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Amherd Viola · Bundesrat · 2021-03-16

Amherd Viola · Bundesrat · Wallis · 2021-03-16

Wortprotokoll

La motion Vogler, reprise par M. Müller-Altermatt, charge le Conseil fédéral d'élaborer un plan d'action "Numérisation du sous-sol géologique" en vue d'assurer les investissements futurs des secteurs public et privé dans les infrastructures souterraines, grâce à la mise à disposition des données géologiques digitales harmonisées sur tout le territoire suisse.

Der Bundesrat ist sich der zunehmenden wirtschaftlichen Bedeutung des Untergrundes bewusst und anerkennt die Wichtigkeit von digital vorliegenden geologischen Daten für eine nachhaltige Nutzung der Ressourcen im Untergrund. Eine gute Raumplanung im Untergrund ist - analog zur Oberfläche - ein zentrales Element für eine geordnete und[NB]nachhaltige Nutzung und setzt einfach zugängliche und einheitlich beschriebene digitale Grundlagendaten voraus. Dazu eine Klammerbemerkung: In meiner damaligen Funktion als Stadtpräsidentin habe ich die Erfahrung gemacht, dass die grösste Sorge bei einem Bauprojekt meistens die Frage war: Was kommt heraus, wenn wir mit dem Graben beginnen? Und das ist, denke ich, nicht nur in Brig so, das ist überall so, und deshalb ist diese Motion sehr wichtig.

Eine gute Raumplanung im Untergrund ist ein zentrales Element. Daten zum Schweizer Untergrund sind beim Bund, bei den Kantonen und bei den Privaten sowohl in analoger Form als auch in den unterschiedlichsten digitalen Formaten vorhanden. Mit der Digitalisierung werden der Austausch und die Verwendung geologischer Daten erleichtert und deren Verfügbarkeit verbessert. Zudem werden[NB]Geschäftsprozesse in Verwaltung und Privatwirtschaft umgestaltet und[NB]vereinfacht, und in der Konsequenz entstehen neue Geschäftsmodelle. Die Digitalisierung des Untergrunds stellt somit den Beginn der digitalen Transformation im Bereich der geologischen Daten dar und erfüllt damit die Ziele der Strategie Digitale Schweiz. Damit ist ein weiterer Schritt in die digitale Zukunft möglich.

Die Digitalisierung der bestehenden analogen Archive in den Kantonen und beim Bund ist ein zentrales Element bei der Umsetzung des Aktionsplans. Dank einheitlicher Standards können Doppelspurigkeiten vermieden und die zur Verfügung stehenden Ressourcen optimal eingesetzt werden. Nebst Bund und Kantonen profitieren auch die Privatwirtschaft und die Hochschulen von der verbesserten Verfügbarkeit der neuen digitalen Grundlagendaten sowie von den einheitlichen Standards für die Erhebung und Speicherung künftiger Daten. Entsprechend befürworten auch die Kantone explizit die Umsetzung dieser Motion.

Die Ergänzung, die Ihre Kommission vorgenommen hat, ist unproblematisch. Eine enge Zusammenarbeit mit den Kantonen hat bisher stattgefunden und ist ohnehin vorgesehen. Selbstverständlich werden auch die Interessen der Eigentümer von geologischen Daten berücksichtigt. Es stört nicht, wenn dies in der Motion noch festgeschrieben wird. Gemacht hätten wir es so oder so.

Aus diesen Gründen beantragt der Bundesrat die Annahme der Motion.