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preparatory:AB 176706

Maurer Ueli · Bundesrat · Zürich · 2015-03-19

Wortprotokoll

Ich habe das Dienstreglement nicht hier, aber ich kann es Ihnen dann selbstverständlich zustellen lassen. Das Dienstreglement geht von der Gleichstellung [PAGE 268] aus. Im Dienstreglement und in der Armee spielt es keine Rolle, ob die Armeeangehörigen weiblich oder männlich sind; es haben beide die gleichen Rechte und die gleichen Pflichten, und sie werden gleich behandelt. Überall dort, wo wir Frauen eingeteilt haben, sei es in Rekrutenschulen, sei es in WK-Kompanien, wird das immer auch im Detail geregelt. Die Angehörigen der Armee, die Damen im Speziellen, haben eine Ansprechperson. All die Fragen bezüglich Duschen usw. werden geregelt. Die Gleichstellung wird gelebt, wie das in unserer Gesellschaft üblich ist. Junge Männer und junge Frauen haben, wie ich das immer wieder feststellen kann, überhaupt keine Probleme im Umgang miteinander, vielmehr schätzt man sich und hilft sich gegenseitig.

Erfreulicherweise wird das Klima eher besser, wenn Frauen da sind. Frauen haben in einer Armee einen guten Einfluss auf das Klima. Ich kann vielleicht anfügen: Wenn Sie Töchter haben, die noch nicht Militärdienst leisten, dann motivieren Sie sie doch dazu! Es verbessert das Klima in der Armee, und die Armee ist immer noch die beste Führungsausbildung in der Schweiz. Wir würden uns freuen über mehr Frauen. Sie sind bei uns auch gut aufgehoben. Wenn wir einmal eine Klage haben, gehen wir dem wirklich nach und handeln. Aber die Gleichstellung ist aus unserer Sicht kein Problem und muss nicht speziell geregelt werden, eben gerade deshalb, weil wir in der Armee die Gleichstellung zwischen Mann und Frau auch leben - gleiche Rechte, gleiche Pflichten; das funktioniert.