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Giezendanner Ulrich · Nationalrat · 2015-03-12

Giezendanner Ulrich · Nationalrat · Aargau · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2015-03-12

Wortprotokoll

Worum geht es? Als man den Bareggtunnel baute, gab es sehr viel Ausbruchmaterial, das man wiederverwerten konnte. Dieses Material ging ins Kiesgebiet Langacher in Mülligen. Da sind einige Kies- bzw. Betonwerke. Um die Ortschaft Mülligen zu entlasten, hat man eine Ausfahrt gebaut, im Prinzip einen Halbanschluss. Dieser war jetzt für viele Jahre in Betrieb. Man konnte die Gemeinde Mülligen entlasten vom Lastwagenverkehr, von diesen Kippern, die da kamen - alle vier Minuten kommt da ein Kipper. Nun möchte man vom Bund her diese Ausfahrt schliessen, weil es angeblich nur eine provisorische Ausfahrt ist, die im Regionalplan so nicht vorgesehen ist - das stimmt. Ich habe sogar Verständnis für die Begründung des Bundesrates, dass er die Autobahn nicht abwerten möchte. Hier ist es aber ein Spezialfall, glaube ich. Man hat eine Ausfahrt, die bereits besteht, die man jetzt mit viel Geld zurückbauen müsste, und dadurch würde man der Gemeinde Mülligen, der Region viel mehr Lastwagenverkehr zumuten.

Ich darf Sie daran erinnern, dass mit Ausnahme von Frau Feri alle Aargauer Nationalräte, von der grünen Fraktion bis zur SVP-Fraktion, die Motion unterzeichnet haben, bevor ich [PAGE 324] sie eingereicht habe. Warum erwähne ich das? Frau Feri war damals nicht im Saal, und es wäre ihr gegenüber nicht richtig, wenn ich das nicht erwähnen würde. Sie steht nämlich auch auf meiner Seite.

In diesem Sinne, Frau Bundesrätin, sehen Sie, wenn sich alle Aargauer so einig sind, dann sollten Sie als Aargauerin es mit uns auch sein und uns unterstützen und unseren Vorstoss nicht bekämpfen.