Cassis Ignazio · Bundesrat · 2022-09-27
Cassis Ignazio · Bundesrat · Tessin · 2022-09-27
Wortprotokoll
Le renforcement du secteur privé local et la création d'emplois décents constituent déjà une priorité de la Stratégie de coopération internationale suisse 2021-2024, cela a été rappelé par le conseiller aux Etats Sommaruga. Le secteur privé apporte une contribution essentielle à la réduction de la pauvreté. Dans les pays en développement, neuf emplois sur dix sont créés grâce au secteur privé. Pour atteindre les objectifs ambitieux de l'Agenda 2030 pour le développement durable, le secteur privé est également très sollicité.
Les entreprises privées, en particulier les petites et moyennes entreprises, constituent la colonne vertébrale d'une économie et contribuent activement à la génération de revenus. Le travail et les revenus permettent à la population d'améliorer ses conditions de vie et donc de sortir de la pauvreté.
Deshalb bezeichnet die Strategie der internationalen Zusammenarbeit (IZA) bereits heute die wirtschaftliche Entwicklung als eines von vier Hauptzielen. Das SECO und die DEZA tragen konkret dazu bei, nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu fördern, neue Märkte zu erschliessen und menschenwürdige Arbeitsplätze zu schaffen. Die DEZA verabschiedete letztes Jahr im Rahmen der Strategie der internationalen Zusammenarbeit das Leitbild Privatsektor. Darin wird aufgezeigt, wie wir den Privatsektor zugunsten der nachhaltigen Entwicklung einbeziehen. Das SECO orientiert sich in seiner Arbeit an zwei Hauptzielen: erstens an zuverlässigen Rahmenbedingungen und zweitens an der Förderung [PAGE 934] privatwirtschaftlicher Initiativen. Die Schweiz kann im Rahmen ihrer Projekte messbare Erfolge vorweisen. Sie hat beispielsweise über die Stiftung Sifem in den letzten fünfzehn Jahren über 900[NB]000 Arbeitsplätze geschaffen oder erhalten.
Die IZA der Schweiz nutzt einen umfassenden Ansatz, um die Rahmenbedingungen für lokale Unternehmen zu verbessern. DEZA und SECO streben beispielsweise Synergien mit Programmen zur Berufsbildung junger Menschen an, denn Unternehmen brauchen qualifizierte Arbeitskräfte. Die Schweiz engagiert sich ebenfalls für die Stärkung der Gouvernanz und der öffentlichen Dienstleistungen. Ohne dies gibt es kein verlässliches und innovationsfreundliches[NB]Geschäftsumfeld. Dieses Geschäftsumfeld fördert zudem auch die Entwicklung von lokalen Finanz- und Kapitalmärkten, denn viele Unternehmen leiden an Finanzierungsproblemen. Das Swiss Entrepreneurship Program des SECO schafft ein unternehmerfreundliches Umfeld in Ländern wie Serbien, Albanien oder dem Kosovo.
Besonders fördern möchten wir auch die Möglichkeit für Frauen, am wirtschaftlichen Leben teilzunehmen. Auch Frauen spielen bei der nachhaltigen Entwicklung sowie für den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft und für langfristigen Frieden eine zentrale Rolle. Ein eigenes Einkommen stärkt zudem die Position der Frauen. Die DEZA unterstützt zum Beispiel einen Fonds, der Frauen unter anderem in Bangladesch oder auch in Subsahara-Afrika mit Kleinkrediten oder Versicherungen versorgt. In vielen Fällen ermöglicht dieser gleichberechtigte Zugang zu innovativen Finanzprodukten den Unternehmerinnen wirtschaftliche Unabhängigkeit.
Sie sehen, die Förderung von lokalen Unternehmen in unseren Partnerländern ist ein Hauptanliegen der Schweizer IZA. Die Erfahrungen, die wir bisher gemacht haben, werden in die Überlegungen zur Ausgestaltung der kommenden IZA-Strategie 2025-2028 einfliessen, um auch die Zusammenarbeit mit dem Privatsektor, wie vom Motionär gewünscht, zu stärken.
Aus all diesen Gründen und in diesem Sinn beantragt der Bundesrat die Annahme der Motion.