preparatory:AB 268002
Maurer Ueli · Bundesrat · Zürich · 2020-09-16
Wortprotokoll
Man kann theoretisch nicht ausschliessen, dass das einmal versucht wird. Da wir aber ohnehin an den Grenzübergängen sind und Stichproben vornehmen, wird es sich auch herumsprechen, dass man das kontrolliert. Und wenn man die Vignette nicht gelöst hat, bezahlt man 200 Franken. Die Disziplin heute ist sehr hoch, denn im Ausland werden diese 40 Franken als sehr günstig empfunden - und das ist es ja auch, verglichen mit den Autobahngebühren im Ausland. In der Regel ist man gerne bereit, das zu bezahlen und damit dem Risiko einer Busse auszuweichen. Für den Fall, dass der Missbrauch aber überhandnehmen sollte, haben wir vorgesehen, dass man allenfalls[NB]insbesondere[NB]in[NB]Grenznähe einige wenige feste Anlagen installieren würde, um das festzustellen. Sonst erfolgt die Kontrolle mobil.
Ich glaube nicht, dass das zu einem grossen Missbrauch führen wird.