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Leuthard Doris · Bundesrat · 2014-06-16

Leuthard Doris · Bundesrat · Aargau · 2014-06-16

Wortprotokoll

Die Eschenwelke hat sich in den letzten sechs Jahren in der ganzen Schweiz ausgebreitet, mit Ausnahme des südlichen Tessins, des Misox und weiterer Bündner Südtäler. Die Eschenwelke verbreitet sich weiter, da sich die Pilzsporen in der Bodenstreu in grossen Mengen bilden und mit dem Wind verbreitet werden. Auch sind bis heute keine wirksamen Bekämpfungsmethoden bekannt. Die Folgen der Eschenwelke für den Schweizer Wald können noch nicht abschliessend beurteilt werden.

Obwohl in Jungwüchsen bis zu 90 Prozent der Eschen befallen sind, sterben nicht alle ab. Einzelne Eschen - 3 bis 5 Prozent - scheinen resistent zu sein. Etwa 10 Prozent der Eschen sind widerstandsfähig genug, sodass weder Holzqualität noch Wachstum wesentlich beeinflusst werden. Das Bundesamt für Umwelt sucht in enger Zusammenarbeit mit der Wissenschaft nach Lösungen. Es ist vorgesehen, einen Leitfaden mit Empfehlungen zu erarbeiten.

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