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preparatory:AB 24234

Langenberger Christiane · Ständerat · Waadt · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2002-06-19

Wortprotokoll

Die Berufsberatung wurde vom Nationalrat wieder ins Berufsbildungsgesetz aufgenommen, nachdem der Bundesrat sie vollständig den Kantonen überlassen wollte. Die Kommission hat sich ebenfalls für ein eigenes Kapitel im neuen Berufsbildungsgesetz ausgesprochen, hat die Regelungsdichte aber dem Engagement des Bundes angepasst, wie es heute besteht. D. h., der Bund soll nach wie vor sowohl die gesamtschweizerische Dokumentation und Information übernehmen - das will der Bundesrat ebenfalls - als auch Beiträge an Ausbildungen für Berufsberatende ausrichten. Hingegen nehmen wir die Aufwendungen der Kantone für die Berufsberatung - knapp 100 Millionen Franken - von den Pauschalen aus. Wir wollen den Kantonen kein Geld aufdrängen, das sie gemäss Aussagen des Präsidenten der Erziehungsdirektorenkonferenz nicht wollen. Die entsprechenden Subventionen wurden bereits mit dem Sparpaket von 1984 abgeschafft.