Rossi Viktor · 2024-12-16
Rossi Viktor · Bern · 2024-12-16
Wortprotokoll
Zuerst zum Personalbestand: 2001 zählte die Bundesverwaltung 292 Stellen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, 2023 waren es 414 Stellen. Diese Stellen verteilen sich auf die Bundeskanzlei, die Generalsekretariate der Departemente und auf 40 Ämter.
In den letzten zwanzig Jahren hat die Information des Bundes mit dem Aufbau und der Entwicklung des Internets sowie mit der Digitalisierung - dazu gehören soziale Medien,[NB]Apps und die audiovisuelle Kommunikation - eine völlig neue Bedeutung erhalten. Die Bundesverwaltung muss den Ansprüchen an eine bedürfnisgerechte Information und den sich stetig weiterentwickelnden Anforderungen des heutigen Informationszeitalters genügen. Zur Öffentlichkeitsarbeit werden nicht nur Mediensprecherinnen und -sprecher gezählt - aktuell sind das 58 Stellen -, sondern beispielsweise auch Webredakteure und Kommunikationsspezialistinnen, die für Präventions- und Sensibilisierungskampagnen, die Krisen- und die interne Kommunikation, die audiovisuelle Kommunikation sowie für Übersetzungen in alle Sprachen oder für Informatikprojekte arbeiten.
Zur Koordination: Verschiedene Massnahmen stellen die Koordination sicher. Die Bundeskanzlei koordiniert die Öffentlichkeitsarbeit des Bundesrates, beispielsweise mit täglichen Telefonkonferenzen oder Sitzungen mit den Informationschefinnen und -chefs der verschiedenen Departemente. Sie legt zudem zusammen mit der Konferenz der Informationsdienste Leitlinien für die Öffentlichkeitsarbeit des Bundes fest. In departementalen Belangen stellen die Departemente die Kohärenz mit ihren Ämtern und den Entscheiden des Bundesrates sicher.
Zur Stellenentwicklung: Aufträge und Empfehlungen des Parlamentes sowie technologische oder geopolitische Entwicklungen können auch in Zukunft Fragen der Ressourcierung aufwerfen, analog zu allen anderen Tätigkeitsbereichen der Verwaltung. Dem Bundesrat ist aber ein sparsamer wie effizienter Einsatz der Personal- und Sachmittel auch in diesem Bereich ein grosses Anliegen. [PAGE 2364]