Beerli Christine · Ständerat · 2002-06-20
Beerli Christine · Ständerat · Bern · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2002-06-20
Wortprotokoll
Ich erlaube mir, noch einmal ganz kurz auf das zurückzukommen, was ich schon anlässlich der Eintretensdebatte gesagt habe, und Sie zu bitten, der Kommission zu folgen. Wenn Sie der Kommission folgen, werden Sie die Berufsbildung in keiner Art und Weise abbauen. Wir sind der Überzeugung, dass der Bund hier eine grössere Anstrengung erbringen muss. Er wird denn auch nach dem neuen Gesetz rund 200 Millionen Franken mehr zahlen, als er das bis anhin tat. Bis anhin zahlte er 400 Millionen Franken, während er in Zukunft 600 Millionen bezahlen wird - auch mit den 25 Prozent, die Ihnen die Kommission vorschlägt. Wenn er noch darüber hinausgeht, geben wir sämtliche zusätzliche Mittel - die für die gesamte Bildung zur Verfügung stehen - einzig für den Bereich der Berufsbildung aus.
Ich habe bereits gestern erklärt, dass wir uns auf einer Grossbaustelle befinden. Wir werden als Nächstes das Fachhochschulgesetz und anschliessend die BFT-Botschaft beraten. Wir werden also auch noch zu den Universitäten kommen. Ich bin der Ansicht, dass wir schon noch einen kleinen Teil dieser jetzt zur Diskussion stehenden Zuwachsrate von 6,5 Prozent, die ja allenfalls immer noch auf 4 Prozent gekürzt werden könnte, erhalten müssen, um auch noch andere Bereiche des Bildungswesens finanzieren zu können.
Ihre Kommission hat deshalb mit 25 Prozent eine angemessene Zuwachsrate für die Berufsbildung vorgesehen.
Ich bitte Sie, der Mehrheit folgen.