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Rösti Albert · Bundesrat · 2023-09-18

Rösti Albert · Bundesrat · Bern · 2023-09-18

Wortprotokoll

Gerne nehme ich auch dazu wie folgt Stellung: Die Post steht vor grossen Herausforderungen betreffend Rückgang der Briefmengen und der Schaltergeschäfte. Diese Schrumpfung des klassischen Postgeschäfts erschwert es der Post zunehmend, die Grundversorgung eigenwirtschaftlich zu finanzieren, wie es die Gesetzgebung von ihr verlangt.

Die Post sieht in ihrer aktuellen Strategie für die Jahre 2021 bis 2024 deshalb einen Transformationsprozess vor, welcher Investitionen in den Bereichen Logistik und Kommunikation, Effizienz- und Preismassnahmen sowie die Mitnutzung von Poststellen beinhaltet. Ein wichtiger Pfeiler dieser Unternehmensstrategie ist, wie ich Ihnen schon bei der anderen Frage gesagt habe, die Reduktionsvorgabe bei den Emissionen. Hier verlangt der Bundesrat in seinen strategischen Zielen netto null bis 2040; das wurde so mit dem Klimaschutzgesetz abgestimmt.

Weiter verlangt der Bundesrat von der Post in seinen strategischen Zielen, dass sie im Rahmen ihrer betriebswirtschaftlichen Möglichkeiten eine nachhaltige Unternehmensstrategie verfolgt. Vor diesem Hintergrund setzt sie auf die Vermeidung und Reduktion von CO2-Emissionen. Die Reduktion erfolgt beispielsweise mit der Umstellung von Diesel- auf Elektrobusse. Hinzu kommen die Substitution mit erneuerbaren Energien und die Neutralisation.

Die Post hat dieses Waldstück jetzt für diese Neutralisation gekauft. Ich habe Ihnen gesagt: Wir sind diesbezüglich in Kontakt mit der Post und meinen, dass die Reduktion und die Substitution des gegenwärtigen CO2-Ausstosses mit alternativen Energien und Elektrizität vorangetrieben werden soll, während ein Waldkauf kurzfristig nicht mehr getätigt werden soll. Nach Angaben der Post steht denn auch in naher Zukunft kein weiterer Waldkauf an.