Föhn Peter · Ständerat · 2012-06-11
Föhn Peter · Ständerat · Schwyz · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2012-06-11
Wortprotokoll
Trennung von Kirche und Staat: ja. Aber wir sollen und wollen unsere christliche, abendländische Kultur und ihre Symbole im öffentlichen Raum leben dürfen. Wir lassen sie uns nicht nehmen. Die Religion - jede Religion, Frau Egerszegi - darf in der Schweiz gelebt werden. Aber ich muss sagen, das Kreuz wurde bestritten, und ich muss auch noch sagen, die Präambel der Bundesverfassung war bei der Teilrevision auch heftig umstritten. Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern.
Wir leben aber in unserem Land eine gemeinsame christliche Kultur. Es ist ein hehres Ziel, für seine Kultur, aber auch für seinen Glauben einzustehen und einstehen zu dürfen. Wie schon gesagt, sogar unsere Verfassung ist darauf aufgebaut. Das Fundament unseres Vaterlandes ist und bleibt die christlich-abendländische Kultur. Es ist auch wichtig, dass wir unser Fundament nicht verlieren, das heisst, dass wir auch unsere Kultur, unsere christliche Religion und unseren Glauben hochhalten. Es darf nicht sein, dass wir das irgendwie gefährden oder es grosse Diskussionen geben kann. Wir wollen auch keine Gerichtsentscheide provozieren, ob nun ein Kreuz aus einem Schulzimmer oder ob ein Kreuz auf einer Bergspitze oder auf einem Aussichtspunkt entfernt werden muss. Nein, das christlich-abendländische Kulturgut gehört zu unseren Wurzeln, gehört zu unserem Fundament, und an dem wollen wir und will insbesondere ich festhalten.
Deshalb bitte ich Sie, die Kommissionsminderheit zu unterstützen.