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AB 311852

Berset Alain · Bundesrat · Freiburg · 2022-12-12

Wortprotokoll

Die Impfempfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (Ekif) basieren auf den Resultaten der klinischen Studien zur Zulassung sowie auf der neuesten wissenschaftlichen Evidenz und der epidemiologischen Lage. In Abhängigkeit von den zirkulierenden Virusvarianten konnte in verschiedenen Studien sowohl eine Reduktion der Übertragbarkeit wie auch, vor allem bei besonders gefährdeten Personen, eine Abnahme der schweren Krankheitsverläufe beobachtet werden. Diese Studien sind in der Impfempfehlung aufgelistet. Dabei handelt es sich um nationale populationsbasierte Surveillance-Studien, die in international anerkannten Peer-Review-Journals publiziert sind und unter anderem aus Portugal, Grossbritannien und Südafrika stammen. Somit entsprechen sie den erforderlichen wissenschaftlichen Standards. Die zum aktuellen Stand verfügbaren Daten zeigen, dass die Impfung auch bei den gegenwärtig vorherrschenden Omikron-Varianten BA.4/5 mindestens für einige Monate gut vor dem Auftreten schwerer Infektionen inklusive Hospitalisationen schützt.