Müller Damian · Ständerat · 2024-09-26
Müller Damian · Ständerat · Luzern · FDP-Liberale Fraktion · 2024-09-26
Wortprotokoll
Je voudrais aussi ajouter quelques mots. Selon moi, c'est aussi très important parce qu'on a déjà discuté de cela en commission.
Die Situation mit administrierten Tarifen behindert unter dem Strich den Wettbewerb und führt zu einem deutlich höheren Preisniveau im Vergleich zu anderen europäischen Ländern, wie dies auch schon Kollege Hegglin ausgeführt hat. Dies ist nicht im Sinne der Versicherten, die letztlich die Kosten über die Prämien tragen. Die Kostenentwicklung zeigt seit Jahren klar nach oben. Im Vergleich zum letzten Jahr wird ein weiterer massiver Anstieg der Laborkosten prognostiziert.
Heute Nachmittag wird ein erneuter Prämienschub kommuniziert werden. Mit dem vorliegenden Entwurf haben wir eine konkrete Lösung auf dem Tisch, um die Prämienzahlenden zu entlasten. Durch die Einführung eines echten Preis- und Qualitätswettbewerbs können sowohl günstigere Preise für die Versicherten als auch eine höhere Qualität der Leistungen erreicht werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt der Vorlage, der in dieser Debatte noch nicht erwähnt worden ist, ist die Aufnahme von innovativen Analysen in die Liste der Analysen. Durch die direkten Verhandlungen der Tarifpartner können Innovationen eben schneller tarifiert und zugänglich gemacht werden.
Noch eine Bemerkung an Kollegin Wasserfallen: Warum sollte jetzt ein Labor mit den Krankenversicherern verhandeln, wenn es sich auf einen staatlichen Tarif - es ist ein staatlicher Tarif! - verlassen kann? Das verstehe ich nicht.
Der Fall ist klar: Die Laborkosten steigen massiv, und die staatlichen Tarife sind überdurchschnittlich hoch. Ich bin wie Kollege Hegglin der Auffassung, dass es hier besser ist, wenn wir den Wettbewerb spielen lassen und die Tarifpartner unmissverständlich in die Verantwortung nehmen. [PAGE 951]
Deshalb bitte ich Sie, hier der Minderheit Hegglin Peter zuzustimmen.