Studer Heiner · Nationalrat · 2002-06-18
Studer Heiner · Nationalrat · Aargau · Evangelische und Unabhängige Fraktion · 2002-06-18
Wortprotokoll
Im Gegensatz zu meiner Vorrednerin ist die Mehrheit unserer Fraktion für dieses Gleichstellungsbüro. Wenn ich meiner Vorrednerin gut zugehört habe, hat sie eigentlich wesentliche Gründe dafür vorgebracht, dass man dieses Büro schaffen sollte. Sie möchte einen Beauftragten, also eine Person, bei der gewisse Fäden zusammenlaufen und einiges koordiniert wird, zu der man gehen kann, wenn man wissen will, wie es weitergehen soll. Bei einem solchen Gleichstellungsbüro geht es ja nicht darum, dass die Kompetenzen, wie wir gehört haben, auf mehrere Departemente verteilt sind, denn viele der betroffenen Stellen werden aufgehoben und in ein Büro integriert. Es geht also darum, dass es eine qualitativ gute Anlaufstelle gibt. Sie muss ja auch nicht die kantonalen Fragen beantworten; sie kann aber auf einfache, unbürokratische Weise mithelfen, dass die Betroffenen - das sind Behinderte und Nichtbehinderte, die Massnahmen treffen wollen - auf Fragen aus diesem Bereich, ob sie nun auf Bundesebene, auf kantonaler Ebene oder wo auch immer anfallen, Antworten bekommen.
Es gibt also viele gute Gründe, dieses Büro zu schaffen - es wird an einem Ort die Auskunft gegeben, es werden an einem Ort die Informationen gesammelt -, dass es schade wäre, wenn Sie dem Antrag der Mehrheit der Kommission nicht zustimmen würden.