Mäder Jörg · Nationalrat · 2023-09-19
Mäder Jörg · Nationalrat · Zürich · Grünliberale Fraktion · 2023-09-19
Wortprotokoll
Danke für diese Frage, Kollege Grüter. Ich kann vielleicht ein paar Missverständnisse klären. Es ist nicht irgendeine neue Währung, sondern ein Abbild des Schweizerfrankens. Man kann damit nicht irgendjemanden erpressen und Geld ins Ausland abzügeln, weil es eben fix so eingebaut ist, dass der Empfänger der GNU-Taler diese bei einer Schweizer Bank einlösen und auf sein Konto gutschreiben lassen muss. Spätestens dann könnte die Bank fragen: Was machen hier diese 350[NB]000 Franken, woher kommen die, was ist die Begründung? Genau hier setzt der GNU-Taler an; Schwarzgeldaktionen oder Betrugsaktionen usw. fliegen auf. Im Fokus steht der kleine Bürger mit seinen Alltagszahlungen, der an einem Fest kein grosses Portemonnaie dabeihaben und das Bier elektronisch zahlen will, aber ohne, dass die Bank weiss, dass er bei dem und dem Hersteller wieder etwas gekauft hat.
Die Zahlerseite ist anonym, die Empfängerseite muss sich rechtfertigen, wenn es irgendwelche Auffälligkeiten gibt.