Müller-Altermatt Stefan · Nationalrat · 2014-09-11
Müller-Altermatt Stefan · Nationalrat · Solothurn · Fraktion CVP-EVP · 2014-09-11
Wortprotokoll
Danke, Herr Brunner, für die Fragen, die wir alle in der Kommission eigentlich auch schon gehört haben. Warum ändert sich rechtlich nichts? Weil das geltende Recht in einer Parkregion oder in einer Nichtparkregion unverändert weiter besteht. Für einen Park braucht es eine Strategie, auf die sich eine Region einlässt, die eine Region von sich aus wählt, die sie dann aber auch glaubwürdig durchziehen muss. Das darf man auch niemandem verschweigen. Hat die Region diese Strategie gewählt, dann ist es auch richtig, wenn die Region von dieser Strategie auch etwas verlangt. Es muss etwas [PAGE 1467] dabei herauskommen, es muss gut gearbeitet werden. Das ist im Moment der Fall. Dafür wird das Geld gebraucht. Der Mehrwert ergibt sich dann aus der guten Arbeit, wenn man beispielsweise - und das ist der Unterschied zu den Nichtparkregionen - das Produktlabel verkaufen kann und damit die Produkte einen besseren Absatz finden. Ich kann Ihnen versichern: Coop hätte nicht mit der Wimper gezuckt und hätte die Produkte aus den Pärken nicht aufgenommen, wenn es dieses Produktlabel nicht gäbe und seitens der Konsumenten das Bedürfnis nach diesem Label nicht bestehen würde: Da kommt dann der Mehrwert her. Ich habe es gesagt: Es gibt einen Mehrwertschöpfungseffekt. Es gibt aber auch die Wertschätzung.
Die Inflation der Pärke, die Sie befürchten und die da stattfinden soll, wird nicht eintreten, das kann ich Ihnen versichern. Die Schweizer Pärkelandschaft ist im Wesentlichen gebaut. Es gibt am Horizont ausser dem, was wir bereits erwähnt haben, keine neuen Projekte. Es ist aber so, dass die bestehenden Projekte - darum liegt uns die Motion Imoberdorf vor - zu wenig gut alimentiert sind. Sie brauchen mehr Geld, damit eben etwas bewirkt werden kann.