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Waber Christian · Nationalrat · 2001-11-29

Waber Christian · Nationalrat · Bern · Evangelische und Unabhängige Fraktion · 2001-11-29

Wortprotokoll

Ich bin mir ja gewohnt, dass ich unter Druck gerate. Frau Vallender stellt mir die Frage, welches Recht ich mir nehme, hier so aufzutreten. Ich habe das Recht als Volksvertreter, wie das alle hier haben. Ich bin ein gewählter Volksvertreter, und ich stehe zu meiner Meinung. Ich habe auch nichts dagegen, dass meine Meinung nicht akzeptiert wird, aber ich möchte doch meine Position mit einem Wort von der Gegenseite untermauern, nämlich von einem Fundamentalisten der Gegenseite, der gesagt hat: "Erst wenn Gott tot ist, kann der Mensch alles sein." Das hat Karl Marx gesagt: "Erst wenn Gott tot ist, kann der Mensch alles sein." In dieser Debatte kommt dies eben zum Ausdruck, dass der Mensch hier alles ist. Die Wertmassstäbe, die ich durch alle Böden hindurch vertrete, stempeln mich als Extremisten und Fundamentalisten ab. Ich werde mich immer auf diese Wertmassstäbe berufen, auch wenn hier gesagt wird, dass das Volk Gesetze mache und nicht Herr Waber. Das ist überhaupt kein Problem für mich, aber ich habe das Recht, meine Meinung zu vertreten und diese auch auf diese Massstäbe abzustützen, die mir eben das Wort Gottes vorgibt.

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