preparatory:AB 203931
Maurer Ueli · Bundesrat · Zürich · 2016-09-20
Wortprotokoll
Sparsam, wie der Bundesrat ist, hat er für alle Kategorien einen Abzug von nur 20 Prozent vorgeschlagen. Nachdem der Nationalrat das gespreizt und für Künstler einen Abzug von 50 Prozent vorgesehen hat, haben wir diese Frage noch einmal den kantonalen Finanzdirektoren unterbreitet.
Die Finanzdirektoren waren ebenfalls der Meinung, dass ein Splitting angebracht sei. Sie haben für Sportler und [PAGE 718] Referenten einen Abzug von 20 Prozent vorgeschlagen und einen Abzug von 35 Prozent für Künstler. Die Lösung der Mehrheit Ihrer Kommission ist also auch diejenige der Finanzdirektoren.
Das ist, denke ich, ein vernünftiger Kompromiss zwischen den Forderungen der Minderheit Ihrer Kommission, dem Beschluss des Nationalrates und dem bundesrätlichen Entwurf. Der Bundesrat kann sich dem Antrag der Mehrheit Ihrer Kommission anschliessen. Das ist ein Kompromiss zwischen dem ursprünglichen Vorschlag und dem Antrag der Kommissionsminderheit bzw. dem Beschluss des Nationalrates. Das ist, denke ich, eine vernünftige Lösung, die dann eben doch - der Kommissionspräsident hat das auch erwähnt - inländischen und ausländischen Bands gleich lange Spiesse gibt.
Es ist ein vernünftiger Vorschlag, den die Finanzdirektoren eingebracht haben und den die Mehrheit Ihrer Kommission aufgenommen hat.