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preparatory:AB 158678

Giezendanner Ulrich · Nationalrat · Aargau · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2013-06-05

Wortprotokoll

Ich lege zuerst meine Interessenbindung offen: Ich bin Aktionär der Hupac AG in Chiasso.

Ich spreche nur zu den Anträgen der Minderheit Regazzi zu den Artikeln 48b und 48d. Im Unterschied zu Ihnen, Frau Rytz, habe ich im letzten Jahr 13 500 Bahnwagen verladen; ich bin der grösste Bahnbenutzer in diesem Saal und brauche keine Ratschläge hinsichtlich des Verladens. Es könnten aber 15 000 Bahnwagen sein. Deshalb ist der Antrag der Minderheit Regazzi so gut. Ich bin froh, dass endlich ein Politiker hier sensibilisiert ist. Endlich einer, der einsieht, dass der Bahnverkehr im Güterbereich - daran ändert Fabi gar nichts, gar nichts - stiefmütterlich behandelt wird! Deshalb: Herr Regazzi hat Recht. Wir werden dann aber in der nächsten Session, glaube ich, Frau Bundesrätin, noch über den Huckepack-Korridor sprechen. Das sind dann weitere 1,5 Milliarden Franken, nein, wahrscheinlich ist es 1 Milliarde, ich möchte nicht übertreiben. Aber es gibt keine zusätzlichen Kapazitäten, da diese vom Personenverkehr absorbiert werden. Das sind die Fakten!

Herr Regazzi, zunächst herzlichen Dank! Ich werde mich der Stimme enthalten. Als Hupac-Aktionär muss ich Ihnen sagen, dass ich Freude habe, dass Sie sensibilisieren und endlich Kapazitäten wollen. Als Giezendanner müsste ich eigentlich sagen: Eine Kostenbeteiligung wäre schön. Wenn dieser Rat heute zustimmt, werde ich heute Abend die beste Flasche öffnen und mit Ihnen dann am Freitag im Tessin anstossen. Als Ordnungspolitiker muss ich sagen: Ja, so viel Geld dürfen wir wahrscheinlich nicht beschliessen.

Aus diesem Grund - infolge der Interessenbindung - werde ich mich der Stimme enthalten. (Heiterkeit)