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Riklin Kathy · Nationalrat · 2001-12-06

Riklin Kathy · Nationalrat · Zürich · Christlichdemokratische Fraktion · 2001-12-06

Wortprotokoll

Artikel 61 ist ein weiteres wesentliches Element des neuen Berufsbildungsgesetzes. Es geht um den Berufsbildungsfonds, auf den wir sehr grossen Wert legen. Ich bin froh und glücklich, dass Kollege Kofmel - mindestens für die Freisinnigen - den Minderheitsantrag zurückgezogen hat.

Der Fonds ist absolut flexibel gestaltet, er kommt der Arbeitgeberwelt sehr stark entgegen und wird auch vom Gewerbe sehr begrüsst. Es geht ja vor allem auch um die neueren Berufe - Kollege Rechsteiner Paul hat es erwähnt -, Branchen im Telekommunikationsbereich, in der Informatik, die zwar von den gut ausgebildeten jungen Leuten profitieren, selber aber keine Leute ausbilden. Hier sollen sie sich auch an den Kosten der Ausbildung beteiligen; sie können die jungen Leute ja nachher sehr gut gebrauchen.

Artikel 61 ist auch ein Puzzlestein in unserem Gegenvorschlag zur Lehrstellen-Initiative und sollte darum unbedingt aufrechterhalten werden. Auch der Gewerbeverband tritt vehement für diesen Berufsbildungsfonds ein: Herr Triponez steht voll und ganz dahinter; das freut uns.

Ich bitte Sie daher, der Mehrheit zuzustimmen und diesen Fonds in das Gesetz aufzunehmen.