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Rösti Albert · Bundesrat · 2024-06-11

Rösti Albert · Bundesrat · Bern · 2024-06-11

Wortprotokoll

Mit der Motion soll der Bundesrat beauftragt werden, dafür zu sorgen, dass umsteigefreie Verbindungen aus dem Kanton Glarus nach Rapperswil und nach Zürich im Rahmen des Ausbauschritts 2035 erhalten bleiben.

Aktuell ist das Bundesamt für Verkehr daran, die sogenannten Angebotskonzepte 2035 zu überarbeiten. Das Angebotskonzept zeigt, wo und wie oft per 2035 welche Bahnverbindungen angeboten werden können. Diese Arbeiten werden bis Ende 2024 in enger Abstimmung mit den Planungsregionen der Kantone durchgeführt. In diesem Rahmen wird auch die Frage von Direktverbindungen ins Glarnerland vertieft geprüft.

Die aktuellen Ergebnisse der Planungsarbeiten zeigen, dass eine stündliche Direktverbindung vom Glarnerland nach Zürich ab 2035 technisch möglich wäre. Diese Erkenntnisse fliessen in die nächste Bahnausbaubotschaft ein, die dem Parlament 2026 vorgelegt wird. Der Bundesrat kann diesen Arbeiten aber nicht vorgreifen und kann trotz positiver Signale auch keine Garantie für die Umsetzung einer Direktverbindung nach Rapperswil und nach Zürich abgeben. Diesem Planungsprozess für die Botschaft sollte nicht vorgegriffen werden.

Daher bitte ich Sie - bei allem Verständnis für dieses Anliegen aus dem Kanton Glarus -, die Motion abzulehnen.

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