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Bangerter Käthi · Nationalrat · 2003-03-03

Bangerter Käthi · Nationalrat · Bern · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2003-03-03

Wortprotokoll

Die Hochschulen haben ein grosses Interesse, ihre Forschungsergebnisse, ihre Innovationen über Beteiligungen an Lizenzen und Patenten zu verwerten und so Drittmittel zu generieren. Sie tun dies bereits heute mit zunehmendem Erfolg. Beim Beispiel von Herrn Strahm war das noch nicht so, aber heute werden diese Beteiligungen klar geregelt. Vor jedem Abschluss von gemeinsamen Forschungsaktivitäten werden zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft Verträge abgeschlossen, in denen die Beteiligungen im materiellen Bereich und in der zeitlichen Dauer klar geregelt werden.

Die Mehrheit der Kommission vertrat die Meinung, es solle nichts staatlich neu geregelt werden, was heute in den Hochschulen bestens funktioniere. Eine Überreglementierung macht keinen Sinn; zu viele administrative Auflagen wirken kontraproduktiv.

Im Namen der Mehrheit der Kommission empfehle ich Ihnen, den Minderheitsantrag Strahm abzulehnen.