alt, nicht säugend, oder Remonten

über 35 kg und bis 6 Monate alt, beiderlei Geschlechts, auf Deck- oder Wartebetrieben von Erzeugerringen mit arbeitstei- liger Ferkelproduktion,

3. 1 500 Remonten über 35 kg und bis 6 Monate alt, beiderlei Ge-

schlechts,

4. 1 500 abgesetzte Ferkel bis 35 kg, beiderlei Geschlechts,

5. 2 000 abgesetzte Ferkel bis 35 kg, beiderlei Geschlechts, auf speziali-

sierten Ferkelaufzuchtbetrieben ohne andere Schweinekatego- rien,

6. 1500 Mastschweine über 35 kg, beiderlei Geschlechts;

b. bei Nutzgeflügel:

1. 27 000 Mastpoulets bis zum 28. Masttag,

2. 24 000 Mastpoulets vom 29. bis zum 35. Masttag,

3. 21 000 Mastpoulets vom 36. bis zum 42. Masttag,

4. 18 000 Mastpoulets ab dem 43. Masttag,

5. 18 000 Legehennen über 18 Wochen alt,

6. 9 000 Masttruten bis zum 42. Masttag (Trutenvormast),

7. 4 500 Masttruten ab dem 43. Masttag (Trutenausmast);

1 SR 916.344

2015-1988 4571

Höchstbestandesverordnung AS 2015

c. bei Tieren der Rindergattung:

300 Mastkälber, die mit Vollmilch oder Milchersatz gemästet wer-

den. 2 In der Poulet- und Trutenmast zählen auch der Einstalltag und der Ausstalltag als Masttage.

II Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2016 in Kraft.

28. Oktober 2015 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Die Bundespräsidentin: Simonetta Sommaruga Die Bundeskanzlerin: Corina Casanova

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