AB 165711
Lustenberger Ruedi · Nationalrat · Luzern · Fraktion CVP-EVP · 2014-03-19
Wortprotokoll
2. Abschnitt Titel
Antrag der Mehrheit
Unverändert
[VS]
Antrag der Minderheit
(Steiert, Aubert, Bulliard, Graf Maya, Jositsch, Mahrer, Maire Jacques-André, Neirynck, Quadranti, Reynard)
Bundesbeiträge an die Kantone
[VS]
Section 2 titre
Proposition de la majorité
Inchangé
[VS]
Proposition de la minorité
(Steiert, Aubert, Bulliard, Graf Maya, Jositsch, Mahrer, Maire Jacques-André, Neirynck, Quadranti, Reynard)
Contributions fédérales allouées aux cantons
[VS]
Angenommen gemäss Antrag der Mehrheit
Adopté selon la proposition de la majorité
[VS]
Art. 3
Antrag der Mehrheit
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
[VS]
Antrag der Minderheit I
(Reynard, Aubert, Bulliard, Graf Maya, Mahrer, Maire Jacques-André, Neirynck, Quadranti, Steiert)
Abs. 1
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Abs. 2
Er gewährt den Kantonen Beiträge unter der Voraussetzung, dass sie die Artikel 5a bis 5m einhalten.
[VS]
Art. 3
Proposition de la majorité
Adhérer au projet du Conseil fédéral
[VS]
Proposition de la minorité I
(Reynard, Aubert, Bulliard, Graf Maya, Mahrer, Maire Jacques-André, Neirynck, Quadranti, Steiert)
Al. 1
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Al. 2
La Confédération verse aux cantons des contributions à condition qu'ils respectent les dispositions fixées aux articles 5a à 5m.
[VS]
Art. 4
Antrag der Mehrheit
... der Artikel 3 und 5 bis 16 der Interkantonalen Vereinbarung ...
[VS]
Antrag der Minderheit I
(Reynard, Aubert, Bulliard, Graf Maya, Mahrer, Maire Jacques-André, Neirynck, Quadranti, Steiert)
Streichen
[VS] [PAGE 450]
Antrag der Minderheit II
(Müri, Geissbühler, Keller Peter, Mörgeli, Pieren, Rösti)
Streichen
[VS]
Art. 4
Proposition de la majorité
... aux articles 3 et 5 à 16 de l'Accord intercantonal ...
[VS]
Proposition de la minorité I
(Reynard, Aubert, Bulliard, Graf Maya, Mahrer, Maire Jacques-André, Neirynck, Quadranti, Steiert)
Biffer
[VS]
Proposition de la minorité II
(Müri, Geissbühler, Keller Peter, Mörgeli, Pieren, Rösti)
Biffer
[VS]
Art. 5
Antrag der Mehrheit
Titel
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Abs. 1
... nach Massgabe ihrer effektiven Beiträge für den tertiären Bildungsbereich ausgerichtet.
[VS]
Antrag der Minderheit
(Müri, Geissbühler, Keller Peter, Mörgeli, Pieren, Rösti, Wasserfallen)
Titel
Verteilung der Bundesbeiträge nach Prioritäten
Abs. 1
Der Kredit des Bundes für Ausbildungsbeiträge wird den einzelnen Kantonen:
a. in erster Priorität nach Massgabe ihrer Wohnbevölkerung;
b. in zweiter Priorität nach Massgabe des Anteils von Studiendarlehen an den gesamten Ausbildungsbeiträgen;
c. in dritter Priorität nach Massgabe der Einhaltung der Bestimmungen für den tertiären Bildungsbereich der Artikel 3, 5 bis 11 der Interkantonalen Vereinbarung zur Harmonisierung von Ausbildungsbeiträgen in der Fassung vom 18. Juni 2009 ausgerichtet.
