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AB 345210

Baume-Schneider Elisabeth · Bundesrat · Jura · 2024-09-23

Wortprotokoll

Der Bundesrat ist sich der zentralen Bedeutung sowie der aktuellen Herausforderungen der Kinder- und Hausärzte und -ärztinnen bewusst. Das EDI wird daher noch diesen Herbst die Erarbeitung der "Agenda Grundversorgung" lancieren. In einem partizipativen Prozess sollen gemeinsam mit den relevanten Akteurinnen und Akteuren Massnahmen zur langfristigen Sicherstellung der Grundversorgung definiert werden.

Der Bundesrat unterstützt Lösungen zur Senkung des administrativen Aufwands der Leistungserbringer im Gesundheitswesen. Das Ausmass und die Ursachen für administrative Aufwände sind derzeit jedoch weitgehend nicht bekannt. Das BAG hat aus diesem Grund ein Projekt gestartet, um das Ausmass und die Ursachen der administrativen Belastung zu analysieren und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. Ein erster runder Tisch wird am Ende des Jahres stattfinden.

Auf tariflicher Ebene hat der Bundesrat 2014 in Tarmed eingegriffen, um die Grundversorgung besserzustellen. Zudem hat er bei der Teilgenehmigung von Tardoc und den ambulanten Pauschalen im Juni 2024 spezifische Vorgaben zur Berücksichtigung der Grundversorgung gestellt. Aber die Tarifpartner und die Tariforganisation OAAT AG sind für die Tarife und damit auch für die sachgerechte Abbildung der Notfallleistungen verantwortlich.