Galladé Chantal · Nationalrat · 2011-06-16
Galladé Chantal · Nationalrat · Zürich · Sozialdemokratische Fraktion · 2011-06-16
Wortprotokoll
Die SP-Fraktion unterstützt die Mehrheit und folgt damit dem Bundesrat.
Es geht bei diesem Artikel um die Definition der Zielgruppe des Kinder- und Jugendförderungsgesetzes, also darum, wen wir damit hauptsächlich unterstützen und fördern wollen. Wir sind der Meinung, dass 25 Jahre eine sinnvolle Altersgrenze darstellen, insbesondere weil die bis 30-Jährigen ja nicht ausgeschlossen werden. Als Organisatoren oder als Unterstützungspersonen sind die Älteren weiterhin zugelassen, sie können ihre wertvolle Erfahrung und ihr Wissen einbringen. Das ist überhaupt kein Problem, es ist sogar wichtig und erwünscht. Wir finden aber, dass wir deswegen nicht die bis 30-Jährigen als Zielgruppe des Kinder- und Jugendförderungsgesetzes ins Auge fassen sollten.
Mit 30 stehen die Erwachsenen - ich kann nicht sagen: die Jungen - ganz woanders. Wenn das so vermischt wird, fühlen sich die Jugendlichen dann vielleicht nicht mehr auf dieselbe Art und Weise angesprochen. Es geht bei diesem Artikel nicht um einen Ausschluss oder um eine Diskriminierung, aber ich denke, wir müssen eine Grenze setzen, die im Gesamten Sinn macht.
Ich bitte Sie, der Mehrheit und dem Bundesrat zu folgen.