[VS]
Antrag der Minderheit
(Quadranti, Aubert, Graf Maya, Mahrer, Maire Jacques-André, Neirynck, Reynard, Steiert)
Abs. 2
Der Beitrag des Bundes an die Kantone bemisst sich mindestens nach der Hälfte aller effektiven Beiträge der Kantone.
Abs. 3
Der Bundesrat erlässt die für die Berechnung notwendigen Ausführungsbestimmungen.
[VS]
Antrag Fischer Roland
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Schriftliche Begründung
Mit dem NFA wurde auch die Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen bei Verbundaufgaben auf eine neue Grundlage gestellt. An die Stelle von aufwandbezogenen und zweckgebundenen Einzelsubventionen sollen neu Programmvereinbarungen und Pauschalbeiträge des Bundes treten. Ausserdem wurden die Finanzkraftzuschläge abgeschafft. Die weggefallenen Beiträge werden heute über den Ressourcen- und Lastenausgleich zweckfrei an die Kantone ausbezahlt. Bei den Stipendien und Studiendarlehen zog sich der Bund im Rahmen des NFA aus der Mitfinanzierung der Stipendien und Studiendarlehen unterhalb des Hochschulbereichs, d. h. bis und mit Sekundarstufe II, zurück. Stipendien und Studiendarlehen im tertiären Bildungsbereich wurden hingegen weiterhin als Verbundaufgabe von Kantonen und Bund betrachtet. Die Finanzhilfen werden seither jedoch nicht mehr aufwandorientiert, sondern in pauschalierter Form ausbezahlt. Im Rahmen der damaligen Vorarbeiten zur neuen Regelung und der parlamentarischen Beratungen wurden verschiedene Modelle für die Bemessung der Beiträge diskutiert. Die Bundesversammlung hat sich damals bewusst für eine Auszahlung der Beiträge pro Einwohner ausgesprochen, unter anderem weil es sich um eine einfache, transparente und gerechte Methode handelt, die mit den Zielen des NFA kompatibel ist. Eine nach dem effektiven Aufwand bemessene Verteilung an die Kantone würde hingegen Fehlanreize beinhalten und den Zielen des NFA widersprechen. Werden die Beiträge nach dem Aufwand bemessen, so werden finanzkräftigere Kantone tendenziell begünstigt. Denn sie sind oft in der Lage, höhere Ausbildungsbeiträge zu beschliessen, und erhalten dadurch auch höhere Beiträge des Bundes. Ausserdem wird die finanzielle Autonomie der Kantone stärker eingeschränkt.
[VS]
Art. 5
Proposition de la majorité
Titre
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Al. 1
... entre les cantons en proportion des dépenses effectives de ceux-ci en matière d'aide à la formation tertiaire.
[VS]
Proposition de la minorité
(Müri, Geissbühler, Keller Peter, Mörgeli, Pieren, Rösti, Wasserfallen)
Titre
Répartition des contributions par ordre de priorité
Al. 1
Le crédit de la Confédération destiné aux aides à la formation est réparti entre les cantons:
a. en premier lieu en fonction de leur population résidante;
b. en deuxième lieu en fonction du nombre de prêts d'études par rapport au total des aides à la formation;
c. en troisième lieu en fonction du respect des conditions d'octroi d'aides à la formation dans le domaine de la formation du degré tertiaire définies aux articles 3 et 5 à 11 de l'Accord intercantonal sur l'harmonisation des régimes de bourses d'études du 18 juin 2009.
[VS]
Proposition de la minorité
(Quadranti, Aubert, Graf Maya, Mahrer, Maire Jacques-André, Neirynck, Reynard, Steiert)
Al. 2
La contribution versée par la Confédération aux cantons s'élève au moins à la moitié de la somme de toutes les dépenses effectives des cantons.
Al. 3
Le Conseil fédéral édicte les dispositions d'exécution nécessaires au calcul.
[VS]
Proposition Fischer Roland
Adhérer au projet du Conseil fédéral