Burkhalter Didier · Bundesrat · 2016-03-14
Burkhalter Didier · Bundesrat · Neuenburg · 2016-03-14
Wortprotokoll
Es gibt, wie Sie wahrscheinlich sehr gut wissen, mehrere Preise, nämlich den Inlandpreis fürs Inland, dann den Exportpreis - das ist der Preis, der gilt, wenn wir ins Ausland exportieren - und den Weltmarktpreis. Im vorliegenden Fall machen schon jetzt und auch in den nächsten Jahren nicht nur die Schweizer NGO oder die [PAGE 335] Schweizer Kooperationsbüros der Deza diesen Einkauf, sondern auch das Welternährungsprogramm ist beteiligt. Das Welternährungsprogramm ist in Rom, und es möchte selbst einkaufen, aber nicht zum Weltmarktpreis, sondern zum Exportpreis. Dann ist es kein Dumping. Es ermöglicht es, für denselben Preis viel mehr Milch zu verkaufen. Es stimmt: Es gibt weniger Gewinn pro Einheit. Aber es wird mehr gemacht. Das Ziel ist auch, dass wir mit diesem Programm etwas mehr machen können für die Leute, die es wirklich brauchen. Was die Schweizer NGO und die Schweizer Kooperationsbüros anbelangt, so kaufen sie weiterhin zum Inlandpreis ein.