Kuprecht Alex · Ständerat · 2021-06-10
Kuprecht Alex · Ständerat · Schwyz · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2021-06-10
Wortprotokoll
Ich begrüsse Sie zum letzten Sitzungstag der zweiten Sessionswoche. Erlauben Sie mir, zwei Mitteilungen zu machen:
Als Sie heute Morgen ins Parlamentsgebäude gekommen sind, haben Sie wahrscheinlich schon gesehen, dass das Schweizerische Rote Kreuz auf dem Bundesplatz seine Zelte aufgeschlagen hat. Dieses Mal sind die Zelte bewilligt: Nationalratspräsident Andreas Aebi und ich haben das Patronat für den Aktionstag "Das Parlament spendet Blut" übernommen. Leider darf ich selber altershalber nicht mehr spenden, bzw. man nimmt mich nicht mehr, weil ich schon seit mehr als zwei Jahren kein Blut mehr gespendet habe. Ich werde trotzdem um 09.50 Uhr zusammen mit dem Nationalratspräsidenten die SRK-Helferinnen und -Helfer auf dem Bundesplatz begrüssen. Ich würde mich sehr freuen, wenn von denjenigen unter Ihnen, die Blut spenden dürfen, die eine oder der andere ebenfalls dort anzutreffen wäre oder wenn Sie, bevor Sie nachhause gehen, vielleicht noch einen Abstecher in dieses Zelt machen würden. In der Schweiz werden jeden Tag rund 700 Blutspenden benötigt, um Krebskranke, Unfallopfer oder Menschen mit Blutkrankheiten ärztlich zu behandeln. Doch nur 2,5 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz spenden regelmässig Blut. Weil die Blutpräparate nur befristet haltbar sind, kommt es besonders in den Sommermonaten jeweils zu Engpässen. Das SRK wäre deshalb sehr, sehr dankbar, wenn Sie ihm ein bisschen unter die Arme greifen würden.
Gerne gebe ich Ihnen auch noch den Stand der Abarbeitung der Sessionsgeschäfte bekannt: Wir mussten diese Woche bisher erfreulicherweise praktisch keine Geschäfte verschieben. Die Geschäfte, die wir in der letzten Woche nicht behandeln konnten, werden wir in der dritten Sessionswoche behandeln. So, wie es zurzeit aussieht, sollte das möglich sein, ohne eine Nachmittagssitzung durchführen zu müssen. Das hängt aber nach wie vor von der Speditivität der Behandlung der Geschäfte durch Sie alle ab. Es könnte eventuell sein, dass ich Sie vielleicht einmal am Abend oder am Mittag eine Viertelstunde oder eine halbe Stunde länger tagen lasse, damit wir - das ist mein Ziel - keine Nachmittagssitzung ansetzen müssen. Sie werden am Dienstag noch ein angepasstes Programm erhalten, das dann eigentlich bis zum Ende der Session gültig sein sollte. Wir warten noch den Montag ab, um zu sehen, ob es allenfalls dort noch Verschiebungen gibt. Für diesen Tag sind zahlreiche EDI-Geschäfte geplant. Dann werden wir sehen, ob wir das hohe Ziel, auf eine Nachmittagssitzung verzichten zu können, auch einhalten können. Ich gehe davon aus, dass das mit Ihrer Hilfe möglich sein wird.