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AB 194379

Schneider-Ammann Johann N. · Bundesrat · Bern · 2016-02-29

Wortprotokoll

Frau Nationalrätin Schenker, wir haben es vorhin schon mit Frau Schmid-Federer diskutiert: Der Bundesrat hat zahlreiche Massnahmen ergriffen. Die Abhängigkeit vom Ausland konnte reduziert werden. Mit der Fachkräfte-Initiative wird das inländische Arbeitskräftepotenzial auch im Gesundheitsbereich besser ausgeschöpft. Den Masterplan Bildung Pflegeberufe hat Frau Schmid-Federer vorhin angesprochen. Ich wiederhole die damit zusammenhängenden Zahlen zum Fortschritt hier nicht. Ich erinnere noch daran, dass der Bundesrat mit der BFI-Botschaft, die eben ans Parlament überwiesen wurde, den Plafond um 100 Millionen Franken erhöht [PAGE 26] und so viel eingestellt hat, um die Ausbildung der Humanmediziner zu befördern.

Wir haben grundsätzlich die Statistiken, wir haben die Informationen, und es gibt die eine oder andere Datenlücke. Aber es ist nicht so, dass wir nicht über eine genügende statistische Grundlage verfügen würden. Die Kantone führen Monitorings durch. Das Schweizerische Gesundheitsobservatorium (Obsan) und die Kantone werden dieses Jahr je einen Bericht zum Gesundheitspersonal vorlegen. Die Angaben und Prognosen zum Personalbestand und zum ausländischen Fachkräftebedarf werden darin ausgewiesen werden. Das Bundesamt für Statistik wird die Statistiken der ambulanten Gesundheitsversorgung (Mars) verarbeiten, mit denen künftig die Daten zu den ambulanten Leistungserbringern in den Arztpraxen und in den Spitälern erhoben werden.

Es wird also viel gemacht, und es wird auch weiterhin viel gemacht. Der Bundesrat ist der Meinung, dass er Ihren Anliegen genügend entgegenkommt und dass ein weiterer Bericht, nochmals ein Bericht, keinen zusätzlichen Mehrwert bringen würde. Ich habe aus Ihren Ausführungen allerdings für mich mitgenommen, dass es Ihnen offensichtlich auch um die Situation in den Altersheimen geht.