preparatory:AB 195693
Maurer Ueli · Bundesrat · Zürich · 2016-03-08
Wortprotokoll
Sie haben hier eine Dreier-Auswahl: Sie können entweder gemäss Antrag der Minderheit beim geltenden Recht bleiben, der Mehrheit Ihrer Kommission folgen oder aber den Entwurf des Bundesrates berücksichtigen. In diesem Fall, würde ich meinen, ist der Entwurf des Bundesrates ein Kompromiss, er bildet die goldene Mitte. Was wir vorschlagen, ist tatsächlich eine Lösung zwischen den Varianten der Minderheit und der Mehrheit, indem Gewinnungskosten im Umfang von maximal 20 Prozent abgezogen werden können. Wir sind nicht ohne Grund auf diese 20 Prozent gekommen, sondern das ist ein Erfahrungswert bei Künstler- und Sportlerhonoraren. Das geltende Recht ist etwas eng und bedingt eine Einzelabrechnung. Wir würden eine Pauschalabrechnung vorziehen, aber nicht in der Höhe, wie sie die Minderheit beantragt. Der Bundesrat schlägt Ihnen tatsächlich aufgrund der Beratung, die Sie geführt haben, einen Kompromiss zwischen Mehrheit und Minderheit vor, der der Praxis gerecht wird.
Ich bitte Sie also, dem Entwurf des Bundesrates zu folgen.