Storni Bruno · Nationalrat · 2023-06-07
Storni Bruno · Nationalrat · Tessin · Sozialdemokratische Fraktion · 2023-06-07
Wortprotokoll
Energieeffiziente Wohnungen, Fotovoltaikanlagen und Elektroauto-Ladeeinrichtungen gehören [PAGE 1166] in Zukunft zu jedem Haus. Diese Voraussetzung zu erfüllen, ist zurzeit relativ einfach für Einfamilien- oder Mehrfamilienhäuser, die nur einem Eigentümer gehören. Schwieriger ist es hingegen für Liegenschaften, die im Stockwerkeigentum (STWE) sind. Es ist somit eine sehr grosse Anzahl Immobilien, die nicht an der Energiewende teilnehmen.
Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, die bestehende Regelung des Stockwerkeigentumsrechts zu verbessern, damit energetische Sanierungen von Gebäudehüllen und[NB]Haustechnik sowie die Installation von Fotovoltaikanlagen und Elektroauto-Ladeeinrichtungen einfacheren Regelungen unterliegen. Zum Beispiel kann eine Fotovoltaikanlage auf einem Gebäude, das sich im Gemeinschaftseigentum befindet und in der Regel eine grosse Dachfläche hat, zu attraktiven Kosten realisiert werden, und wegen der grossen Anzahl Wohneinheiten und Bewohner ergibt sich dazu ein höherer Eigenverbrauch, was die Wirtschaftlichkeit zusätzlich verbessert. Auch thermische sowie technische Energiesanierungen haben bei solchen Gebäuden eine grosse Wirkung. Das Gleiche gilt für die Elektromobilität: Elektroautos brauchen eine Ladeeinrichtung; es handelt sich um kleine technische Anlagen, die auch in STWE-Liegenschaften nötig sind, die es aber wie die Fotovoltaik nicht leicht haben.
Die Motion zielt darauf ab, alle rechtlichen Bedingungen zu vereinfachen, etwa jene bezüglich der Quoren für die Beschlussfassung, damit die energetische Sanierung von STWE-Liegenschaften, die Entwicklung der dezentralen Produktion von erneuerbarer Energie sowie der Ausbau der Elektromobilität ihren Lauf nehmen können und die Ziele der Energiestrategie 2050 erreicht werden.
Die nötigen Anpassungen des Stockwerkeigentumsrechts können im Rahmen der Umsetzung der angenommenen Motion "55 Jahre Stockwerkeigentum. Zeit für ein Update" vorgenommen werden.
Le Conseil fédéral, dans son avis à ma motion, admet le problème: "Il est dans l'ordre des choses que des attentes différentes et des intérêts divergents soient représentés au sein des communautés de copropriétaires d'étages, en particulier lorsque celles-ci comptent beaucoup de membres. Il est donc parfois difficile de trouver un terrain d'entente sur les projets de rénovation ou de transformation complexes et coûteux. Dans certains cas, un propriétaire seul peut même bloquer tout un projet." Malgré ces prémisses claires, le Conseil fédéral conclut: "Chaque propriétaire a néanmoins droit à une certaine protection, car il ne devrait pas devoir assumer et cofinancer contre son gré des mesures de grande ampleur." Mais il ne faut pas seulement protéger le propriétaire qui bloque un projet, il faut aussi permettre aux propriétaires qui veulent investir dans les énergies renouvelables, l'efficience énergétique et la décarbonisation de le faire; grâce aux aides publiques et aux bénéfices que ces investissements génèrent, cela profiterait également aux propriétaires minoritaires qui bloque un projet. On ne peut pas exclure la modernisation écologique des bâtiments uniquement en raison de problèmes relationnels entre copropriétaires.
Per concludere cito il presidente della Conferenza svizzera dei direttori cantonali dell'energia, il consigliere nazionale del Vallese Roberto Schmidt, che in occasione della conferenza stampa del Consiglio federale a sostegno della legge sul clima ha affermato, uno che si tratterebbe di casi plurifamigliari, in cui la sostituzione degli impianti di riscaldamento a olio combustibile forse non sarebbe scontata e due che se solo un proprietario è contrario si hanno già problemi per via della legge sui condomini.
Vi ringrazio per l'attenzione e il sostegno alla mozione.