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Leuthard Doris · Bundesrat · 2015-09-10

Leuthard Doris · Bundesrat · Aargau · 2015-09-10

Wortprotokoll

Es geht schon auch um den Aufwand, und es geht natürlich um die Einführung eines Prinzips. Wir sagen: Wir führen Ressourceneffizienz ein, und wir versuchen die Umweltbelastung besser zu verstehen und zu erfassen. Die Schwierigkeit ist effektiv, dass es bei vielen Produkten eine globale Lieferkette gibt. Am ehesten sehen Sie das bei den Lebensmitteln. Wir hatten diesen Lasagne-Skandal. Da hat man gesehen, woher der Teig kommt und woher das Fleisch. Das sind Lieferketten, die zum Teil nur sehr schwer nachvollziehbar sind. Natürlich müsste dann jeder, der solche Produkte herstellt oder auf den Markt bringt, die ganze Lieferkette kennen und damit auch die Umweltbelastung korrekt zuweisen. Das ist einfach Zukunftsmusik. So weit sind wir nicht. Es wäre wichtig, dass man die Umweltbelastung aller einzelnen Ingredienzien oder Zulieferteile, die das Endprodukt ausmachen, misst. Das wäre effektiv ein grosser Aufwand. Deshalb sagen wir: Im Moment ist das "too much", deshalb verzichten wir einmal auf die Erfassung dieser Umweltbelastung, die alles berücksichtigt, was im Ausland anfällt.

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