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Cassis Ignazio · Bundesrat · 2022-03-10

Cassis Ignazio · Bundesrat · Tessin · 2022-03-10

Wortprotokoll

Eine nachhaltige Energieversorgung für alle ist ein langjähriges Anliegen der Schweiz. Dazu bekennen wir uns im Rahmen der Agenda 2030, der Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 sowie der[NB]Strategie[NB]der[NB]internationalen Zusammenarbeit (IZA) 2021-2024.

Auch die Elektrifizierung in Afrika in Zusammenarbeit mit dem Privatsektor wird also bereits durch die Schweizer IZA unterstützt. Dies geschieht jedoch im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes, der weitere zentrale Aspekte der nachhaltigen Energieversorgung und Entwicklung abdeckt. Eine alleinige Fokussierung auf Elektrifizierung, wie sie die Motion impliziert, würde eben das Gleichgewicht zwischen den Schwerpunkten der IZA-Strategie 2021-2024 verändern. Diese Strategie wurde 2020 vom Parlament verabschiedet, und entsprechend haben wir unsere Programme nun geplant und aufgegleist.

Gerade auf multilateraler Ebene macht sich die Schweiz für nachhaltige Energie stark. Sie setzt sich in den Steuerungsgremien der multilateralen Entwicklungsbanken und des Grünen Klimafonds für ambitionierte Zielsetzungen und entsprechende Investitionsentscheide ein. Vor zwei Jahren hat die Schweiz ihre Position zu Investitionen in fossile Energieträger verschärft. Gleichzeitig unterstützen wir immer mehr Programme, die auf Energiezugang und erneuerbare Energien mit einem Schwerpunkt in Afrika ausgerichtet sind. Letztes Jahr hat die Schweiz beispielsweise ihre Beiträge an die "Energising Development"-Partnerschaft und das Energy Sector Management Assistance Program der Weltbank erneuert und erhöht.

Auch die Zusammenarbeit mit dem Privatsektor ist gut etabliert. Die vom Bund finanzierte Plattform Repic ist ein wirksames Modell für solche Partnerschaften. Repic unterstützt gezielt innovative Schweizer Akteure bei erneuerbaren Energien sowie bei der Energie- und Ressourceneffizienz. Aufgrund der guten Resultate und einer grossen Nachfrage wird das Angebot von Repic aktuell erweitert.

La focalisation croissante de la coopération bilatérale sur l'Afrique est également prévue par la Stratégie de coopération internationale 2021-2024. Le dialogue politique que la Suisse mène avec différents pays partenaires inclut très souvent aussi les réformes dans le secteur de l'énergie. La conclusion de partenariats appropriés dépend de la volonté politique de fixer des objectifs nationaux ambitieux et durables et de mettre en place les stratégies correspondantes. Par exemple, en Zambie et au Zimbabwe, la Suisse soutient des modèles commerciaux innovants, mis en oeuvre par des acteurs privés, afin d'accroître l'accès des groupes vulnérables et mal desservis aux énergies propres.

Vous voyez donc que l'électrification durable est déjà soutenue dans le cadre de la Stratégie de coopération internationale 2021-2024, mais avec une approche globale, comme je l'ai dit au début, et un accent sur l'engagement multilatéral conforme aux valeurs ajoutées de la Suisse. Nous sommes actuellement en phase de préparation de la Stratégie de coopération internationale 2025-2028. Il faudra évidemment davantage nous concentrer sur ce secteur. Nous sommes prêts à approfondir la discussion dans les travaux sur la nouvelle stratégie.

C'est pour cette raison que le Conseil fédéral propose pour l'instant de rejeter la motion.